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High Tension

 

Haute tension, 2003

 
Poster zu 'High Tension' kaufen
deutscher Start:2003
Herstellungsland:Frankreich
Regie:Alexandre Aja ("Furia")
Drehbuch: Alexandre Aja, Grégory Levasseur
Darsteller:Cécile De France, Maïwenn Le Besco, Philippe Nahon u.a.
Verleih:

MC One
Genre:

Horror/Thriller
Länge:85 Minuten
FSK: ab 18 Jahren
Website:

Link nicht vorhanden

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Inhalt:


Ein einsames Haus, eine vereinte Familie, zwei unzertrennliche Freundinnen. Ein brutaler Mörder, der vor nichts zurückschreckt. Und die Nacht: Eigentlich wollte Alex (Maïwenn Le Besco) nur mit Freundin Marie (Cécile De France) ihre Familie auf dem Land besuchen. Doch als die Nacht einbricht, dringt ein brutaler Fremder (Philippe Nahon) in das Haus, und ein gnadenloser Kampf ums Überleben beginnt.

Kritik:


Vorab, ich bin kein Fan von übermäßigen Splattereffekten, wenn sie denn nicht in einer einfallsreichen Geschichte verpackt sind. Regisseur Alexandre Aja kommt diesen Anspruch nicht nach und nutz das schwache Drehbuch, um eine Gewaltorgie an die Nächste aneinanderreihen zu können. Mir blieben bereits nach fünf Minuten die Chips im Hals stecken, nicht nur wegen der blutigen Taten, sondern der dargestellten Kaltblütigkeit des Mörders und den widerwärtigen Mordprozeduren. Es braucht nicht wirklich viel Talent mit jeder Menge Kunstblut und abartigen Szenen ins Gespräch zu kommen.

Bild 1 zu High Tension
Der Einbrecher (Philippe Nahon) beginnt mit seiner Arbeit.

Dafür ist der Titel „High Tension“, zu Deutsch „Hochspannung“, Programm und erhält durch Cécile De France, in der Rolle von Marie, ein Gesicht des Grauens. Endlich sah ich mal ein Film, in die/der Hauptdarsteller/in nicht einem hirnlosen Menschen gleicht. Ihre Handlungen von einer zur nächsten extremen Situation fand ich nachvollziehbar. Die Verzweiflung, ob und wie sie nun ihrer besten Freundin helfen kann oder nicht, die Nervosität und das blanke Entsetzen, dass von Ihr ausging, zog einen sofort in das Geschehen hinein. Alexandre Aja gibt dem Zuschauer keinerlei „Aufwärmzeit“ wie sonst üblich, sondern steigt schon nach wenigen Minuten sofort in die wirkliche Motive von „High Tension“ ein und denkt nicht einmal daran einige Szenen in gekonnten Abblendungen abzumildern. Insbesondere der letzte Abschnitt fällt übertrieben aus.

Bild 2 zu High Tension
Marie (Cécile De France) und Alex (Maïwenn Le Besco) nervlich am Ende.

Philippe Nahon verkörpert den Psychopath. Seine starre Mimik und die ins Gesicht gezogene Mütze trägt sehr viel zur angespannten Atmosphäre und Anonymität des Täters bei. Und Anonymität, also das Unbekannte, ist immer ein beliebter Nährboden für Angst. Niemand würde so einem Menschen gerne gegenüber stehen, strahlt seine Figur eine Unbesiegbarkeit und Entschlossenheit bis zum Ende aus, die ich bisher nur von „Halloween“, „Freitag, der 13.“ und Konsorten kannte.

Bild 3 zu High Tension
Es gibt kein Entkommen.... (Anm.d.R.: Foto von uns in s/w gehalten.)

Gegen all meine aufgebauten Erwartungen während des Films ist das Ende in „High Tension“ ein absoluter Fehlschlag. Gemeint ist damit der unsinnige Plottwist, der heutzutage scheinbar zum „guten“ Ton gehört, hier aber völlig daneben ist. Er verwandelt Zurückliegendes in unlogische Ereignisse und nicht zu „Aha“-Effekten. Wäre Regisseur Alexandre Aja dem Slasher-Stil bis zum Schluss treu geblieben, hätte ich keine Abwertung geben müssen.

Fazit:


„High Tension“ ist für den normalen Zuschauer, zu denen ich mich zähle, zum Großteil harter Tobak. Splatterfans werden garantiert Ihre Freude daran haben. Meiner Meinung nach aber, kann psychische Härte auch ohne viel dargestellte Gewalt erreicht werden. Die Fantasie eines Menschen ist oft lebhafter und härter als die Realität.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Tamas

Eingetragen am:

12.12.2004

Aufgerufen:

48570 Mal

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Weitere Kritik:

keine vorhanden


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