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Hostage - Entführt

 

Hostage, 2005

 
Poster zu 'Hostage - Entführt' kaufen
deutscher Start:2005
Herstellungsland:Deutschland/USA
Regie:Florent Emilio Siri ("Das Tödliche Wespennest")
Drehbuch: Robert Crais (Novelle), Doug Richardson
Darsteller:Bruce Willis, Kevin Pollak, Jonathan Tucker u.a.
Verleih:

Warner Bros.
Genre:

Action/Drama/Krimi/Thriller
Länge:113 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Website:

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Inhalt:


Jeff Talley (Bruce Willis) war in Los Angeles bei der Polizei für Verhandlungen mit Geiselnehmern zuständig. Eine Geiselnahme endete in einer Katastrophe und Talley verlässt zerstört die Stadt und zieht nach Bristo Camino, um ein unbescholteneres Leben zu führen. Doch auch dort lassen ihn Entführer nicht allein. Diesmal muss er sich Ganoven stellen, die jugendliche Einbrecher als Geiseln nehmen. Talley will mit der Sache nichts zu tun haben, doch dann entführen die korrupten Kriminellen seine Frau und Tochter...

Kritik:


Mit einem comicartigen Intro stürzt sich Bruce Willis abermals in eine für ihn signifikante Heldenrolle. Als Jeff Talley, Vater von einem Kind und verheiratet, kämpft das markanteste Gesicht im Filmgeschäft erneut für Gerechtigkeit. Selbst im rüstigen Alter von 50 Jahren, die man ihm ehrlich gesagt kaum ansieht, rockt er, wie vor 17 Jahren in „Stirb Langsam“, Rolling-Stones-like die Leinwand. Zwei stundenlang Best-of Willis ziehen unterhaltsam am Zuschauer vorbei, in dem er aus seinem vielfältigen Schauspielprogramm alle Register zieht. Das ist auch nötig, denn obwohl „Die Hard 2“-Autor Doug Richardson am Screenplay sichtlich seine Handschrift hinterlassen hat, fordert die dem Drehbuch zugrunde liegende Novelle von Robert Crais (Folgenautor u.a. für „Miami Vice“, „L.A. Law“, „Quincy“) weitaus mehr als Bruce Willis Zitronengesicht und kultigen Einzeilern. Kein Problem, dass unser Hollywoodstar auch diese Hürde lässig nimmt. Schon früh und besonders in den letzten Jahren bewies Willis, dass er kein Arnold Schwarzenegger-Verschnitt ist und durchaus für komplexe Rollen geeignet. Ich erinnere nur an „The Sixth Sense“, „The Kid“ oder „Twelve Monkeys“, um wenige Titel aus seiner mannigfaltigen Filmographie ins Gedächtnis zu rufen. Bruce ist ohne Frage wandelbar, wenngleich die meisten Produktionen immer recht actionreich ausfielen, wie auch „Hostage – Entführt“.

Bild 1 zu Hostage - Entführt
Die Geiselnahme nimmt unvorhergesehene Ausmaße an.

Doch was unterscheidet das Geiseldrama von anderen? Wie kann ein Skript, dass als Grundlage eines der meistgenutzten Szenarios seit Anbeginn des Filmzeitalters verwendet noch überzeugen? Die Antwort ist simpel. Robert Crais unterteilt nicht in Gut und Böse, sondern verwischt bewusst die Grenzen für den Zuschauer. Eine klare Linie existiert für Jeff Talley nicht, sondern nur ein misslicher Umstand für einen nach Prinzipien lebenden Charakter. Die Täter sind für die ihn aufgezwungen Sichtweise zugleich auch Opfer, an dem das Leben seiner Familie hängt. Bruce Willis stellt überzeugend dar, welcher Kampf in Talley brodelt, weil dieser gegen seine Überzeugungen handeln muss. Beispielsweise das Kind im Haus unnötig in Gefahr bringen oder den Kidnappern helfende Tipps geben um an die von dritter Partei geforderte DVD zu kommen. Talley/Willis ist aber nicht die einzig starke Figur im Spiel. Seine Widersacher und zugleich Schachfiguren Mars und die Brüder Kelly bieten ihm ordentlich die Stirn. Insbesondere der psychopatisch veranlagte Mars lässt mit jeder verstreichenden Minute im Haus die Situation bedrohlicher werden. Aufgrund Ben Foster minimalistischen Minenspiel mutiert er zu einem unberechenbaren Faktor in Talleys Kalkulation.

Bild 2 zu Hostage - Entführt
Talley gibt sein letztes Hemd für die Familie.

„Hostage – Entführt“ beeindruckt jedoch nicht nur allein mit Darstellern, die ihr Handwerk verstehen, vielmehr schürt die klangliche Untermalung das Adrenalin zusätzlich. Eigentlich sagt man, dass gute Filmmusik nicht auffällt und nur das Geschehen unterstützt. Alexandre Desplat Kompositionen bilden hier keinesfalls eine Ausnahme, stechen aber derart hervor, dass sie einer Extraerwähnung bedürfen. Speziell in gefühlsbetonten Szenen bietet er die volle Bandbreite seines Orchesters. Gerade das Thema für Talley berührt im Herzen und ist ein kleiner Ohrwurm, ähnlich dem Stück in „Unbreakable“, der musikalisch wirklich spitze ist. Also Obacht Howard-Fans, der Franzose steht ihm in nichts nach! Da aller guten Dinge drei sind überrascht der Film sogar auf Synchronisationsebene. Favorit ist Jeffs Erpresser. Die Stimme könnte in sich nicht widersprüchlicher sein. Väterlich klingend und zugleich terrorisierend, genau das richtige für einen Thriller.

Bild 3 zu Hostage - Entführt
Mars sehnt sich nach Zuneigung und sucht sie bei Jennifer (Michelle Horn).

„Hostage – Entführt“ befriedigt die Wünsche aller gleichermaßen, auch die der Actionjunkies. Dafür sorgte oben genannter Doug Richardson im Ende zu genüge. Nicht anders erwartend räumt der liebenswerte Glatzkopf zum Schluss in „Last Man Standing“-Manier entsprechend auf. Ob aus Verzweiflung oder im Zuge eines glücklichen Finales, müsst ihr selbst raus finden. Eins ist sicher: Nette Feuereffekte und ein verzweifelter Ben Foster erwarten euch...

Fazit:


Der nunmehr dritte Film in Regisseur Florent Emilio Siris Karriere legt die Messlatte im Thriller-Metier abermals höher. „Hostage – Entführt“ bietet optisch und psychisch ein packendes Erlebnis samt Bruce Willis in Bestform.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Tamas

Eingetragen am:

04.07.2005

Aufgerufen:

25356 Mal

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