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 | Ginger Snaps III: Der Anfang |  | | |
Gingers Snaps Back: The Beginning, 2004 | |
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| deutscher Start: | 2005 | | Herstellungsland: | USA | | Regie: | Grant Harvey ("2030 CE") |
| Drehbuch: |
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| Darsteller: | Emily Perkins, Katharine Isabelle, Nathaniel Arcand u.a. | | Verleih: | e-m-s | | Genre: | Abenteuer/Action/Fantasie/Horror/Thriller | | Länge: | 90 Minuten | | FSK:
| ab 16 Jahren |
| Website: | Link nicht vorhanden | | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "Ginger Snaps III: Der Anfang" | 
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Inhalt:
Im frühen 19. Jahrhundert suchen Ginger (Katharine Isabelle) und Brigitte Fitzgerald (Emily Perkins) Zuflucht in Fort Bailey, dem Sitz der Northern Legion Trading Company. Doch auf der Gegend liegt ein Fluch. Niemand traut sich, das Fort zu verlassen, denn die Angst vor monströsen Bestien, die in den Wäldern lauern, geht um. Der Schwur der Schwestern, für immer zusammen zu bleiben, erfährt hier eine harte Prüfung, denn Ginger wurde von einem der Monster gebissen. Langsam beginnt eine unheimliche Verwandlung... |
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| Kritik:
Gelungene Trilogie!
„Ginger Snaps - Das Biest in Dir (2000)“ weckte die tot glaubte Filmsparte der Werwolffilme zum erneuten Leben. Direkt, blutig und gepaart mit allseits bekannten Pubertätsproblemen, ließ er eine völlige neue Perspektive auf die Legende an sich entstehen. Da hier nun heiß gemachte Fans sehnsüchtig auf eine Fortsetzung warteten, präsentierten die Produzenten vier Jahre später „Ginger Snaps II: Entfesselt (2004)“. Emily Perkins bekam endlich die Möglichkeit ihr schauspielerisches Potential vollends ausschöpfen zu können, denn die sonst schattenspendende Katharine Isabelle blieb als Ginger im Hintergrund. Fast parallel zum Release von „Entfesselt“ war es dann auch an der Zeit den Ursprung allen Übels zu verfilmen. Somit wären wir bei „Ginger Snaps III: Der Anfang“ angekommen und dem eigentlichen Dreh- und Angelpunkt der Kritik.
Sie waren nie wirklich weg: Ginger und Brigette.
Auf den ersten Blick sieht Teil drei der Kultreihe wie ein erneuter Aufguss von GS1 aus, doch der aufmerksame Fan wird nach erstmaligem anschauen feststellen, dass es sich bei dem Plot um die Geschichte „Der Rothaarigen und der Schwarzhaarigen“ handelt. Genauso taucht das bekannte Vogelskeletthalsband wieder auf oder eher gesagt erstmalig. Wie der Untertitel es nämlich ausdrückt, stellt der Film den Beginn dar, also ein Jahrhundert vor dem Einzug der Kreatur in die Moderne. Zu aller Verwunderung, sind die Fitzgerald Schwestern Brigette und Ginger wieder vertreten. Eine Erklärung hierzu naht spätestens bei der Anwendung von etwas Hirnschmalz, vorausgesetzt man hat aufgepasst. Hinweis: der Fluch.
Das Drehbuch wurde auf die Darsteller Katharine Isabelle und Emily Perkins abgestimmt und die Story zurechtgeschnitten. Der Erfolg ist mitunter Beiden zu verdanken und daher wäre der Verzicht auf sie ein fataler Fehler gewesen. Oder kann sich jemand „Ginger Snaps“ mit anderen Schauspielern vorstellen? Es hätte sich deutlich in den Verkaufszahlen niedergeschlagen.
Die Bewohner im Fort sind nicht total hilflos und wissen sich zu wehren!
„Ginger Snaps III: Der Anfang“ erinnert im Ablauf stark an den ersten Film der Trilogie, nur eben mit dem Unterschied von knapp 100 Jahren. Scheinbar ist man, wenn möglich, jedes Risiko aus dem Weg gegangen und verließ sich auf Altbewährtes. Von Faulheit kann dennoch keine Rede sein. Regisseur Grant Harvey und seine Crew überzeugen durch triste Farben und Survival-Atmosphäre. Gerade Letzteres verschärft die Situation für das Geschwisterpaar aufs Äußerte. Nicht dass Ginger schon genug mit ihrer Verwandlung zu kämpfen hätte, müssen sie nun auch noch die Bewohner des Forts im Auge behalten. Hinzu kommen die Einsamkeit und ständige Gefahr zu sterben, was sich nicht gerade positiv auf die Gemüter der dort lebenden Menschen auswirkt. Daher legen bereits einige Mitbewohner merkwürdige Verhaltensweisen an den Tag, wobei hier Hugh Dillon den Charakter Reverend Gilbert fast an den Rand der Lächerlichkeit führt. Weniger ist manchmal mehr, auch für fanatische Christen. Die Beziehung zwischen Ginger und Brigette tendiert in der Geschichte eher zu einem Verhältnis. Für meinen Geschmack sind die Liebesbekundungen nicht mehr auf geschwisterliche Zuneigung zu stützen und die Anwesendheit von inzestziösen Gefühlen offensichtlich.
James (JR Bourne) ist den jungen Frauen von Anfang an feindlich gesinnt.
Die Requisiten und Kleider sind für Romantiker der älteren Epochen ein echter Augenschmaus, besonders wenn Emily und Katharine in edler Robe zu bestaunen sind. Da ist es nicht zu glauben, dass die „ausgehungerten“ Männer kaum zudringlich werden.
Fans der blutigen Szenen von „Ginger Snaps“ werden auch diesmal wieder ausreichend versorgt. Zwar gibt es kein ausschweifendes Blutbad mehr, aber dafür fallen Gore-Szenen etwas „ekliger“ aus. Gute handwerklich gemachte Effekte sind Programm, nur beim Finale mit den Werwölfen wird für kurze Zeit auf CGI zurückgegriffen. |
| | Fazit: „Ginger Snaps III: Der Anfang“ entsprach nicht ganz meinen Erwartungen, unterhält aber mit ansprechende Kamerafahrten und zwei klasse Hauptdarstellern. Als Standalone-Film oder Fortsetzung für Anhänger gleichermaßen akzeptabel. |
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