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Fantastic Four

 

Fantastic Four, 2005

 
Poster zu 'Fantastic Four' kaufen
deutscher Start:2005
Herstellungsland:USA
Regie:Tim Story ("New York Taxi")
Drehbuch: Simon Kinberg, Mark Frost, Michael France, Philip Morton, Sam Hamm
Darsteller:Chris Evans, Michael Chiklis, Jessica Alba u.a.
Verleih:

Constantin Film
Genre:

Abenteuer/Action/Fantasie/Sci-Fi
Länge:108 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Website:

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Inhalt:


Für Dr. Reed Richards (Ioan Gruffudd, „King Arthur“) ist es der Traum seines Lebens, dessen Erfüllung unmittelbar bevorsteht. Der Erfinder, Astronaut und Wissenschaftler führt eine Expedition ins Weltall an, mitten ins Zentrum eines kosmischen Sturms. Dort hofft er die Geheimnisse des menschlichen Gencodes entschlüsseln zu können – zum Segen für die ganze Menschheit. Aufgrund großer Finanzierungsprobleme muss Reed ein Abkommen mit seinem alten Rivalen vom College Victor von Doom (Julian McMahon) treffen, der es als Industrieller zum Milliardär gebracht hat und sich bereit erklärt, die Expedition zu finanzieren.

Bild 1 zu Fantastic Four
The Thing (M. Chiklis) und der Rest der leider so gar nicht Fantastischen Vier.

Zu Richards´ Crew für die riskante Mission gehören sein bester Freund, der Astronaut Ben Grimm (Michael Chiklis, „Do Not Disturb“), außerdem Reeds Ex-Freundin Sue Storm (Jessica Alba, „Honey“), die von Dooms genetisches Forschungsprogramm leitet, sowie Sues hitzköpfiger jüngerer Bruder und Pilot Johnny Storm (Chris Evans, „Final Call“). Mi Victor von Doom an Bord begeben sich die vier Abenteurer auf eine fantastische Reise, die keiner von ihnen je vergessen wird. Die Mission verläuft ohne Probleme, bis Reed entdeckt, dass man sich bei der Geschwindigkeit des sich nähernden Sturms verrechnet hat. Innerhalb von Minuten hat das galaktische Ereignis sie erreicht und die Raumstation wird von Wolken mit kosmischer Strahlung eingehüllt, die die Crewmitglieder genetisch mutieren lässt. Von diesem Zeitpunkt an ist die DNS der Astronauten unwiderruflich verändert… wie auch ihre Zukunft.

Bild 2 zu Fantastic Four
Super Soaker 2005: Dr. Doom (Julian McMahon) und seine Wumme.

Nach der Rückkehr auf die Erde zeigen sich die Auswirkungen der Strahlung schnell. Reed kann seinen nun hyperelastischen Körper scheinbar grenzenlos strecken, in jede erdenkliche Form bringen und erhält als Anführer des Teams den Namen Mr. Fantastic. Sue kann sich als Invisible Woman unsichtbar machen und mächtige Kraftfelder erzeugen. Ihr Bruder Johnny wird als Human Torch bekannt, weil er seinen ganzen Körper in Flammen hüllen und jetzt sogar fliegen kann. Die schockierenste Mutation zeigt Ben: Er wird zu einer übermenschlich starken Kreatur mit einer steinernen Körperstruktur, die von nun an The Thing genannt wird. Gemeinsam machen die Vier aus der Tragödie einen Triumph, aus der Katastrophe eine Koalition. Sie benutzen ihre einzigartigen und gewaltigen Kräfte, um die düsteren Pläne ihres nun mit stählernen Augen und eisernen Fäusten antretenden Gegners Dr. Doom zu sabotieren und die Menschen New Yorks vor jeder auftauchenden Bedrohung zu beschützen.

Kritik:


Hätte ich als erfolgreicher deutscher Produzent den Wunsch, meine zwanzig Jahre alten Rechte an einer supererfolgreichen Marvel-Comicreihe endlich zu einem angemessenen Leinwand-Auftritt zu verarbeiten, welchen Regisseur würde ich dafür verpflichten? Wahrscheinlich keinen, der sich durch eine schwarze Ghetto-Comedy einen Namen gemacht hat, dann aber gleich bei seinem ersten Ausflug ins Actiongenre zumindest in den Augen des Mainstream-Publikums gnadenlos durchfiel. Genau das aber hat Bernd Eichinger getan, als er Tim Story, Regisseur der Filme „Barbershop“ und „New York Taxi“, für die Inszenierung seiner Version der „Fantastic Four“ anheuerte. Verzichtet man schon auf einen Regisseur, den man in irgendeiner Weise mit einem Projekt dieser Art und Größe in Verbindung bringen würde, verzichtet man folgerichtig natürlich auch auf „richtige“ Schauspieler und gibt sich stattdessen mit TV-Darstellern oder welchen der vierten Garnitur zufrieden – jede Verfilmung eines halbwegs bekannten Marvel-Comics spielt eh über 100 Mio. $ ein, Qualität bedarf es erst, wenn man die 200 Mio. Marke in Angriff nehmen möchte.

Bild 3 zu Fantastic Four
Der erträglichste Special-Effect im Film: The Human Torch (Chris Evans).

Man muss fairerweise anmerken, dass „Fantastic Four“ im Gegensatz zu den meisten anderen Comic-Verfilmungen der letzten Zeit nichts anderes als purer Trash sein will – also eher „Batman hält die Welt in Atem“ mit all seinen eingeblendeten „Bangs“ und „Booms“ als der ach so anspruchsvoll daherkommende „Batman Begins“. Leider geht der Film dafür nicht weit genug, bleibt insgesamt zu normal. Zwar gibt es hier und da einen absurden Superkräfte-Gag, von denen leider nur selten einer wirklich zündet, die meisten Szenen erinnern aber eher an die Pseudo-Seriösität einer Soap-Opera. Es wird versucht, die wissenschaftlichen Hintergründe und zwischenheldischen Beziehungen ernst zu nehmen, ohne auch nur einen Dialog zu benutzen, der nicht aus „Drehbuch schreiben for Dummies“ zu stammen scheint. So bricht Dr, Reed ein Experiment mit The Human Torch bei 4.000° C ab, weil er Angst hat die Temperatur einer Supernova zu erreichen (in etwa 15 Mio.° C). Entweder man nimmt die Sache ernst oder man überhöhte sie ins absurde, aber dieses Fifty-Fifty ist langweilig und ärgerlich. Geht es um die gruppeninternen Beziehungen muss man sich etwa bei von Dooms Heiratsantrag anhören: „Wenn es hilft, betrachten sie es als Beförderung.“ Eine Aussage, die nicht etwa komisch sein, sondern tatsächlich zur Zeichnung eines Charakters beitragen soll. Wird die persönliche Entwicklung der vier Superhelden in den bei 55 Mio. $ Einspiel am ersten Wochenende unvermeidlichen Fortsetzungen in dem Tempo des ersten Teils fortgesetzt, erreichen sie in „Fantastic Four X“ voraussichtlich die charakterliche Tiefe von Spidermans kleinem Zeh.

Bild 4 zu Fantastic Four
Alba bleibt hinter ihren Möglichkeiten – der Anzug hätte enger sein können.

Es gibt außer zwei peinlichen Extremsport-Ausflügen mit Johnny Storm (Skifahren und Motocross) im ganzen Film nur drei Actionsequenzen, die zudem kaum Abwechslung bieten. Zunächst den Einschlag des Sturms auf der Weltraumstation, der stark an die schlimmsten Momente aus „Wing Commander“ erinnert und an Monotonie nicht zu überbieten ist. Als nächstes kommt ein ausufernder Rettungseinsatz auf einer Brücke, bei dem uns die einzelnen Spezialfähigkeiten vorgestellt werden und bei dem man zumindest nicht einschläft. Zuletzt der große Showdown zwischen den „Fantastic Four“ und Oberbösewicht Dr. Doom. Ein Hinweis an alle Hollywood-Actionregisseure: !!! Herumfliegende Autos sind nicht per se unterhaltsam !!! Man sollte sich vielleicht die Mühe machen, Stimmung zu erzeugen, vielleicht mal die Kamera so bewegen wie der Zuschauer es nicht erwartet oder einen Score einsetzen, der im Publikum Gefühle weckt. Sowieso wirkt die Inszenierung insgesamt zu fernsehhaft, wie bei einer (vielleicht etwas teureren) Fantasy-Serie. Laut Presseheft wurde die für die Special-Effects notwendige Technik erst im letzten Jahr entwickelt – aber warum sehen die Effekte z.B. in den „X-Men“-Filmen dann soviel besser aus. Wenn Dr. Reed seine Stretch-Hand unter einer Tür durchschiebt möchte man vielleicht darüber lachen, dass es aussieht wie in Computerspielen aus den 90ern, wahrscheinlich sollte man aber einfach besser das Kino auf dem schnellsten Weg verlassen.

Fazit:


Der Beitrag zur neuen Comic-Welle mit dem geringsten Anspruch an sich selbst – und nicht einmal dem wird er gerecht. Sogar der unterirdische „Hulk“ ist interessanter, der ist zumindest auf einem hohen Niveau gescheitert. (1/5 Filmklappen ist übrigens die niedrigste Wertung, nicht das irgendjemand auf die Idee kommt, der Film hätte sich diese eine Klappe in irgendeiner Weise verdient.)
 

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Userbewertung:

Autor:

Christoph

Eingetragen am:

12.07.2005

Aufgerufen:

53008 Mal

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