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 | Herbie Fully Loaded - Ein toller Käfer startet durch |  | | |
Herbie Fully Loaded, 2005 | |
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| deutscher Start: | 2005 | | Herstellungsland: | USA | | Regie: | Angela Robinson ("Spy Girls - D.E.B.S.") |
| Drehbuch: |
Gordon Buford, Thomas Lennon, Ben Garant, Alfred Gough, Miles Millar, Mark Perez |
| Darsteller: | Lindsay Lohan, Justin Long, Breckin Meyer u.a. | | Verleih: | Buena Vista International | | Genre: | Abenteuer/Familienfilm/Fantasie/Komödie/Romanze | | Länge: | 102 Minuten | | FSK:
| ab 0 Jahren |
| Website: | Link aufrufen | | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "Herbie Fully Loaded - Ein toller Käfer startet durch" | 
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Inhalt:
Herbie ist wieder da! Der eigensinnige Käfer mit Herz und Seele hat nicht nur deutlich mehr PS als früher unter der Haube und so manch neuen Trick auf Lager, sondern auch einen neuen Besitzer. Besser gesagt, eine neue Besitzerin: Maggie Peyton´s (Lindsay Lohan; „Freaky Friday“) größter Traum ist es, einmal ein NASCAR Rennen zu fahren. Dieser Wunsch kommt nicht von ungefähr, denn Maggie stammt aus einer legendären Rennfahrerfamilie. Aber ihr übervorsichtiger Vater Ray (Michael Keaton, „Batman“) unternimmt alles, um seine Tochter davon abzuhalten, ihren Traum zu verwirklichen.
Aufpoliertes Dreamteam: Käfer mit jungem US-Girlie statt altem Franzosen.
Als Ray sein Versprechen einlösen muss, Maggie ein Auto zum Schulabschluss zu kaufen, nimmt er sie mit zum Schrottplatz. Mit Schrott kann man keine Rennen fahren, glaubt der besorgte Vater. Und auch Maggie hatte sich eher etwas Cooles, Sportlicheres vorgestellt. Doch als sie den verrosteten weißen 60iger Jahre Käfer mit der Nummer 53 sieht, ist es „fast“ Liebe auf den ersten Blick. Zu ihrer eigenen Überraschung knattert Maggie mit einem rauchenden und stotternden „Herbie“ davon.
Gut, dass Vater Ray (Michael Keaton) nicht weiß, was wirklich in Herbie steckt.
Sehr schnell findet sie jedoch heraus, dass dieses alte Auto nicht nur etwas ganz Besonderes ist, sondern auch über ungeahnte, magische Fähigkeiten verfügt. Mit etwas Hilfe von guten Freunden wird Herbie nicht nur aufpoliert, er wird auch stärker, schneller und noch „Herbieer“. Der Beginn einer ungewöhnlichen Freundschaft und der Anfang einer Highspeed-Odyssee. |
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| Kritik:
Ging man stur nach der Papierform, waren die Erwartungen mehr als hoch. Hauptdarstellerin Lindsay Lohan hat sich in den letzten beiden Jahren mit den Filmen „Freaky Friday“ und „Girls Club - Vorsicht bissig!“ zu einer der letzten Hoffnungen des Teenie-Genres gemausert – eine Leistung, die uns selbst den miserablen „Bekenntnisse eine Highschool-Diva“ als Ausrutscher verzeihen lässt – und ist nun im engen Lederautfit (wenn auch mit vom familienfreundlichen Unternehmen Disney verkleinerter Oberweite) als rebellierende Rennfahrer-Göre am Start. Regisseurin Angela Robinson legte unlängst mit der Independent-Comedy „D.E.B.S.“, einer Bond-Parodie um pubertierende, bildhübsche, größtenteils lesbische Jungagentinnen, die eine nicht minder reizende Superschurkin von der Zerstörung der Welt abzuhalten versuchen, eines der mutigsten und vor allem unterhaltsamsten Debüts der letzten Zeit hin. Auf Matt Dillon als Bösewicht freut man sich, auch wenn er auf die Rolle seit seinen Erfolgen mit „Verrückt nach Mary“ oder „Wild Things“ abonniert scheint, immer wieder und zu guter letzt gibt es natürlich auch noch Herbie, den süßen Käfer mit der Startnummer 53, den jeder von uns – je nach Alter – aus „Ein toller Käfer“ (1968) oder einer der Zahlreichen Fortsetzungen bzw. Nachahmungen, die es in den folgenden drei Jahrzehnten immer wieder in unsere Kinos schafften, kennt.
Der Alptraum eines jeden kleinen Käfers: Das Destruction Derby.
Aber trotz der richtigen Zutaten stimmt die Mischung nicht ganz. Vor allem in der ersten Hälfte hat man das Gefühl, ein typisches Teen-Movie und ein typischer Herbie-Film würden ohne wirkliche Berührungspunkte nebeneinander herlaufen. Maggie hat genug Probleme damit, sich mit ihrem Vater herumzustreiten und auf die Annährungsversuche ihres Jugendfreund- Mechanikers Kevin (Justin Long; „Jeepers Creepers“) einzugehen. Für Herbie bleibt da einfach kein Platz. Man kann den titelgebenden Käfer aber natürlich nicht einfach erst in der zweiten Hälfte in die Geschichte einführen und so wird er zunächst auf sinnfreie Schrottplatz-Missionen geschickt, bei denen er sich mit grenzdebilen Aufsehern in allzu infantilen Slapstick-Szenen komikfreie Ölschlachten liefert.
Der schleimige Intrigant vom Dienst: Trip Murphy und sein Aftershave.
Schon der Vorspann zeugt von viel Mut zur Absurdität. Im schrillen Sixties-Glitter-Style werden uns zunächst Herbies große Erfolge noch einmal vorgeführt – Seite an Seite posiert er mit den anderen Star-Autos der Filmgeschichte, z.B. David Hasselhoffs K.I.T.T. aus der Serie „Knight Rider“ – bevor der unabwendbare Niedergang beginnt und er schlussendlich auf dem Schrottplatz endet. Gleich danach verfällt der Film dann leider in den oben beschriebenen Trott. Lässt man sich aber vom schwachen Start nicht abschrecken und hält tapfer durch, wechselt man zusammen mit Herbie und dem Rest des Films auf die Überholspur. Die Geschichten von Herbie und Maggie finden zusammen, endlich entsteht zwischen den Beiden so etwas wie eine Beziehung. Und die Höhepunkte, wie in jedem Herbie-Film auch hier die abstrusen Renn-Szenen, nehmen zu. Vom Destruction Derby bis zum NASCAR-Rennen ist alles dabei und die gelungenen CGI-Effekte fördern zwar im Vergleich zur altertümlichen Handarbeit nicht unbedingt Herbies-Charme, eröffnen aber unbeschränkte Möglichkeiten, wenn es zur Umsetzung der absurden Phantasien der Filmemacher kommt. |
| | Fazit: Eine dank Mut zur absurden Inszenierung und Teeniefilm-Allzweckwaffe Lindsay Lohan trotz der verpassten Chancen immer noch überdurchschnittliche Hollywood-Comedy. |
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