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 | Hellboy |  | | |
Hellboy, 2004 | |
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| deutscher Start: | 2004 | | Herstellungsland: | USA | | Regie: | Guillermo del Toro |
| Drehbuch: |
Peter Briggs, Guillermo del Toro |
| Darsteller: | Ron Perlman, Doug Jones, Selma Blair, John Hurt, Rupert Evans u.a. | | Verleih: | Columbia TriStar | | Genre: | Action/Horror/Sci-Fi | | Länge: | 122 Minuten | | FSK:
| ab 12 Jahren |
| Website: | Link aufrufen | | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "Hellboy" | 
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Inhalt:
Während des Wahnsinns des Zweiten Weltkriegs wird Hellboy (Ron Perlmann) aus den Flammen der Hölle in die Welt der Menschen geschleudert, als der größenwahnsinnige Magier Grigori Rasputin (Karel Roden) mit seinen okkulten Beschwörungen versucht, die Hölle auf Erden zu entfesseln. Doch anstatt zum Boten der Apokalypse zu werden, wird Hellboy von den alliierten Kräften gerettet. Der Okkultismus-Spezialist Professor "Broom" Buttenholm (John Hurt) nimmt die kleine Ausgeburt des Teufels unter seine Fittiche und zieht ihn im Schutz des von ihm gegründeten "Bureau of Paranormal Research and Defense" auf.
Obwohl der Hölle entsprungen, total liebenswert - Hellboy.
Jahre später ist der mittlerweile zu stattlicher Größe herangewachsene und praktisch unzerstörbare Hellboy an der Seite des Fischmannes Abe Sapien (Doug Jones) und der pyrokinetisch veranlagten Liz Sherman (Selma Blair) zum eifrigsten Bekämpfer aller übernatürlichen Kräfte geworden, die sich die Erde zum Untertan machen wollten. Hellboy und sein Ziehvater Broom ahnen nicht, dass Rasputin seine dunklen Pläne von einst noch nicht aufgegeben hat. Er ist zurückgekehrt, um endlich Armageddon herbeizuführen. Seine wichtigste Schachfigur im diabolischen Spiel? Hellboy... |
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| Kritik:
„Cool, cooler, Hellboy!“ Für den gleichnamigen Kinohit wurde Regisseur Guillermo del Toro, dessen Name seit Blade 2 für gute Action steht, engagiert. Ihm gelang etwas, woran so manche Umsetzung, bis auf Spider-Man, scheiterte. Nämlich die Adaption eines Comichelden ohne Einbüßungen auf Zelluloid zu bannen. Die Rede ist von Hellboy, welcher zwar bisher in Deutschland keinen großen Bekanntheitsgrad genoss, aber spätestens nach der Filmvorstellung für eine Weile im Gedächtnis verbleiben wird. Warum?
Rotkäppchen würde alles für seine große Liebe Liz geben.
Auch wenn er ziemlich ungewöhnliche aussieht, ist der liebenswerte rote Kerl letztendlich ziemlich menschlich geblieben und gewinnt die Zuschauerherzen mit viel Witz, Coolness und geballter Action. Die erwähnten Eigenschaften treffen glücklicher weise auf den ganzen Film zu und nicht, wie des öfteren, nur auf einen zwei Minuten Trailer der besten Szenen. Trotz seiner geheimnisvollen Abstammung bleibt „Hellboy“ verletzlich, egal ob es sich um seelische oder physische Schäden handelt. So darf man zwar gespannt sein auf harte schlagkräftige Kämpfe, die aber nicht immer ohne Schmerzen seitens „Red“ beendet werden. Genau diese teils realistische Darstellung und seine menschliche Charakterzeichnung verhilft dem Betrachter mit ihm zu fühlen und zaubert das eine oder andere Lächeln auf das Gesicht, wenn den roten Teufel der Liebeskummer plagt.
Hellboy bei der Arbeit.
Es freute mich das Ron Perlman die Hauptrolle zugesprochenen bekam, wobei es auch unvermeidlich war, bei so einem markanten Aussehen. Als wäre er für die Comicfigur geboren worden, fügt sich die Maske mit nur „wenigen“ Änderungen harmonisch in sein Gesicht ein. An dem Kostüm wurde wirklich ganze Arbeit geleistet und es ist fast unglaublich, dass hier wirklich nur Hände am Werk waren. Perlman selbst spielt seine Rolle routiniert. Platz für eigene schauspielerische Interpretation hat er durch den immer gleich wirkenden Gesichtausdruck nicht wirklich, aber ich kann nur hoffen, dass Ron Perlmann nie wieder zurück in die B-Movieproduktionen rutscht. Der Rest des Cast besteht bis auf einzelne Personen eher aus unverbrauchten Gesichtern und bringt frische in den Film. Da „Hellboy“ die ganze Aufmerksamkeit auf sich zieht, können die Schauspieler kaum etwas falsch machen.
Ein Nazi der neuesten Generation - nicht wirklich hübsch.
Obwohl „Hellboy“ in der Unterhaltung auf einen gewissen humoristischen Prozentsatz setzt, bleibt der Film ein ernstes Abenteuer und gleitet nicht von seinem Genre ab. So wirkt die Story keine Minute lächerlich, hält sich leider aber an ein recht gradliniges Erzählmuster. Zu meiner Verwunderung kommt dennoch keine Langeweile auf, denn die immer neue und witzigen, vielleicht auch manchmal schwachen, Sprüche oder actiongeladenen Sequenzen halten den Zuschauer am Ball. Einige Szenen wurden mit detailverliebten Animationen garniert und erzeugen durch optisch gelungene Kamerafahrten eine spannende Atmosphäre, besonders hervorzuheben ist diesbezüglich die Weltraumumgebung, aber seht selbst. |
| | Fazit: Bravo! Das nenn ich eine gute Comicumsetzung und wie Hollywood nun mal ist, kommt eine Fortsetzung 2006. Ich kann nur hoffen, dass es auf demselben Niveau bleibt! Echte „Hellboy“-Fans werden mit dem jetzigen Teil auf keinen Fall enttäuscht! |
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