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Edison

 

Edison, 2005

 
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deutscher Start:2005
Herstellungsland:USA
Regie:David J. Burke ("Animal")
Drehbuch: David J. Burke
Darsteller:Justin Timberlake, Kevin Spacey, Morgan Freeman u.a.
Verleih:

Kinowelt
Genre:

Drama/Thriller
Länge:95 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Website:

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Inhalt:


Die fiktive amerikanische Großstadt Edison irgendwann in der näheren Zukunft. Der Kampf gegen die Kriminalität ist gerade gewonnen, die Verbrechensraten sind auf ein Minimum reduziert. Aber die Spezialeinheit „F.R.A.T.“ erhebt sich machttrunken über das Gesetz, nutzt die fast unbegrenzten Möglichkeiten des Polizeistaats für Diebstahl, Unterschlagung und Korruption.

Bild 1 zu Edison
Timberlake lernt nicht aus Fehlern, sondern versuchts nochmal in Hollywood.

Als die Cops Deed (LL Cool J, „Mindhunters”) und Lazerov (Dylan McDermott, „Ein Date zu dritt“) bei dem Versuch die Beweismittel in einem Drogenfall abzugreifen einen Dealer erschießen, wird der junge, aufstrebende Journalist Joshua (Justin Timberlake, „Longshot“) auf die Machenschaften aufmerksam. Desto tiefer er Im Dreck wühlt, desto härter Schlagen die in die Enge getriebenen Mitglieder von „F.R.A.T.“ zurück. Nur mit Hilfe seines Mentors Ashford (Morgan Freeman, „Million Dollar Baby“) und dem internen Ermittler Wallace (Kevin Spacey, „American Beauty“) hat Joshua eine Chance gegen den übermächtigen Gegner zu bestehen.

Kritik:


Stellte Hollywoods Starsystem selbst in seiner Hochphase in den 40er Jahren noch echte Schauspieler in den Vordergrund, dient in Zeiten von Medienfonds und Ratingagenturen nun Popsternchen Justin Timberlake als finanzielles Zugpferd für solche Ikonen wie Morgan Freeman und Kevin Spacey. Auch wenn er sich seit dem katastrophalen „Longshot“ zumindest von nervig zu farblos weiterentwickelt hat, sind die Dimensionen umspannenden Talentunterschiede unverkennbar. Dabei liegt in der Rolle des kämpfenden Reporters durchaus Potential. Neben dem Journalismus-Klassiker „Die Unbestechlichen“, mit dem Dustin Hoffman und Robert Redford Glanzpunkte in ihren Karrieren setzen konnten, profilierte sich kürzlich auch „Soap“- und „Darth Vader“-Darsteller Hayden Christensen mit einer ähnlichen Rolle in „Shattered Glass“. Timberlake hingegen bleibt, egal ob er am Krankenbett seiner komatösen Freundin (Piper Perabo, „Coyote Ugly“) leidet oder in einem ausufernden Shoot-Out den „Rambo“ gibt, einfach nur blass. Statt die US-Filmindustrie in noch tiefere Abgründe zu stoßen, sollte sich der Ex von Britney Spears mit seiner Hupfdohlen-Tätigkeit bei N´Sync begnügen und sich weiterhin als Dauerspielzeug von Cameron Diaz austoben.

Bild 2 zu Edison
Der korrupte Cop Deed entdeckt zwischen Mord und Raubzügen sein Gewissen.

Auch wenn „Edison“ eine fiktive Stadt ist, erinnert sie doch stark an New York. Zum einen wurde der aussichtslose Kampf gegen ausufernde Kriminalitätsstatistiken gerade gewonnen – Giuliani lässt grüssen, zum anderen würde ein möglicher Polizeiskandal die Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele gefährden – N.Y. war dieses Jahr unter den letzten fünf Kandidaten. Warum Burke sich aber nicht getraut hat, seine Polizeistaat-Kritik in einer existierenden Metropole spielen zu lassen, lässt sich wahrscheinlich nur mit der Angst erklären, einen bedeutsamen Film zu machen. Bei der abgehobenen Sicherheitspolitik Amerikas wäre ein realer Nährboden schnell zu finden gewesen. So bleibt er mit seinem größtenteils inhaltsleeren Action-Flick trotz der namhaften Besetzung im Niemandsland der Videotheken hängen.

Bild 3 zu Edison
Die Szenen mit Freeman und Spacey sind die erwarteten Highlights.

Vielleicht wollte Burke aber auch eine Hommage an die gewaltvollen Comic-Metropolen wie „Gotham City“ oder „Metropolis“ erschaffen. Optisch zumindest ist ihm das mit seinen hochstilisierten, düsteren Bildern gelungen, sogar ein (überflüssiger!) Split-Screen hat sich in die Inszenierung verirrt. Auch der Blut- und Zynismus-Faktor der kranken Stadt sind hoch. Absolut unverzeihlich aber ist, dass der gesamte Film durch das Ende überflüssig wird. 80 Minuten lang hat der Zuschauer bei dem Versuch eines mutigen Jungreporters mitgefiebert, mit Hilfe eines Enthüllungsartikels den übermächtigen Gegner „F.R.A.T.“ zu stürzen. Die Medien scheinen die einzige Hoffnung zu sein, die längst unkontrollierbare Organisation zu stoppen. (Spoiler) Und was passiert, unser süßer Schnuckel ballert in einem einsamen Parkhaus jedes einzelne Mitglied der Spezialeinheit über den Haufen. Alle Tod, echt wahr.

Fazit:


„Edison“ gibt vor, sich kritisch mit den dunklen Seiten des Polizeistaats und der Macht der Medien auseinanderzusetzen, scheitert damit aber an seiner reißerischen, den Effekt über alles stellenden Inszenierung. Dank des hohen Tempos und der bekannten Gesichter aber zumindest recht unterhaltsam.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Christoph

Eingetragen am:

02.11.2005

Aufgerufen:

16799 Mal

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Weitere Kritik:

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