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Hide and Seek - Du kannst Dich nicht verstecken

 

Hide and Seek, 2005

 
Poster zu 'Hide and Seek - Du kannst Dich nicht verstecken' kaufen
deutscher Start:2005
Herstellungsland:USA
Regie:John Polson ("Siam Sunset")
Drehbuch: Ari Schlossberg
Darsteller:Robert De Niro, Dakota Fanning, Famke Janssen u.a.
Verleih:

20th Century Fox
Genre:

Drama/Horror/Thriller
Länge:101 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Website:

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Inhalt:


Weit ab von New York möchte David (Robert de Niro) mit seiner traumatisierten Tochter Emily (Dakota Fanning) den Tod der Mutter verarbeiten. Damit missachtet er die Warnungen der Kinderpsychologin Katherine (Famke Janssen) vor einem plötzlichen Ortswechsel - ein schrecklicher Fehler. Emilys imaginären Spielgefährten - CHARLIE - hält David zunächst für ein harmloses Hirngespinst. Doch bald häufen sich alptraumhafte Vorfälle, die weit über die Fantasien eines Kindes hinauszugehen scheinen. Charlie spielt verstecken - ein tödliches Spiel!

Bild 1 zu Hide and Seek - Du kannst Dich nicht verstecken
David (Robert De Niro) ist auf den Spuren von Charlie.

David ergreift eine schockierende Ahnung: Leidet Emily wirklich nur unter Wahnvorstellungen oder existiert Charlie vielleicht doch wirklich? Hinter jeder Tür scheint er zu lauern! Wer - oder was - ist Charlie?

Kritik:


!!ACHTUNG, in dieser Kritik sind Anmerkungen vorhanden die eventuell dem einen oder anderem zu früh zur Lösung verhelfen!!



In letzter Zeit gibt sich ein Horrorfilm nach dem anderen die Türklingen der Kinosäle in die Hand. Obwohl die Bezeichnung „Horror“ teilweise zu hoch gegriffen ist und die Drehbücher demnach durchschnittlich ausgefallen sind, ist die Beliebtheit dieses Genres nach wie vor ungebrochen. Es gab also keinen besseren Zeitpunkt als „Hide and Seek“ Mitten im Getümmel von „Der Fluch - The Grudge“ und „The Ring 2“ zu starten und den Enthusiasmus der Zuschauer auszunutzen. Denn anders als einem die Werbung weiß machen möchte, handelt es sich nicht um einen Schocker im Stile von Freddy Krüger auf FSK 16 getrimmt – der Spruch im Zusammenhang mit dem Kind und ihrem neuen Spielkamerad erinnern irgendwie daran -, sondern fällt in die Kategorie „ansprechender Thriller“. Diese Art der irreführenden Promotion ist aber nichts Neues. Ein ähnliches Verwirrungsspiel trieb bereits M. Night Shyamalans „The Village – Das Dorf“, wofür er einige unschöne Kritiken einfing. Verständlich, da großspurig Vergleiche mit „The Sixth Sense“ herangezogen wurden, der Film den Versprechungen aber in keiner Weise nachkam. Dennoch war die Werbekampagne ein Muss, um die Zuschauer auf das richtige Gefühlslevel zu bringen, damit die Story überhaupt funktionieren konnte. So ähnlich ist das auch bei „Hide and Seek“ der Fall.

Bild 2 zu Hide and Seek - Du kannst Dich nicht verstecken
Emily (Dakota Fanning) wirkt seit dem Tod ihrer Mutter apathisch.

Für das Drehbuch wurde der Autor Ari Schlossberg engagiert. Das Script ist quasi sein Debüt im Filmgeschäft, wenn man von seiner Mitarbeit an „Lucky 13“ absieht, und kann als gelungener Einstieg anerkannt werden. Schlossberg setzt keine neuen Maßstäbe, liefert aber einen kontinuierlichen Anstieg in Bezug auf Unterhaltung und Spannung, ohne das Längen entstehen. Derartige Fehler weiß er geschickt zu umgehen in dem beispielsweise neben der Figur Charlie, auch wenig später Davids Tochter Emily als Objekt des Schreckens dargestellt wird. Das daraus resultierende Ergebnis ist, dass man sich als Zuschauer in ihrer Nähe unbehaglich fühlt und erwartet, dass sie jeden Moment mit Messer vor Daddy stehen würde. So weicht Ari Schlossberg gekonnt vor der Überstrapazierung von Charlie aus, betreffend mysteriöse Ereignisse, und fokussiert neben ihm auch das kleine Mädchen. Das Ziel mag wohl darin liegen im Publikum Planlosigkeit zu verursachen, ob Charlie real oder ein Hirngespinst ist. Das gelingt Schlossberg auch und lässt die Zuschauer somit bis zum Ende hin im Dunkeln tappen.

Bild 3 zu Hide and Seek - Du kannst Dich nicht verstecken
Charlie hilft ihr scheinbar über das Unglück hinweg.

Regisseur John Polson („Swimfan“), ein echtes Multitalent, übernahm die Regie. Seine Erfahrung aus einer handvoll Filmen als Regisseur und unzählige Schauspielengagements („M:I-2“, „The Boys“), bringt er bravourös in „Hide and Seek“ mit ein. Er setzt fast ausnahmslos auf Close-Ups, um die ganze Facette der Angst und Beklemmtheit aus den Gesichtern der Schauspieler auf Zelluloid zu bannen. Die Besetzungsliste erlaubt das auch ohne Einschränkungen, denn Polson begibt sich nicht in die Gefahr, unglaubwürdige Reaktionen einzufangen. Von ihr stechen nämlich Namen wie Robert De Niro („Casino“), Famke Janssen („X-Men 2“) und Jungstar Dakota Fanning („Krieg der Welten“) ins Auge. Ausschließlich Top-Darsteller, unter denen wohl gerade Robert De Niro nicht genauer beleuchtet werden muss. Er spielt seine Rolle David Callaway wie erwartet souveräne und beweißt erneut seine Wandlungsfähigkeit. Genauso wie Dakota Fanning, die besondere Aufmerksamkeit verdient. Mit ihren 11 Jahren trägt sie ein Grossteil der Atmosphäre von „Hide and Seek“ durch ihr grandioses Talent und abwechslungsreiches Mienenspiel. Manch Schauspieler könnte von Fanning noch einiges lernen. Es soll schon etwas heißen, wenn man neben einem Mann agiert, der ein gestandener Hollywoodstar ist, und dann noch dermaßen positiv auffällt. Spätestens mit dem Epos „Krieg der Welten“ wird der Name Dakota Fanning jedem ein Begriff sein. Der kommende Durchbruch sei ihr wirklich gegönnt.

Bild 4 zu Hide and Seek - Du kannst Dich nicht verstecken
Einzig Katherine (Famke Janssen) findet halbwegs Zugang zu Emily.

Komponist John Ottman („Gothika“ ,“Düstere Legenden„) hält sich erfahrungsgemäß zurück und lässt weitgehens die Stille des alten Hauses wirken. Das Knarren von den Holzdielen und der raue Wind vor der Tür sind oftmals gruseliger als aufbrausende „Psycho“-Musik. Gewöhnliche Klänge schaffen Verbindungen zum Alltag und wirken dann umso schlimmer, kehrt man ins heimische Wohnzimmer zurück. Und genau das macht doch einen guten Horrorfilm aus, wenn man Stunden später noch zitternd im Bett liegt. Das ist hier zwar durch den Verlauf der Story und dem unumstößlichen Ende nicht ganz der Fall, gleichwohl sorgt die Geräuschekulisse für Gänsehaut im Kinositz.

Fazit:


„Hide and Seek“ hat mich angenehm überrascht. Ich hatte nicht wirklich mit einem guten Film gerechnet und bin relativ mokiert in die Vorstellung gegangen, aber ich wurde eines besseren belehrt. Der Film ist jedem zu empfehlen, auch denen mit dünnen Nervenkostüm. Ca. 100 Minuten spannende Unterhaltung.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Tamas

Eingetragen am:

27.04.2005

Aufgerufen:

22205 Mal

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