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Hostel 2

 

Hostel 2, 2007

 
Poster zu 'Hostel 2' kaufen
deutscher Start:2007
Herstellungsland:USA
Regie:Eli Roth ("Hostel")
Drehbuch: Eli Roth
Darsteller:Lauren German, Bijou Phillips, Heather Matarazzo u.a.
Verleih:

Sony Pictures
Genre:

Horror
Länge:92 Minuten
FSK: ab 18 Jahren
Website:

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Inhalt:


Die 3 Kunststudentinnen Beth (Lauren German), Whitney (Bijou Phillips) und Lorna (Heather Matarazzo) aus Amerika absolvieren ein Gastsemester in Rom. Als ihnen der Studienstress zu viel wird, beschließen sie eine Auszeit zu nehmen, durch die Gegend zu reisen und mächtig einen drauf zu machen. Sie werden von Axele (Vera Jardonova) in ihre Heimatstadt Bratislava in der Slowakei eingeladen, wo ihnen Spaß, Alkohol und gut aussehende Männer versprochen werden.

Bild 1 zu Hostel 2
Beth (Lauren German) auf der Flucht.

Selbstverständlich erwartet sie, im slowakischen Hostel angekommen, etwas ganz anderes. Denn nachdem sich die mysteriösen Ereignisse häufen und ein Tourist nach dem anderen spurlos verschwindet, realisieren die Mädchen, dass sie in die Hände von skrupellosen Menschenhändlern geraten sind, die junge Touristen gefangen nehmen und versteigern, auf das die Käufer sie an Ort und Stelle foltern und brutal töten.

Kritik:


Gerade mal 1 Jahr ist es her, als Eli Roth mit seinem Zweitling „Hostel“ und tatkräftiger Unterstützung von Quentin Tarantino die Kinos weltweit enterte und als neue Hoffnung des Horror-genre und „King of torture porn“ betitelt wurde. Ebenso wie mit seinem Debut „Cabin Fever“ spaltete er auch mit „Hostel“ Publikum wie Kritik in 2 Lager. Waren die einen sehr von seinen sadistischen Folterspielchen angetan, erachteten die anderen den Horrorschocker als eher belanglos oder sogar als unzumutbar und menschenverachtend. Dank großem Marketingaufwand wurde „Hostel“ ein voller Erfolg; da muss selbstverständlich eine Fortsetzung her. Stellt sich die Frage, was Eli Roth, innerhalb eines Jahres, Neues zu Stande gebracht hat?...Nicht wirklich viel. „Hostel 2“ ist im Prinzip der gleiche Film mit anderen Darstellern.

Bild 2 zu Hostel 2
Die Studenten-Clique auf Partnersuche.

Roths dritter Wurf kann auch als eine Art Reparaturvorgang für den Vorgänger verstanden werden, denn nachdem wir als Eröffnung erfahren, welches Schicksal Jay Hernandez, den Survival-Boy aus Teil 1, widerfahren ist, kurbelt Roth noch einmal dieselbe Geschichte mit leichten Verbesserungen herunter. Die positivste Neuerung ist dann auch bei den Hauptcharakteren fest zustellen, die diesmal, statt von 3 hohlen Sex-Touristen, von einem Studentinnen-Trio, der weniger nervigen Sorte, verkörpert werden. Trotzdem kommen auch diese Damen nicht um einige platte Klischees drum herum. Es gibt die Verantwortungsbewusste, die blonde Bitch und das schüchtern-naive Mauerblümchen- um zu erraten, welche die Schose überlebt, muss nun wirklich nicht der 50:50-Joker gezogen werden. Eine weitere Verbesserung gibt es sogar in der Dramaturgie zu entdecken. Zwar sind die Folterräume wieder erst ab der zweiten Hälfte frei gegeben, aber immerhin waren die Macher diesmal bemühter die Wartezeit effektiver zu überbrücken. So gibt es nicht nur erneut eine dicke Portion nackte Haut und ein paar zynische Gags, sondern auch die ein oder andere brenzlige Situation, in die die Damen hinein geraten.

Bild 3 zu Hostel 2
Nicht den Kopf hängen lassen, Lorna!

Neue Perspektiven eröffnet Eli Roth, in dem er nun nicht nur die Opfer, sondern auch die Täter beleuchtet. Ein mutiger Ansatz, der allerdings schnell nach hinten los geht. Zum einen verlieren die Schlächter ihre dämonisch-geheimnisvolle Aura, zum anderen ist Regisseur und Scriptwriter Roth nicht mehr eingefallen, als die Motivation mit ein paar albernen Plattitüden abzuhaken. Zudem sind die betreffenden Mordlustigen auch noch allzu stereotyp gezeichnet; ein Muskelprotz, der unbedingt metzeln möchte und sein schüchterner Kumpel, der von Zweifeln geplagt wird. Dass sich im Laufe der Story die Rollen der beiden vertauschen werden, ist nicht wirklich schwer zu erraten. Immerhin nutzt Roth die Tätersicht für einige schöne Einstellungen, so z.B. die Split-Screen-Sequenz während der Versteigerung per Handy und PC. Ansonsten sind inszenatorisch keine echten Höhepunkte fest zustellen. Mr. Roth bewegt sich diesbezüglich stets in gesicherten und altbekannten Bahnen.

Bild 4 zu Hostel 2
Maulkorb für die Studentenbarbie.

In Sachen Gore wird natürlich wieder aus dem Vollen geschöpft. Die gut getricksten Splatter-Momente sind nicht unbedingt grausamer, aber graphischer ausgefallen. So wird mit der Sense geschlitzt und gehackt, enthauptet, Kehlen durchgeschnitten, zerfleischende Hunde eingesetzt, Organe entnommen und Kreissägen in Gesichter gehalten. Ein Protagonist verliert sogar seinen Penis in Nahaufnahme. Hier lebt Roth seine perversen Fantasien mal wieder genüsslich aus und genau das wollen die Leute nun mal sehen, weswegen sich der Film immer diesen Sequenzen unterordnet. Es sind auch nicht diese Szenen, die übel aufstoßen, zumal sie dramaturgisch sicherlich von Nöten sind und zu „Hostel“ einfach dazu gehören. Es sind vor allem kleine Sidekicks mit denen Eli Roth den Bogen diesmal überspannt und die selbst im Kontext des Films selbstzweckhaft und überflüssig wirken. Da gibt es eine kurze Sequenz in der Kannibalismus abgefeiert wird, die man allerdings mit viel gutem Willen noch unter „Satire“ ablegen kann. Zu viel ist aber schließlich eine unblutige, aber völlig sinnlose Szene, in der Roth noch nicht mal vor kaltblütigem Kindermord zurück schreckt ohne dass das die Handlung weiter bringen würde. Wer sich über solche Szenarien noch amüsieren kann, sollte dringend einen Therapiebesuch antreten. Ohnehin wird die äußerst derbe Originalfassung berechtigterweise nicht in den deutschen Kinos ankommen. Diesmal hat die FSK richtig entschieden.

Bild 5 zu Hostel 2
Gute Freunde foltern zusammen.

Der recht konsequente, teils überraschende Schluss kann schließlich auch nicht mehr darüber hinweg täuschen, dass Roth nicht mehr Ideen hatte, als das Blut einen Meter weiter spritzen zu lassen, die Charaktere nicht ganz so hohl zu zeichnen und die Handlung etwas straffer zu halten. Innovation sieht anders aus, „Hostel 2“ ist aber immerhin nicht ganz so seelenlos und schematisch wie zuletzt „The Hills Have Eyes 2“. Das ist natürlich kein ernst zu nehmendes Qualitätsmerkmal, aber garantiert, dass „Hostel 2“ zumindest nicht völlig langweilig ist. Wirklich für das Sequel begeistern werden sich aber diesmal nur die, die den Vorgänger für das höchste der Gefühle halten. Alle anderen können einen Blick wagen oder auch nicht.

Fazit:


Ideenlose, nur bedingt verbesserte Kopie des Vorgängers. Das „Hostel“-Franchise scheint schon mit Teil 2 vollkommen ausgeschöpft zu sein. Falls tatsächlich noch eine Fortsetzung kommen sollte, dann bitte eine wesentlich eigenständigere, Mr. Roth!
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Kevin

Eingetragen am:

15.06.2007

Aufgerufen:

31586 Mal

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Weitere Kritik:

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