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 | Ein Schatz zum Verlieben |  | | |
Fool’s Gold, 2008 | |
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| deutscher Start: | 2008 | | Herstellungsland: | USA | | Regie: | Andy Tennant ("Hitch") |
| Drehbuch: |
Andy Tennant, John Claflin, Daniel Zelman u.a. |
| Darsteller: | Kate Hudson, Mathew McConaughey, Donald Sutherland u.a. | | Verleih: | Warner Bros. Pictures | | Genre: | Abenteuer/Komödie/Romanze/Thriller | | Länge: | 112 Minuten | | FSK:
| ab 12 Jahren |
| Website: | Link aufrufen | | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "Ein Schatz zum Verlieben" | 
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Inhalt:
Der verrückte Schatzsucher Ben „Finn“ Finnegan ist ganz versessen darauf, den Schatz Queen’s Dowry zu findne, der im Jahre 1715 unterging. Eigentlich hat er auch eine Frau, die genauso viel Interesse daran hat, aber sie ist den Irrsinn ihres Mannes satt. Also lässt sie sich von ihm scheiden. Um sein Vorhaben finanzieren zu können lässt er sich mit dem Gangster-Rapper Bigg Bunny ein, der ihm schon bald nach dem Leben trachtet. Natürlich will Bunny den Schatz für sich allein. Doch dann kommt „Finn“ ganz unverhofft doch noch seine Ex-Frau zu Hilfe... |
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| Kritik:
Da denkt man sich, Kate Hudson und Mathew McConaughey in den Hauptrollen? Die Beiden haben doch schon in „Wie werd ich ihn los in 10 Tagen“ überzeugt! Dann wird das wohl in „Ein Schatz zum Verlieben“ auch so sein. Weit gefehlt! Einen so schlechten Film hatte ich jedenfalls nicht erwartet. Eigentlich war ich auf eine amüsante Liebeskomödie gespannt, aber …
Es fängt schon mit dem Titel an:
Wieso heißt der Film „Ein Schatz zum Verlieben“? Klar, es geht um einen Schatz. Ja, die Hauptfiguren haben sich auch ineinander verliebt. Aber das geschah schon vor der eigentlichen Handlung des Films! Sie lassen sich am Anfang scheiden, obwohl sich „Finn“ und Tess noch immer lieben und heiraten am Ende noch einmal. Außer ein paar Blicken zwischen den Beiden geschieht nicht viel, das auf Verlieben hindeutet. Die Liebe existierte nun einmal schon vorher - nichts mit Verlieben beim Schatzsuchen. Also ergibt dieser Titel für mich keinen Sinn. „Auch blinde Hühner finden Schätze“ oder „Schatzsuche für Dumme“ hätte besser gepasst.
Immer schön dirkutieren! Dann kommt keiner drauf, dass ihr noch aufeinander steht.
Dann ist da die Sache mit dem Sponsoring der Schatzsuche. Man(n) lässt sich natürlich – vertrottelt wie man(n) ist – auf einen kaltblütigen Mörder-Rapper ein. Der versucht dann auch prompt „Finn“ umzubringen – einmal – zweimal – dreimal - … leider gelingt es ihm nie. Dann wäre der Film vielleicht doch noch unerwartet und gut geworden! Nach dem Rapper findet sich ein Millionär, auf dessen Yacht Tess Stewardess war, mit einer verwöhnten dummen Göre als Sponsor. Der alte Mann geht mit auf Schatzsuche und natürlich wird das reiche Dummchen dann die Retterin, als es drauf ankommt. Alles so absurd und primitiv! Eigentlich konnte ich den Film nur aushalten, weil ich über die Dämlichkeit der Figuren lachen musste, um nicht darüber zu heulen.
Ach, da ist ja das Dummchen... Auch die Action-Szenen – und davon gab es mehr als genug – waren nur absurd und nicht gut. Man(n) jagt ja auch mir einem Schlauchboot einem vom Wind erfassten Hut nach, nimmt eine Welle wie beim Surfen mit und springt dann in die Höhe um ihn zu fangen – man(n) fängt ihn auch noch! Tja und dann wird man(n) von einem Motorboot überfahren und trägt nicht einmal einen Kratzer davon. Das ist nur eine dieser primitiven Szenen, die eigentlich aufregend und interessant erscheinen sollten, mich allerdings nur langweilten. Ich weiß nicht, wie oft ich „Ich glaub’s ja nicht!“ oder „Nee, oder?!“ gedacht habe.
Dialoge, die eigentlich witzig sein sollten erregten bei mir nur Mitleid – mit dem Zuschauer und den Schauspielern. Allerdings sind Letztere ja selber daran schuld, das sie bei so etwas mitspielen. Ich habe schon lange keinen so hohlen Film mehr gesehen! Und dabei hätte man aus der Idee, dem Grundkonzept so viel machen können. Schade um die Zeit, die dafür verschwendet wurde. |
| | Fazit: Zu abgedreht und skurril für meinen Geschmack. Man könnte auch einfach „hirnlos“ sagen. |
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