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 | Erkan & Stefan - Der Tod kommt krass! |  | | |
Erkan & Stefan - Der Tod kommt krass!, 2005 | |
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| deutscher Start: | 2005 | | Herstellungsland: | Deutschland | | Regie: | Michael Karen ("Verfluchte Beute") |
| Drehbuch: |
Stefan Lust, Erkan Maria Moosleitner |
| Darsteller: | Erkan Maria Moosleitner, Stefan Lust, Arzu Bazman u.a. | | Verleih: | Falcom | | Genre: | Komödie | | Länge: | 97 Minuten | | FSK:
| ab 6 Jahren |
| Website: | Link aufrufen | | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "Erkan & Stefan - Der Tod kommt krass!" | 
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Inhalt:
Erkan (Erkan Maria Moosleitner) und Stefan (Stefan Lust) spielen gemeinsam in der populären „Die der Dicke und Show“ mit und schaffen es zur Überraschung bis ins Finale. Gegen den amtierenden Champion haben sie eigentlich keine Chance, doch unerwartet - auf geradezu mysteriöse Weise - kann Stefan die Antwort vor dem Champion (Thorsten Feller) geben. Den Siegern winken 100‘000 Euro in Bar oder der verlockende „Super-Surprise-Price“.
Stefan kann sein Glück noch gar nicht fassen, Erkan aber ist stinke sauer!
Kaum zu glauben aber wahr, Stefan wählt den „Super-Surprise-Pirce“ und gewinnt damit eine zehntägige Kreuzfahrtreise auf der „TS Albatros“. Als besonderes Leckerli begleitet sie auf die Reise das große Idol von Stefan höchstpersönlich: Showmaster Hardy Flanders (Ludger Pistor). Doch die erholsame Kreuzfahrt wird für die beiden Glückspilze durch einen tragischen Todesfall überschattet... |
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| Kritik:
Erkan und Stefan sind so plötzlich zurück, wie sie einst verschwanden. Wir erinnern uns: Diejenigen, die das komödiantische Potenzial des türkischen Akzents in Verbindung mit der deutschen Sprache als Erste erfolgreich anwandten, waren wohl das Komödiantenduo „Mundstuhl“ als "Dragan und Alder". „Mundstuhl“ gehören noch zu den geistreichen Unterhaltern, die allein durch ihre humorvolle und stilsichere Sprachgewandtheit sowie den skurrilen Wortwitz überzeugen können. „Erkan & Stefan“ hingegen unterstehen der Gattung unzulänglich talentierter, aufdringlicher „Quatschkopf-Entertainer", welche so ganz und gar nicht ohne fremde Hilfe in Szene zu setzten sind. Der erste "Erkan & Stefan"-Streifen wurde gerade noch durch das Mitwirken von Michael "Bully" Herbig über Wasser gehalten, der als Regisseur zwar keine Offenbarung war, aber zumindest im Comedy-Metier durchaus als ein eingefleischter Wegweiser für die unbedarften "Dönertiere" fungierte. Im zweiten Kinofilm, "Erkan & Stefan gegen die Mächte der Finsternis", versiegte die Komik und entlockte höchstens im angetrunkenen Zustand den ein oder anderen "unfreiwilligen" Lacher.
„Was Guckst du!“ - Erkan und Stefan in krassem Trouble.
„Erkan und Stefan - Der Tod kommt krass“ ist ein schlechter und kompromisslos unlustiger Film: Ausgelutschte Gags, altbekannte Plots, ausgemusterte deutsche Schauspieler und vorhersehbar bis ins kleinste Detail. Hier ist kein Mitleid mehr angebracht; wer mitspielt, ist selbst schuld. Das Drehbuch zum dritten Film stammt aus den Federn von Erkan und Stefan selbst. Ein offensichtlicher Beweis ihrer Unfähigkeit zeigt sich beim absolut minimalistischen Spannungsbogen und den total lächerlichen Figuren. Hätte man doch zumindest eine winzige Spannung schaffen können, indem man mehrere potentielle Mörder an Bord der „TS Albatros“ zusammenführt. Man erwartet schließlich kein Detektiv-Thriller wie in Agatha Christies „Murder on the Orient Express“ (1974; S. Lumet) oder „Death on the Nile“ (1978; J. Guillermin), aber wenn man vom Ansatz her auf ähnlichen Thriller-Fährten wandert - sich dabei noch großzügig bei Hitchcocks „The Trouble with Harry“ (1955) und der US-Komödie „Weekend at Bernie`s“ (1989) bedient -, könnte man zumindest geschickter zusammenklauen, beziehungsweise parodieren.
Konkret krasse Bunnys auf Luxusdampfer oder etwa doch nicht?
Die „TS Albatros“ wird aber von den wohl einfältigsten Klischeecharakteren bevölkert, die man sich nur vorstellen kann: Ein dümmliches „Bunny-Duett“, ein verkleidetes Terroristenpärchen, viele - natürlich an chronischem Furzdrang leidende - alte Menschen, zwei begehrenswerte Zimmermädchen, ein Trunkenbold-Kapitän, ein übereifriger Sicherheitschef, ein eifersüchtiger Rivale, die intrigante Produzentin, der tote Showmaster und natürlich Erkan und Stefan. Die „witzigste“ Rolle bekleidet noch Ludger Pistor als dauergrinsende Leiche Hardy Flanders und das sagt abschließend wohl alles. „Erkan & Stefan - Der Tod kommt krass“ ist ungefähr so sinnfrei wie die in den 80iger Jahren grassierenden deutschen Komödien (z.B. die des Dieter Pröttel) - nur hatten diese eben noch irgendwie ihren zeitgeistlichen Blödel-Charme. |
| | Fazit: Hände weg von Erkan und Stefans mörderischem Kreuzfahrttrip, denn manchmal ist selbst geschenkt noch zu teuer: „Und das ist wirklich mal ein dicker Hund!“ |
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