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Harry Potter und der Stein der Weisen

 

Harry Potter and the Sorcerer´s Stone, 2001

 
Poster zu 'Harry Potter und der Stein der Weisen' kaufen
deutscher Start:2001
Herstellungsland:USA
Regie:Chris Columbus (“Kevin - Allein zu Haus”)
Drehbuch: J.K. Rowling (Buch), Steven Kloves
Darsteller:Daniel Radcliffe, Maggie Smith, Robbie Coltrane u.a.
Verleih:

Warner Brothers
Genre:

Abenteuer/Familienfilm/Fantasie
Länge:152 Minuten
FSK: ab 6 Jahren
Website:

Link nicht vorhanden

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Inhalt:


Nach dem Tod seiner Eltern muss der junge Harry Potter (Daniel Radcliffe) bei den Dursleys wohnen. Für die zählt aber nur der eigene, etwas voluminös geratene Sohn Dudley (Harry Melling), Harry ist nicht mehr als ein notwendiges Übel, wird schikaniert wo es nur geht. An seinem 11. Geburtstag erfährt er, dass seine Eltern berühmte Zauberer waren und auch er selbst über magische Kräfte verfügt. Er soll auf die Zaubererschule Hogwarts gehen, Onkel Vernon (Richard Griffiths) und Tante Petunia (Fiona Shaw), die alles Magische hassen, jedoch versuchen mit allen Mitteln dies zu verhindern.

Bild 1 zu Harry Potter und der Stein der Weisen
In Hogwarts wird die Schulpflicht mit allen Mitteln durchgesetzt.

Erst der einschüchternde Auftritt des riesenhaften, aber trotzdem liebenswürdigen Hagrid, dem Stallmeister Hogwarts, kann sie „umstimmen“. Er nimmt Harry auf seinem fliegenden Motorrad mit in den Tropfenden Kessel, eine Zauberer-Kneipe mitten in London. Hier gibt es auch eine geheime Tür zur Winkelgasse, eine versteckte Einkaufsstrasse für Zauberei-Bedarf, wo sich Harry mit Büchern, einer Posteule und natürlich einem Zauberstab eindecken kann. Weiter geht es zum Bahngleis 9 ¾, der für Muggel (normale Menschen in der Zauberer-Sprache) unsichtbar ist und von dem der knallrote Hogwarts-Express die Schüler abholt. Hier lernt Harry auch seine beiden besten Freunde, den rotschöpfigen Ron (Rupert Grint) und die strebsame Hermine (Emma Watson), kennen.

Bild 2 zu Harry Potter und der Stein der Weisen
Schwer bewacht: Auf der Goblin-Bank Gringots liegt Harrys Vermögen.

Im Internat angekommen, werden die Schüler erstmal von einem sprechenden Hut den verschiedenen Häusern zugewiesen. Schon bald beginnt der richtige Unterricht, Verwandeln bei Professor McGonagall (Maggie Smith), Zaubertränke beim zwieträchtigen Professor Snape (Alan Rickman) und Abwehr gegen die dunklen Künste beim stotternden Professor Quirell (Ian Hart). Aber auch eine dunkle Macht, die irgendetwas mit einem von Hagrid versteckten Packet und einer unbekannten Person namens Argus Filch zu tun hat, scheint sich in Hogwarts eingenistet zu haben. Neugierig geworden, fangen Harry, Ron und Hermine an Detektiv zu spielen, aber schon bald wird aus dem Spiel blutiger Ernst, denn der böseste Magier aller Zeiten, Lord Voldemort, scheint etwas mit der Sache zu tun zu haben.

Kritik:


Der erste Teil der Potter-Serie wurde von Millionen Fans sehnsüchtig erwartet. Aber die Spannung hatte nichts mit der erzählten Geschichte, die kannte ja eh schon jeder, oder den filmischen Werten, die rücken bei Bombast-Inszenierungen in der Regel schnell in den Hintergrund, zu tun. Vielmehr ging es darum, die Leinwandversionen der bekannten Charaktere, der magischen Gestalten und der verzauberten Orte mit der eigenen Phantasie abzugleichen. Wie nah die Visionen von Regisseur Columbus und Autorin J. K. Rowling an die eigenen herankommen und ob man sich eher über Übereinstimmungen freut oder sich lieber überraschen lässt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Regt man sich aber nicht zu sehr über kleinere Änderungen im Vergleich zum Roman und Laufzeitbedingte Weglassungen auf, erhält man vor Phantasie überbordendes Ausstattungs-Popkorn-Kino, das Kinder auch über 2 ½ Stunden fesselt.

Bild 3 zu Harry Potter und der Stein der Weisen
Der heimliche Sympathieträger der Serie: Stallmeister Hagrid.

Neben den Special-Effects ist die Besetzung von Daniel Radcliffe, Rupert Grint und Emma Watson in den drei Hauptrollen der Pluspunkt der Verfilmung. Beim Casting wurde nämlich nur Wert darauf gelegt, dass die Kinder die Eigenschaften der Charaktere glaubhaft repräsentieren können und nicht darauf, wie es vor allem im deutschen Kinder- und Jugendfilm in den letzten Jahren immer mehr überhand genommen hat („Die wilden Kerle“ ist wohl das abschreckende Beispiel für ein absolutes Fehlcasting), coole Anführertypen zu besetzen. Zwar möchte der Leser/Zuschauer auch so sein wie Harry und bewundert ihn auch, der große Erfolg gründet aber vor allem darauf, dass man sich mit den Dreien trotz aller Zauberkräfte identifizieren kann. Riesige Trolle werden halt mit links platt gemacht, aber Hausaufgaben nerven trotzdem.

Bild 4 zu Harry Potter und der Stein der Weisen
Flug-Schule: Vor allem für das Luft-Fußball „Quidditch“ von Bedeutung.

Auch bei der Cast der Nebenrollen hat man mehr als z.B. bei den „Herr der Ringe“-Filmen das Gefühl, dass sie einfach kein anderer hätte spielen können. Das mag aber auch daran liegen, dass bei den größtenteils mit englischen Shakespeare-Darstellern besetzten Rollen mehr Wert darauf gelegt wurde, die kleinen Eigen- und Merkwürdigkeiten zu betonen und sie nicht als heroische Helden anzulegen. Dafür haben die meisten Figuren auch einfach zu wenig Zeit auf der Leinwand, müssen sich schon beim ersten Blick einbrennen, sich mit eins zwei prägnanten Eigenschaften unvergesslich machen. Ob Robbie Coltrane als unbedarfter, aber herzensguter Riese Hagrid, Maggie Smith als strenge Lehrerin McGonagall, Richard Harris als weiser Direktor Dumbledore, Alan Rickman als fieser Professor Snape, Tom Felton als arroganter Gegenspieler Draco Malfoy oder die Darsteller der Karikatur-Familie Dursley, alle haben sie Filmcharaktere für die Ewigkeit geschaffen. Nur Ian Hart als stotternder Professor für die Abwehr gegen die dunklen Künste bleibt blass, aber auch in der Vorlage blieb Quirrell eher im Hintergrund.

Bild 5 zu Harry Potter und der Stein der Weisen
Pfusch am Bau: In Hogwarts Treppenhäusern passt so einiges nicht zusammen.

Das Buch enthielt schon so viele fantastische Höhepunkte, dass Regisseur Chris Columbus außer einer „Eins zu Eins“-Umsetzung nicht mehr viel tun musste, um einen aufregenden Augenschmaus anzurichten. So hetzt der Film von einem optischen Highlight zum nächsten, präsentiert mit einem rasanten Tempo ein magisches Geschöpf nach dem anderen. Die feinen Nuancen und zahllosen Hintergrundinformationen des Romans fallen dabei notgedrungen größtenteils unter den Tisch. Das komplexe Potter-Universum ist nur deshalb auch im Film gut nachzuvollziehen, weil viele der Figuren und Orte heute schon Teil der Allgemeinbildung sind, Hogwarts Lehrer bekannter als die meisten Politiker. Möchte man aber auch die leisen Zwischentöne in Harrys Entwicklung und den Beziehungen zu Mitschülern und Lehrern, den Unterrichtsstoff der verschiedenen Fächer, die genauen Hintergründe der Detektivgeschichte und vor allem die übrigen Quidditch-Ergebnisse haben, muss man wohl doch auf das Buch zurückgreifen.

Fazit:


Trotz der Laufzeit von 2 ½ Stunden ist die Verfilmung des ersten Potter-Teils nur ein Best-Of des Romans. Da es im Buch aber nur so von Highlights wimmelt, auf deren visuelle Umsetzung der Fan gebannt wartet, ist „Harry Potter und der Stein der Weisen“ spannendste Unterhaltung.
 

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Userbewertung:

Autor:

Christoph

Eingetragen am:

06.11.2005

Aufgerufen:

48601 Mal

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