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Ich werde immer wissen, was du letzten Sommer getan hast

 

I´ll always know what you did last summer, 2006

 
Poster zu 'Ich werde immer wissen, was du letzten Sommer getan hast' kaufen
deutscher Start:2006
Herstellungsland:USA
Regie:Sylvain White ("Quiet")
Drehbuch: Louis Duncan, Michael D. Weiss
Darsteller:Brooke Nevin, David Paetkau, Torrey DeVitto u.a.
Verleih:

Sony Pictures
Genre:

Horror/Mystery/Thriller
Länge:91 Minuten
FSK: ab 18 Jahren
Website:

Link nicht vorhanden

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Inhalt:


Nachdem Blondchen Amber (Brooke Nevin) ein Jahr Abwesenheit von ihrem kleinen Bergheimatdörfchen genoss, kehrt sie nun mit sehr gemischten Gefühlen zurück. Schon in der ersten Nacht flattert ihr eine unangenehme, anonyme Nachricht ins Haus: „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast.“ Das hat natürlich auch Gründe. Irgendwas muss sie ja angestellt haben, die Guteste. Und zwar fand die Ungehörigkeit genau am 4. Juli letzten Jahres statt: Die Geschichte des meuchelnden Fischers ist inzwischen schon eine moderne Legende und Amber und ihre Freunde Zoe (Torrey DeVitto), Colby (David Paetkau), Roger (Seth Packard) und P.J. (Clayton Taylor) können es nicht lassen, irgendwelchen anderen Freunden mit dieser Schauermär einen gehörigen Schreck einzujagen, der mit einem spektakulären Hochhaussprung von P.J. enden soll. Nur leider landet P.J. nicht wie geplant auf den bereiteten Matratzen, sondern wird von einem Traktor aufgespießt. Nach den üblichen „Wir nehmen das mit ins Grab“-Sprüchen scheint die Sache gegessen.

Bild 1 zu Ich werde immer wissen, was du letzten Sommer getan hast
Zunächst ist der Jahrmarktbesuch noch vergnüglich.

Doch nun, 1 Jahr später, werden die alten Freunde, aufgrund der Benachrichtigung wieder zusammengetrommelt. Selbstverständlich haben sie sich mittlerweile aus den Augen verloren oder mögen sich einfach überhaupt nicht mehr, dennoch versuchen sie an einem Strang zu ziehen und den gemeinen Nachrichtenschreiberling ausfindig zumachen. Ehe sie sich versehen ist auch schon der wenig nette Onkel mit dem Fischerhaken unterwegs und macht ihnen das Leben nicht nur schwer, sondern versucht es auch ziemlich erfolgreich zu einem frühzeitigen Ende zu bringen.

Kritik:


Jetzt tut mal nicht so überrascht! Wir wussten doch alle, dass es irgendwann dazu kommen musste. Nach dem immensem Erfolg von „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“, der mit Hochspannung, tollen Darstellern und gewitzter Doppelmoral vor knapp 10 Jahren auftrumpfte und dem zwar hirnlosen, aber immerhin spannenden Schlachtsequel „Ich weiß noch immer, was du letzten Sommer getan hast“ war ein dritter Teil nur eine Frage der Zeit. Da werden die Erwartungen in die Tiefgarage geschraubt und sich auf ein vergnügliches Schlachtfest gefreut. Diesmal treiben es die Macher sogar noch ein Stück weiter: „Ich werde immer wissen, was du letzten Sommer getan hast.“ Ach Gottchen! Da niemand so recht an einen Erfolg glauben wollte, wurde das Vorhaben mit geringstem Budget ausgestattet. Jennifer Love Hewitt ist clever genug und lässt sich inzwischen viel lieber auf Kabel 1 die Ohren von Geistern ab wispern; da muss also ein komplett neues Ensemble herhalten. Doch wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Das sagte sich zumindest Sylvain White, seines Zeichens talentbefreiter Nachwuchsregisseur. Um es mit den Worten des, von mir wenig gemochten, Herrn Naidoo zu sagen: Dieser Weg wird kein leichter sein.

Bild 2 zu Ich werde immer wissen, was du letzten Sommer getan hast
Das wenig freundliche Wiedersehen ist ihr geringstes Problem.

Grundsätzlich kann es ja ganz nett und witzig enden, wenn ein Sequel mit subtilen Anspielungen zu seinem Vorgänger ausgestattet ist. Doch Sylvain stibitzt sich ganze Dialoge, nein, sogar ganze Abschnitte von Teil 1. Diese sind auch noch so unbeholfen widergekäut, dass es einfach nur noch peinlich ist. „Ich werde immer wissen...“ macht mehr den Eindruck eines grottigen Remakes als den eines passablen Sequels. Aus diesem Grund müssen sich die Darsteller dem offenen Vergleich mit den Originalen stellen und schneiden selbstverständlich unter aller Kanone ab. Die 1:1-kopierten Szenen gehören schockierender Weise noch zu den Besseren. Wenn Sylvain mal eigene, kreative Ergüsse abliefert, gleichen die einer mittleren Katastrophe. Werfen wir z.B. einen Blick auf die erste Szene: Die Teens schlendern auf einem Jahrmarkt herum und erzählen sich die Gruselgeschichte vom Fischer. Als dann der gefakte Fischermensch auftaucht und die Jungs und Mädels mit erhobenem Hacken über den Platz scheucht, scheint das weder die anwesenden Polizisten, noch sonst irgendeinen Jahrmarktbesucher zu interessieren. Nachdem der todbringende Unfall vollbracht ist, schleichen sich die Verantwortlichen davon, machen ein hübsches Lagerfeuer in der Walachei und schwören sich die Klappe zu halten. Ist das nicht großartig?

Bild 3 zu Ich werde immer wissen, was du letzten Sommer getan hast
Bei Weitem nicht der einzige Haken des Films.

Auf diesem hohem Niveau geht es auch weiter. Natürlich verschickt der Fischer seine Nachrichten mittlerweile nicht mehr per Schmierzettel, sondern bringt die paar Cent für eine SMS auf. Ja, auch psychopathische Serienmeuchler können sich dem Fortschritt der Kommunikationstechnologie nicht entziehen. Nachdem die Botschaft 50-fach angekommen ist, gerät jeder unter Verdacht, egal ob er nun ein Motiv hat, grimmig aus der Wäsche guckt oder mit sonst wem verwandt ist. Zeitweise wird der Zuschauer gar im Glauben gelassen der Mörder sei David Copperfield, da er nach Lust und Laune aus dem Nichts auftaucht und sich nur wenige Sekunden später in Luft auflöst. Paradebeispiel ist ein nächtlicher Seilbahnangriff; die wohl albernste Szene des ganzen Films. Nachdem dann die Ersten ziemlich blutig dran glauben mussten, sind die Protagonisten so mörderfreundlich, sich allein in menschenleere und abgelegene Scheunen zu begeben, damit der Fischer auch problemlos seiner Arbeit nachgehen kann. Oscarverdächtig!!!

Bild 4 zu Ich werde immer wissen, was du letzten Sommer getan hast
Der Fischer macht die Beine breit.

Ist die Auflösung vielleicht gelungen? Nö. Die haut dem Fass noch den Boden aus. Zum Schluss sieht’s dann so aus: White hat den ersten Teil mit Löffeln gefressen und ihn einfallslos wieder erbrochen. Zum großen Finale hat er einen übelreichenden Haufen von einem Schlusstwist oben drauf gesetzt. Hallelujah! Geringfügig besser, aber immer noch durchwachsen kommt die Inszenierung daher. White weiß ab und zu mit schicken Kamerafahrten und Schnittfolgen zu überraschen, um im nächsten Moment wieder eine unfassbar hässliche Einstellung zum Besten zu geben. Der positiv auffallende, rockige Soundtrack kann da beim besten Willen nichts mehr retten. „Ich werde immer wissen, was du letzten Sommer getan hast“ ist ein Desaster sondergleichen.

Bild 5 zu Ich werde immer wissen, was du letzten Sommer getan hast
So schön hätte es werden können: Der vor 7 Jahren geplante Teil mit den alten Stars.

Einen Film wie diesen braucht nun wirklich kein Mensch! Die Videotheken wird es freuen, denn allein der Titel wird für reißenden Absatz sorgen. Dieses unnötige Ding von einem Sequel zieht die bislang gelungene Reihe völlig unnötig in den Dreck und „Ich weiß, was du...“ ereilt dasselbe Schicksal wie einst „Halloween“, „Hellraiser“ oder „Freitag, der 13.“. Die ärmsten Kerle in diesem ganzen Spiel sind neben den gequälten Zuschauern sicherlich Jim Gillespie und Kevin Williamson, die Teil 1 so hervorragend inszenierten und damit den Stein ins Rollen brachten. Das ist weder lächerlich noch ärgerlich, sondern einfach nur noch traurig.

Fazit:


Dieses nahezu komplett misslungene Sequel gehört weggesperrt. Ich weiß zwar nicht mehr so genau, was ich letzten Sommer getrieben habe, aber ich weiß, dass ich mir diesen Schrott nie wieder antun werde.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Kevin

Eingetragen am:

15.12.2006

Aufgerufen:

13542 Mal

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