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Elegy oder die Kunst zu lieben

 

Elegy, 2008

 
Poster zu 'Elegy oder die Kunst zu lieben' kaufen
deutscher Start:2008
Herstellungsland:Deutschland
Regie:Isabel Coixet („Mein Leben ohne mich“)
Drehbuch: Nicholas Meyer
Darsteller:Penélope Cruz, Sir Ben Kingsley, Dennis Hopper u.a.
Verleih:

Universum Film, UFA, Tobis Home Entertainment
Genre:

Drama/Romanze
Länge:108 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Website:

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Inhalt:


David Kepesh (Ben Kingsley) ist smart, wohlhabend und weltgewandt. Der New Yorker College-Professor hat alles, was man sich nur vorstellen kann und auch die Damenwelt ist dem reifen, aber anziehenden Intellektuellen nicht abgeneigt. Seit vielen Jahren geschieden, glaubt er nicht mehr an feste Bindungen und genießt lieber seine zahlreichen Affären mit jungen Studentinnen. Doch dann passiert etwas, mit dem David Kepesh nicht mehr gerechnet hat: die junge und wunderschöne Consuela Castillo (Penélope Cruz) tritt in sein Leben und stellt all seine Überzeugungen in Frage.

Kritik:


Wenn ich sage, „Elegy“ ist ein „spezieller“ Film, dann meine ich das durchaus positiv. Er basiert auf dem Roman „Das sterbende Tier“ von Pulitzer-Preisträger Philip Roth, den ich bisher noch nicht gelesen habe. Demzufolge kann ich mir keine Wertung über die Umsetzung der Literatur erlauben.

Universum Film und Tobis präsentieren einen Film, der auf eindrucksvolle Weise die Geschichte eines Mannes erzählt, der erst im Alter lernt, zu lieben, für den es vorher aber auch gar keine Option war. Es ist eine Geschichte über die klare Grenze zwischen Liebe und purem Sex, die Man(n), wenn es tatsächlich wahre Liebe ist, nicht aufrechterhalten kann. Es ist aber auch eine Geschichte über die Angst der Vergänglichkeit und die Vergänglichkeit der Angst, eine Geschichte über Zärtlichkeit und Leidenschaft, Vertrauen und Misstrauen, Zusammenhalt und Verrat. Es ist eine Geschichte über Freundschaft und Familie, es ist aber auch eine Geschichte über Kunst und Künstlichkeit, Macht und Machtlosigkeit. Es ist eine Geschichte, die berührt, nachdenklich macht und wahrhaft unter die Haut geht.

Bild 1 zu Elegy oder die Kunst zu lieben
"Penélope Cruz als wunderschöne Consuela ..."

Warum sticht dieser Film so aus den vielen Dramen hervor? Vielleicht durch die Art und Weise der Erzählung – durch die wahren Bekenntnisse eines Mannes, der in seinem Leben selten ehrlich zu anderen und vor allem zu sich selbst war. Vielleicht aber auch durch die Botschaft, dass es nie zu spät ist, sich der Liebe zu öffnen. Doch gibt es diese Kombination nicht häufig? Vielleicht. Dennoch hat es bisher noch kein Regisseur, noch keine Regisseurin verstanden, diese Thematik zu darzustellen, wie es die Spanierin Isabel Coixet tat. Vielleicht ist er auch etwas Besonderes, weil er nicht wie ein Drama im eigentlichen Sinne, sondern eher hoffnungsvoll endet. Er weist nach vorne und zeigt auf das Leben – körperlich, wie auch seelisch – und nicht auf den Tod.

Ergreifende Bilder und sentimentale, dramatische, manchmal sinnliche Musik, die starke Emotionen wecken, begleiten den Zuschauer durch den gesamten Film. Sex und sexuelle Spannungen, Anspielungen, Szenen stehen im Mittelpunkt und halten sich gleichzeitig im Hintergrund. Es wirkt nicht geschmacklos oder aufdringlich.

Bild 2 zu Elegy oder die Kunst zu lieben
"... die einem überzeugten „Affäristen“ die Liebe bringt."

Der Film weist darauf hin, wie machtlos Menschen gegenüber der Liebe sind. Dabei ist es egal, wie sehr man sich selbst belügt oder Tatsachen und Gefühle verdrängt. David Kepesh denkt, er sei ein bodenständiger und selbstsicherer Mann. Er denkt, dass Frauen ihm nicht mehr als Sex geben können – schließlich hat er ja alles, was er sich nur wünschen kann. Wahrscheinlich denkt er auch, dass er (oder Männer im Allgemeinen) über den Frauen stehen, besser als sie sind. Seine Liebe zu Consuela und die damit verbundene Verletzlichkeit straft ihn Lügen. Dann die Trennung. Der „starke Mann“ will nicht kritisiert, erniedrigt werden und denkt, dass er wie früher gut alleine zurecht kommen wird. Doch dieses Mal klappt sein Plan, sich selbst zu belügen, nicht. Die plötzliche Krankheit und der unerwartete Tod seines besten (einzigen?) Freundes. Er stürzt komplett ab, fängt sich wieder – äußerlich. Das Wiedersehen mit Consuela. Wiederum ein Schicksalsschlag, der die Angst und Sorge, aber auch die verdrängte Liebe in ihm weckt. Gefühlschaos.

as alles kann der Zuschauer miterleben und nachfühlen. Er sitzt ganz vorne in der Achterbahn der Gefühle, der Selbsttäuschung und schließlich der Selbsterkenntnis.

Fazit:


„Elegy – oder die Kunst zu lieben“ ist ein ergreifender Film, der in das Innerste eines Mannes blicken lässt, der eben dieses vor jedem verschließen will. Man sollte sich für ihn ein paar ruhige Minuten gönnen. Der Film hat es verdient. Anrühren wird er jeden, Tränen werden nur wenige vergießen. Aber er ist erst ab 12 Jahren freigegeben ... und das ist gut so.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Kathi

Eingetragen am:

28.06.2009

Aufgerufen:

4934 Mal

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