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House of Wax

 

House of Wax, 2005

 
Poster zu 'House of Wax' kaufen
deutscher Start:2005
Herstellungsland:Australien/USA
Regie:Jaume Collet-Serra
Drehbuch: Chad Hayes, Carey W. Hayes
Darsteller:Elisha Cuthbert, Chad Michael Murray, Jared Padalecki u.a.
Verleih:

Warner Bros.
Genre:

Horror/Thriller
Länge:113 Minuten
FSK: ab 18 Jahren
Website:

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Inhalt:


Carly, Paige und ihre Freunde sind unterwegs zu einem Football-Spiel und beschließen, die Nacht davor gemeinsam zu zelten. Am nächsten Morgen entdecken sie, dass sich jemand an ihrem Wagen zu schaffen gemacht hat. Dankbar nehmen sie das Angebot eines Einheimischen an und fahren mit ihm in die einzige Stadt der Umgebung. Dort, in Ambrose, entdecken sie die Attraktion des Ortes, Trudys Wachsmuseum, in dem es erstaunlich lebensechte Wachsskulpturen zu bestaunen gibt. Die sechs reagieren panisch, als sie erfahren, warum die Wachsfiguren so realistisch wirken.

Bild 1 zu House of Wax
Noch ist die Gruppe komplett und erfreut sich bester Gesundheit.

Schnell kommen die Freunde dem düsteren Geheimnis des Ortes auf die Spur, doch dabei setzen sie ihr Leben aufs Spiel, denn ein irrer Killer hat es auf sie abgesehen. Wenn ihnen die Flucht aus Ambrose nicht umgehend gelingt, werden sie bald das Wachsmuseum bereichern – als ständige Ausstellungsstücke.

Kritik:


Was tun, um den Bekanntheitsgrad eines Films zu steigern? Kostspielige Promotion ansetzen? Hollywoodgrößen mit teuren Gagen engagieren? Quatsch, nein, Paris Hilton eine Rolle geben! Wem der Name nichts sagt – eher unwahrscheinlich- : Sie erlangte zweifelhaften Ruhm mit der unabsichtlichen Veröffentlichung eines Pornos durch ihren Ex-Freund – wer es glauben mag –, in dem sie bereits ihre fragwürdigen Fähigkeiten als Darstellerin unter Beweiß stellen durfte. Gefolgt von der selten dämlichen Serie „The Simple Life“ und diversen Skandalen in der amerikanischen Partyszene, kennt sie seither jeder, der in Besitz eines TV- oder Internetanschluss ist. Wem das immer noch nichts sagt, macht auch nichts. Den Produzenten, unter anderem Susan Levin („Gothika“) und L. Levin („Ghost Ship“), der Dark Castle Productions ist Hilton zumindest ein Begriff und so überließ man ihr eine kleine, unbedeutende Rolle in „House of Wax“. Wohl einer der Filmsternchen des Jahres 2005.

Bild 2 zu House of Wax
Entweder man liebt oder hasst sie: Paris Hilton.

Der ca. 110 minütige Horror/Thriller macht da weiter, wo „Michael Bay`s Texas Chainsaw Massacre“ 2003 aufhörte. Gemeint sind wirklich fiese Goreszenen, die selbst mir Schmerzen bereiten und visuelle bis zum Äußerten im Film gezeigt werden. Für Sadisten ein Traum. Um ein Beispiel zu nennen: bei einem „verwachsten“ Opfer wird versucht dasselbige aus dem Gesicht zu kratzen. Das da mehr runterkommt als nur diese zähe Substanz kann man sich denken. Die FSK 18 ist also durchaus berechtigt und war bei einer Dark Castle Entertainment Produktion zu erwarten. Denn dass die Jungs voller Ideen stecken, wenn das Drehbuch kreative Tötungstechniken fordert, zeigten sie bereits in „Ghost Ship“. Ich erinnere nur an den Massenmord an Deck, in dem die geladenen Gäste durch ein gespanntes Seil, das quer über das Deck verläuft, ihre Oberkörper abgetrennt bekommen. Sehr raffiniert und bösartig die Geschichte. Exakt denselben Erfindungsreichtum spielen sie auch in ihrem neuesten Projekt aus, dass an Aufwand und liebevollen Details die bisherigen Arbeiten um weiten übertrifft. Eigens für den Film stampfte die Crew rund um Regisseur Jaume Collet-Serra eine fiktive Kleinstadt namens „Ambrose“ aus dem Boden. Und wie es sich für eine Stadt gehört, beherbergt sie ein komplettes Strom- und Wassersystem. Optisch beeindruckt das Nest mittels im 30er Jahre-Stil gestalteten Häuser und bis ins Detail ausgestatteter Geschäfte. Als Bewohner fungieren lebensecht wirkende Wachsfiguren, die Madame Tussaud ohne Mühe Konkurrenz machen könnten. Nur das Serras festgefrorenen Gestalten früher wesentlich lebendiger waren und Kerzenwachs nur einer von vielen ihrer nennenswerte Bestandteile ist.

Bild 3 zu House of Wax
Der ADAC wären Carly und ihr Freund Wade doch lieber gewesen.

Doch die Euphorie wird spätestens beim Fundament des Drehbuchs gebremst. Es strotz nicht gerade vor Einfallsreichtum und bietet die übliche jugendliche Gruppe auf dem Weg zu irgendeinem Ereignis. Unterwegs trifft sie dann auf Menschen, die nicht ganz richtig ticken und das Drama beginnt. Davon abgesehen ist auch die Spannung eher dürftig für eingefleischte Horrorcineasten. Schuld ist zum großen Teil das bei Horrorfilmen beliebte naive Verhalten der Charaktere. Eigenschaften wie unersättliche Neugier und die fehlende Gefahrenerkennung bringen den Zuschauer dann besonders zum Haare raufen. Wer soll sich da noch erschrecken, wenn sowieso dass alles Eintritt, was man bezüglich des klassischen Verhaltensmuster der Figuren erwartet. Dafür entschädigen aber die betörende Elisha Cuthbert (Carly) und eine attraktive Paris Hilton in aufreizenden Kleidungsstücken und Posen.

Bild 4 zu House of Wax
Carly tauscht nur ungern den Sitz im Footballstation ein.

Womit wir beim Thema Schauspielerqualitäten wären. Dass ein Himmelweiterunterschied zwischen Elisha und Paris liegt, kann man schon im voraus sagen. Das wussten auch Regisseur Jaume Collet-Serra & die Produzenten. So bekam Miss Hilton eine sprachkarge Rolle. Ein intelligenter Schachzug, um trotz fehlendem Können ihrerseits das Niveau des Films oben zu halten und dessen ungeachtet ihre Prominenz zu nutzen. Als Ausgleich darf die Blondine aber einen lustigen und zugleich widerwärtigen Abgang hinlegen, deren Ausgang ausgiebig betrachtet werden darf. Für Hilton-Hasser allemal eine Genugtuung. Elisha Cuthbert, im Film die Schwester von Nick (Chad Michael Murray), überzeugt durch ihre Ausdrucksstärke und zieht aufgrund ihres niedlichen Gesicht das männliche Publikum in ihren Bann. Parallelitäten zu Jessica Biel in „Michael Bay`s Texas Chainsaw Massacre“ sind unverkennbar. Nur dass Cuthbert mehr zu bieten hat als simples weglaufen und schreien.

Bild 5 zu House of Wax
Wade (Jared Padalecki) - Zeit für ein Ganzkörperpeeling.


Trotz Bemühens „House of Wax“ einen verschroben Touch a la „Michael Bays Texas Chainsaw Massacre“ oder „Haus der 1000 Leichen“ zu verpassen, und der Anfang ist wirklich atmosphärisch top, wirkt alles Nachfolgende konstruiert und Filmset-like. Wenngleich auch auf viele Kleinigkeiten geachtet wurde und das Haus aus Wachs inklusive plastischen Bewohner ziemlich beeindruckt. Weiterhin entschädigt die Kameraführung, welche die Emotionen der Darsteller sowie die kranken Komponenten der Story unterhaltsam einfängt.

Fazit:


„House of Wax“ bietet storytechnisch nicht viel neues, überzeugt aber durch originelle Sets und raffinierten Tötungsszenen. Das Team griff tief in die Trickkiste und präsentiert ein unerwartetes und amüsantes Horrorerlebnis 2005. Ein gelungener Debütfilm für Jaume Collet-Serra, der zuvor in Werbespots Regie führte.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Tamas

Eingetragen am:

16.06.2005

Aufgerufen:

102463 Mal

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