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 | I, Robot - Ein Mann sah es voraus |  | | |
I, Robot, 2004 | |
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| deutscher Start: | 2004 | | Herstellungsland: | USA | | Regie: | Alex Proyas ("Dark City") |
| Drehbuch: |
Isaac Asimov (Roman), Jeff Vintar, Akiva Goldsman |
| Darsteller: | Will Smith, Bridget Moynahan, Alan Tudyk, James Cromwell, Bruce Greenwood u.a. | | Verleih: | 20th Century Fox | | Genre: | Sci-Fi/Thriller | | Länge: | 116 Minuten | | FSK:
| ab 12 Jahren |
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Inhalt:
Chicago, 2035:Fast jeder Haushalt verfügt über einen Roboter. Die hoch entwickelten Maschinenwesen verrichten für ihre Besitzer alltägliche Arbeiten wie Einkäufe erledigen oder den Hund ausführen. Spezielle Sicherheitsvorkehrungen in der Programmierung sorgen für ein ungefährliches Zusammenleben mit den Menschen. Nur Detective Del Spooner (Will Smith) traut ihnen nicht. Als er in einem Mordfall ermittelt, in dem ein Roboter der Hauptverdächtige ist, sieht er sich in seinem Misstrauen bestätigt. Schon bald entdeckt er, dass hinter dem Mord eine noch viel entsetzlichere Gefahr für die Menschheit droht! |
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| Kritik:
Gleich vorweg: Der Film ist sehenswert, wenngleich auch nicht alles
Gold ist, was glänzt. „I,Robot“ ist die (nicht ganz authentische) Verfilmung
des Romans von Isaac Assimov. Erzählt wird, wie Roboter immer mehr
Einzug halten in die Welt der Menschen und anfangen die ihnen einprogrammierten Direktiven zu hinterfragen. Das führt dazu, dass die synthetischen Wesen zwar
die Menschen schützen wollen, dazu aber diese quasi entmündigen werden müssen.
Natürlich steht es außer Frage, das sich "der Mensch" solches nicht bieten lässt, und zum Gegenschlag ausholt.
Detective Del Spooner - pointiert gespielt von Will Smith - ist den "Robots" gegenüber
kritisch eingestellt. Am Anfang des Films macht er sich bei seinem Vorgesetzten
lächerlich, verdächtigt er doch einen Roboter des Diebstahls. Spooner wirkt
auf das Publikum Paranoid; und das ist auch richtig so, weil diese Paranoia
der echten Machtgier der Robots gegenübersteht...
Der Film hat neben deftigen Action-Sequenzen und schnittigem Score von Marco
Beltrami auch Schwachpunkte. So wirken manche Szenen wie aus einem Computerspiel. Am deutlichsten wird dies bei der Verfolgungsjagd im Tunnel, wenn
Spooner von den Robot-Lastern umzingelt wird. Dadurch wird dem Film eine
Gewisse Alltäglichkeit und Griffigkeit genommen. Ein weiterer Punkt, der sicher vielen
negativ auffiel, ist die Werbung die wirklich deplaziert wirkt. Die Marken sollen nicht
weiter genannt werden, aber wenn Spooner sagt "Das ist ein Modell aus dem Jahre 2004" , dann hört bei mir der Spass auf; plumper geht ees nicht mehr. Okay, der Mann
mag wohl keine moderne Technik, aber diese Einstellung diente doch nur um
ihn technik-feindlich (und paranoid) wirken zu lassen. Das dies zur Werbung
genutzt wird, ist etwas ärgerlich. |
| | Fazit: Insgesamt ist "I,Robot" ein Film, den man empfehlen kann; viel erwarten
darf man aber nicht. Erfahrene Science-Fiction Liebhaber werden teilweise
enttäuscht sein, weil die Handlung nicht genügend Tiefgang hat. |
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