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FC Venus - Elf Paare müsst ihr sein

 

FC Venus - Elf Paare müsst ihr sein, 2006

 
Poster zu 'FC Venus - Elf Paare müsst ihr sein' kaufen
deutscher Start:2006
Herstellungsland:Deutschland
Regie:Ute Wieland ("Im Jahr der Schildkröte")
Drehbuch: Jan Berger
Darsteller:Christian Ulmen, Nora Tschirner, Heinz Hoenig
Verleih:

NFP
Genre:

Komödie/Romanze/Sport
Länge:99 Minuten
FSK: ab 6 Jahren
Website:

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Inhalt:


Paul (Christian Ulmen) und Anna (Nora Tschirner) leben glücklich gemeinsam in Berlin. Bis Paul einen Anruf aus seiner Heimatstadt Imma erhält. Sein alter Freund Steffen (Florian Lukas), Kapitän und zusammen mit Paul Gründer des Fußballvereins Eintracht Imma 95, besteht auf einem alten Versprechen: Paul muss unbedingt sofort zurück kommen und seinen Freunden beistehen. Eintracht Imma liegt in den letzten Zügen - akute Abstiegsgefahr ins Bodenlose, allein Paul kann da noch was richten. Doch Pauls Umzugspläne bedeuten akute Gefahr für seine Beziehung, denn Anna hasst Fußball und liebt Berlin. Nur unter Vortäuschung falscher Tatsachen bringt er sie dazu, mit ihm nach Imma zu gehen. Für Anna ein Schritt in die Fußballhölle: Schon bald outet Paul sich als Fußball-Junkie, der nur noch die Eintracht Imma im Kopf hat. Und seine Kumpels quälen ihre Frauen mit all dem, was Fußballverrückte ihren Frauen antun können: Kunstrasen im Schlafzimmer, Effenberg - Bettwäsche und Wochenenden auf dem Platz. Als Anna erkennt, dass Paul nur wegen des Fußballs zurück nach Imma wollte, vereint sie ihre Leidensgenossinnen zum Gegenangriff und fordert Paul und seine Freunde zum ultimativen Duell heraus. Die Wette gilt: Die Frauen werden die Männer besiegen - auf dem Fußballplatz. Der Einsatz: Gewinnen die Frauen, ist Schluss mit Fußball. Für immer. Und Paul muss mit Anna zurück nach Berlin. Gewinnen die Männer, ist Schluss mit der Meckerei.

Bild 1 zu FC Venus - Elf Paare müsst ihr sein
Glaubt, ins Fußballparadies seiner Jugend zurückzukehren: Christian Ulmen als Paul.

Dumm nur, dass keine der Frauen je gegen einen Ball getreten hat. Und ihre Mannschaft, der FC VENUS, zunächst leicht unterbesetzt ist. Denn Mitglied werden darf nur, wer im letzten Jahr Sex mit einem Spieler der Eintracht Imma hatte - und nicht alle Männer scheinen diesbezüglich versorgt. Doch unverhofft erhalten die Frauen Verstärkung: Verteidiger Eric (Steffen Groth) ist nämlich keineswegs solo, sondern seit Jahren mit dem smarten Fußball- Ass Marc (Andreas Pietschmann) zusammen. Eric hatte bisher wohl vergessen, seinen Freund vorzustellen. Und Profitorhüterin Kim (Anneke Kim Sarnau) lässt sich durch Imma- Spieler und Frauenheld Jurij (Andreas Günther) bei einem gut durchgeplanten One-Night- Stand zum elften Mitglied des FC VENUS machen. Als Anna auch noch Profi-Trainer Laurenz Schmidt (Heinz Hoenig) für ihre Mannschaft gewinnen kann und ihre Freundinnen und Paul mit ihren Fußballkenntnissen überrascht, scheint den Männern der Sieg, der ihnen das Tor zum Paradies öffnen soll, nicht mehr ganz so sicher. In den einst trauten Beziehungen im beschaulichen Imma sitzt kein Stein mehr auf dem anderen. Das große Match kann beginnen...

Kritik:


Mit „FC Venus – Elf Paare müsst ihr sein“, dem deutschen Instant-Remake eines finnischen Films, bekommt das Kinopublikum die Beziehungskomödie zurück. Jünger, sexuell vielfältiger, mit neuen Gesichtern und neuen Accessoires des Lebensstils der Mitt-bis Endzwanziger. Und sportlicher. Denn wegen der WM kann das Genre nur in Trikots und auf dem grünen Rasen auferstehen. Aber die Mischung ist noch so ziemlich dieselbe, die wir von Sherry Hormans „Irren ist männlich“ bis zum surrealistischen Spätling „Mondscheintarif“ kennen. Der Geschlechterkampf wird liebevoll bis verliebt zum Thema gemacht. An Billy Wilder, Ernst Lubitsch und Howard Hawks geschult, werden Elemente der geistreichen Gesellschaftskomödie mit Elementen der turbulenten Srewball-Comedy gemixt, bei der ein verrückter Einfall den nächsten jagt. Last but not least triumphiert die Liebe: Fußball macht hier am meisten Spaß zu zweit.

Bild 2 zu FC Venus - Elf Paare müsst ihr sein
Durchsetzungsfähig oder trotzig? Nora Tschirner als Anna.

So brilliert „FC Venus“ denn mit espritgeladenen Dialogen, wenn Paul in einem denkwürdigen Gespräch nachts auf der Straße dem hochverehrten Trainer Laurenz Schmidt die Bestätigung dafür entlocken will, ob er nicht doch noch eine Profikarriere beginnen soll. Andererseits dauert ein Fußballspiel eben neunzig Minuten und liefert jede Menge Gelegenheiten für Slapstick. Insbesondere dann, wenn Männer gegen Frauen antreten. Unterstützt von den Finessen digitaler Tricktechnik sind Rock´n Roll-unterlegte Stunts zwischen Blutgrätsche und Fallrückzieher zu sehen, die so atemberaubend sind, dass der Sportplatz der dritten Kreisklasse zum Fußball-Himmel wird.

Bild 3 zu FC Venus - Elf Paare müsst ihr sein
Bereits zum Anstoß und Angriff!

Die Gags werden in zwei Richtungen mit großem Gewinn durchkonjugiert. Da sind zum einen die Frauen, die ihren völlig konsternierten männlichen Partnern ein Terrain streitig machen, dessen diese sich allzu sicher wähnten. So zieht auf motorisierten Rasenmähern, eines ganz und gar nicht so friedlichen, Samstagmorgens eine Frauenschar zu einem Kornfeld, um dort einen eigenen Trainingsplatz zu errichten. Der Mann im Morgenmantel, der das am Straßenrand mit ansieht, ist völlig fassungslos. Er hat seinen „Kicker“ gerade aus dem Briefkasten gezogen, aber die Welt ist nun nicht mehr dieselbe. Allerdings ist Inbesitznahme noch keine Herrschaft. Das zeigt sich am Laufstil des Frauenteams, aber auch an Begriffsverwirrungen: Spielführerin Anna alias Nora Tschirner brüllt: „Du bist abseits!“ und bekommt zur Antwort: „Ich denke, ich bin Libero!“. Dann darf auch über die Frauen sehr herzlich gelacht werden.

Bild 4 zu FC Venus - Elf Paare müsst ihr sein
Wie gut, dass man einen Schirm hat!

Dass das alles klasse anzusehen und zu hören ist, verdankt sich auch dem prima Casting, der feinen Charakterzeichnung auch in den Nebenfiguren und deren stimmiger Ausgestaltung. Bald die Backen aufblasend und schnoddrig – görenhaft herumschnauzend, bald beißend lakonisch und die Haltung der beruflich erfolgreichen Bauingenieurin gebend, lässt Nora Tschirner ihre Anna zwischen Mädchenhaftigkeit und souveräner Dame pendeln. Christian Ulmen verwandelt seine ein wenig engstehenden Augen zum äußerlich sichtbaren Zeichen von Pauls Handikap, intellektuell mit seiner Lebenspartnerin nie ganz auf Ballhöhe zu sein.

Bild 5 zu FC Venus - Elf Paare müsst ihr sein
Fußball: Something to sing about.

Fast möchte man aber meinen, dass der Film zu anspruchsvoll sein will. Bei aller Effenberg-Bettwäsche und Statistik-Huberei: Die Karikatur der Fußballverrücktheit überschreitet nie die Entstellung bis zur Kenntlichkeit. Fußball wird hier als Liebhaberei einer gut verdienenden Mittelschicht vorgeführt, die kulturellen Wert hat. Eine Chanson-Einlage, mit der der Film sich selbst übertrifft, zeigt das. Bemüht, kein abgefilmtes Hörspiel zu sein, pflegt der Film eine geradezu assoziative Montage, die statt langer Erklärungen den prägnanten Bildeinfall vorzieht. . Um die Folgen des Frauentrainings vorzuführen, wird etwa gezeigt, wie der Pfarrer von Imma allein mit seinen vielen Sprösslingen ratlos um den nicht gedeckten Esstisch herum sitzt. Brüllwitze und Schenkelklopfer? Fehlanzeige. Nicht, dass wir das vermissen würden: Aber wir machen uns Sorgen, dass das große Publikum deswegen fernbleiben könnte. Dann hätten die Zuschauer ein tolles Spiel verpasst.

Fazit:


Geistreiche und tempogeladene Komödie um Libero-Sein, Libido-Engpässe und liebevolle Fouls.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Andreas

Eingetragen am:

28.04.2006

Aufgerufen:

17453 Mal

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