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Ghost Game

 

Ghost Game, 2004

 
Poster zu 'Ghost Game' kaufen
deutscher Start:2006
Herstellungsland:USA
Regie:Joe Knee ("Cult")
Drehbuch: David W. Keffer, Benjamin Oren
Darsteller:Alexandra Barreto, Shelby Fenner, Curt Cornelius u.a.
Verleih:

Constantin Film
Genre:

Horror/Komödie
Länge:69 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Website:

Link nicht vorhanden

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Inhalt:


Schon mal ein Deja vu gehabt? Schon mal ein Deja vu gehabt? Wenn nicht wird es Zeit „Ghost Game“ anzuschauen, denn hier wagen es ein paar, bunt zusammen gewürfelte Studenten all ihre Filmkollegen nachzuahmen und eine Urlaubsfahrt zu einer abgelegenen Waldhütte zu unternehmen. Dort angekommen entdecken sie ein mysteriöses Spiel, das sie prompt beginnen zu spielen. Sie ahnen jedoch nicht, dass sie durch diese Aktion ein Hexentrio wecken, dass es sich zur Aufgabe macht, das unwillkommene Studentenpack um die Ecke zu bringen. Und die Moral von der Geschichte: Manche Spiele sollten nie gespielt und manche Filme nie gesehen werden.

Kritik:


Es gibt Dinge auf dieser Welt über deren Sinn und Zweck der Normalsterbliche nur fantasieren kann. Z.B. Trockenobst, der Blinddarm, die neue RTL2-Dokusoap, in der arme, einsame Omis an wildfremde Familien verschachert werden, nicht zu vergessen Paris Hilton und natürlich Filmproduzenten, vor allem dann wenn sie ganze 12 an der Zahl sind und dann nichts Besseres als einen Film wie „Ghost Game“ fabrizieren, der auch niemandem von Nutzen ist. Bei den 12 Herrschaften und allen anderen Beteiligten kann es sich nur um Filmstudenten handeln. Diese wurden offensichtlich mal wieder von der Langeweile gepackt, haben dann ihr Studentenkapuff auf den Kopf gestellt, um auch ja jeden Cent ausfindig zu machen, diese dann zu einem Minibudget von 200000 € (immerhin) zusammengetragen und sich ans Werk begeben um diesen Streifen zu drehen. Wie zu erwarten ist das Kamikazeunternehmen katastrophal geraten und man fragt sich ernsthaft was den Jungs und Mädels denn da auf der Filmhochschule beigebracht wird. Verständlicher ist das Ganze dann schon, wenn die Damen und Herren ein ähnliches Verhalten an den Tag legen, wie die Figürchen in ihrem Film, die ja auch Studenten sein sollen. Allerdings kauft man denen nicht mal ab den Sonderschulabschluss bestanden zu haben. Wie dem auch sei. Wir, die bedauernswerten Filmkritiker, sehen uns also mit der unliebsamen Aufgabe konfrontiert, den Rotstift zu zücken und die theoretische Korrektur vorzunehmen. Dann mal ran ans Werk! Das kann ja lange dauern!

Bild 1 zu Ghost Game
Außen hui, innen pfui.

Lektion 1: Drehbuch.
Ein Film kann nur so gut sein, wie sein Drehbuch. Wenn dieses allerdings mehr Logiklöcher als Schriftzeichen beinhaltet, ist der Streifen von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Statt der Löcher sollte ein bestimmtes Maß an Handlung vorhanden sein. Wenn diese allerdings schon völlig abgelutscht ist, da schon tausend ähnliche Streifen die Leinwand zierten und somit nicht eine einzige Überraschung zu entdecken ist, bleibt der Erfolg sicherlich aus.

Lektion 2: Schauspieler.
Um einen guten Film auf die Beine zu stellen, ist ein gewisses schauspielerisches Können von Nöten. Es reicht leider nicht aus, die Rollen mit ein paar hübschen Gesichtern zu besetzen, die elanlos und hölzern ihre Sätze aufsagen. Auch die Bösewichte sollten gut durchdacht sein und dem Zuschauer durch schauspielerische Präsenz eine gewisse Gefahr suggerieren. Immerhin habt ihr, liebe „Ghost Game“-macher, es geschafft, die Fraktion zu schockieren, die panische Angst vor als Gogo-tänzerinnen getarnte Hexen hat, die noch dazu ununterbrochen dämliches Zeug sabbeln. Allerdings waren mir da die hässlichen Weiber mit den Warzen und den fliegenden Besen lieber.

Bild 2 zu Ghost Game
Die Gogo-Hexen in Aktion.

Lektion 3: Dialoge.
Durch Dialoge sollen die zwischenmenschlichen Beziehungen unter den Charakteren geklärt, sowie Eigenarten und Individualität der Figuren verdeutlicht werden. Somit können die agierenden Personen meist die Sympathien des Publikums gewinnen. Dieses Unterfangen erweißt sich allerdings als schwierig, wenn sich nur jeder 10. Satz nicht als sinnbefreite, wüste Beschimpfung herausstellt, die noch dazu mit mindestens einem Dutzend Fäkalbegriffen ausgestattet ist. Hier habt ihr wenigstens die gesamte Bandbreite an Schimpfwörtern ausgeschöpft. Von „Schlampe“ bis „Wichser“ ist alles, was gängig ist, zu hören. Jedoch erhält der Zuschauer den Eindruck das in „Ghost Game“ jeder jeden hasst und niemand ist auch nur ansatzweise liebenswert.

Lektion 4: Kameraführung.
Einen Film mit Digitalkamera zu drehen ist stets äußerst risikoreich. Da muss schon ein Kameramann her, der ein Meister seines Faches ist. Im vorliegenden Werk ist leider das Gegenteil der Fall. Wenn der werte Herr dann auch noch meint kackhässliche Zooms mit in die Bildkompositionen einzuflechten, die allesamt völlig verschwommen sind, ist der gute Wille und die Geduld des wohlwollenden Publikums endgültig überstrapaziert. Eine gute Beleuchtung ist wichtig, um hier und da auch mal mehr als ein Viertel vom Bild preis zu geben. Die Idee, die Herkunft der Lack- und Lederschicksen durch Schwarzweiß-Rückblenden zu klären, ist an sich gar nicht übel. Jedoch sollte darauf geachtet werden, dass diese Sequenzen nicht an den aller ungünstigsten Zeitpunkten eingestreut werden.....

Bild 3 zu Ghost Game
Hurra! Schon wieder eine weniger.

Die Liste der Kritikpunkte könnte wohl noch unendlich weiter geführt werden, doch aus Rücksicht auf den Leser und meine eigenen Nerven breche ich hier ab. Unterm Strich bleibt ein grottiges Machwerk, von dem selbst Trash-fans noch peinlich berührt sein werden. Regisseur Joe Knee (welch passender Name) hat wirklich ein Glanzstück des schlechten Geschmacks abgeliefert. Ich hatte ja keine Ahnung wie sehr sich eine arg kurze Laufzeit von 64 Minuten in die Länge ziehen kann. Setzen, sechs!

Fazit:


Da hätte man das Budget gleich einfach verbrennen können.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Kevin

Eingetragen am:

11.09.2006

Aufgerufen:

8400 Mal

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Weitere Kritik:

keine vorhanden


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