title=
Filmfans online
HOME
NEWS
KINO
FILM
CHARTS
SERVICE
COMMUNITY
Celluloid Dreams
KONTAKT
 /TD>


Kritik suchen erweiterte Suche

0-9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Doom - Der Film

 

Doom, 2005

 
Poster zu 'Doom - Der Film' kaufen
deutscher Start:2005
Herstellungsland:USA
Regie:Andrzej Bartkowiak ("Romeo Must Die")
Drehbuch: Wesley Strick, Dave Callaham
Darsteller:The Rock, Karl Urban, Al Weaver u.a.
Verleih:

UIP
Genre:

Action/Horror/Sci-Fi
Länge:104 Minuten
FSK: ab 18 Jahren
Website:

Link aufrufen

Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "Doom - Der Film"
DVD zu 'Doom - Der Film' kaufen
Musik zu 'Doom - Der Film' kaufen Musik zu 'Doom - Der Film' kaufen Buch zu 'Doom - Der Film' kaufen
 

Inhalt:


Irgendwann in der Zukunft. Als eine gewaltige Invasion von Dämonen den Militärstützpunkt der Menschen auf dem Mars komplett zerstört, bleibt nur Chaos und blanker Horror: In kürzester Zeit verwandeln sich alle Lebewesen in Zombies!

Bild 1 zu Doom - Der Film
Noch sind Sarge (The Rock) und seine Crew vollzählig – aber nicht mehr lange.

Sarge (The Rock, „The Scorpion King"), Anführer einer Spezialeinheit, kämpft mit einer kleinen Gruppe von Söldnern gegen das Böse. Und das lauert überall. Je weiter sie in die Basis vordringen, desto auswegloser scheint jede Rettungsmöglichkeit. Denn ihr Weg weist nur in eine Richtung: direkt in die dunklen Tiefen der Hölle.

Kritik:


Die beste Nachricht zuerst. The Rock hat es rechtzeitig zum Drehstart von „Doom“ geschafft, das Schauspielern, mit dem er in „Walking Tall“ und „Be Cool“ begonnen hatte, wieder zu verlernen. In seiner Rolle als archaischer Anführer einer Söldner-Truppe hätte jede Art von Mimik auch nur gestört. Neben Härte und Coolness gibt es keine Gefühle zu zeigen – der junge Schwarzenegger lässt grüßen. Und genau wie in dessen Filmen geht es auch bei „Doom“ nur zur Sache, jedes überflüssige Gedöns wird beiseite gelassen, sich neben der ausufernden Action nur die nötige Portion Selbstironie gegönnt. Gleich zu Beginn, wenn die „Universal“-Kugel diesmal nicht die Erde, sondern den Mars, den Hauptschauplatz des kommenden Massakers, darstellt, macht der Film klar, hier geht es nur darum Spaß zu haben, mehr werdet ihr von mir nicht bekommen.

Bild 2 zu Doom - Der Film
Gleich der erste Einsatz von Kid (Al Weaver) führt ihn direkt in die Hölle.

Das „Doom“ auf der gleichnamigen, dreiteiligen Computerspiel-Serie basiert, muss wohl nicht extra erwähnt werden. Aber die Einfälle, mit denen dieser Ursprung im Film integriert wird, sind durchaus gelungen. Es fängt ganz klein an, wenn einer der Soldaten eine Art Game-Boy spielend auf seinem Bett liegt. Deutlicher wird es schon, wenn der Sarge den Beginn des Einsatzes mit den Worten „I got us a Game“ ankündigt. Wirklich kreativ ist aber erst, wenn der Computer bei der Vorbereitung der Mission an die einzelnen Soldaten, dem Einloggen in ein Multiplayer-Game gleich, Nicknames verteilt. Mit ihren Namen Destroyer (Dhobi Oparei, „Alien³“), Goat (Ben Daniels), Duke (Razaaq Adoti, „Resident Evil: Apocalypse“) oder The Kid (Al Weaver, „Der Kaufmann von Venedig“) sind einige mehr, andere weniger zufrieden, aber alle sind sie als Figur in einer computergenerierten Welt angekommen.

Bild 3 zu Doom - Der Film
Das Portal zwischen Erde und Mars hat unerwünschte Nebenwirkungen.

Auch die blutigen Szenen kommen nicht ohne Humor daher, sind ansatzweise sogar mit den guten alten 80-Jahre-Funsplattern wie „Re-Animator“ vergleichbar. So gibt es abgetrennte Gliedmaße, zersägte Körper und einen ganzen Haufen halbfertig obduzierter Fast-Leichen. Lange schon hat sich das Gerücht gehalten, die Macher hätten zu Gunsten einer günstigeren Altersfreigabe auf einen Großteil der Gewalt verzichtet und dafür mehr Wert auf Action gelegt. Eine Befürchtung, die sich nach dem ersten von einer schließenden Tür abgetrennten Arm nach nicht einmal einer Minute schon in Luft aufgelöst hat. Sowieso ist der Film im Ganzen eher dem klassischen Zombie-Film als der Science-Fiction-Action zuzuschreiben.

Bild 4 zu Doom - Der Film
Wenn einem das Zielen zu langweilig wird, ballert man halt blind drauflos.

Inhaltlich gibt es außer ein wenig zweitrangiger, oberflächlicher Militär- und Genforschungskritik nur ein paar Wissenschafts-Diskussionen. Die machen zwar nicht wirklich Sinn, trotzdem versteht man merkwürdiger Weise worum es geht. Im Mittelpunkt des Interesses stehen aber natürlich die Action-Sequenzen. Und obwohl es nur zwei Arten von Gängen gibt, nämlich kanalisations- und luftschachtähnliche, sind sie ausgesprochen abwechslungsreich. Erst ein Bisschen klaustrophobisches Versteckspiel, dann gibt’s Zombie-Horror, bevor ein kleines Schlachtfest gefeiert wird und das Ganze mit einem fairen Zweikampf endet. Absolutes Highlight bleibt aber eine knapp dreiminütige Sequenz mit subjektiver Kamera. Der Ich-Perspektive aus dem Spiel gleichend, rennt der Zuschauer wie in einem 3D-Film ballernd durch die Anlage und nutzt dabei das volle Gameplay aus – da wird gesnipert, gebombt und zu guter Letzt mit der Kult-Motorsäge Kleinholz aus Rollstuhl fahrenden Monstern gemacht. Allein für diesen kurzen Moment purster Unterhaltung lohnt der Kinobesuch schon – so sehr hat es auf der Leinwand schon lange nicht mehr gerockt.

Fazit:


Eine Direct-to-Video-Story mit dem Budget eines Hollywood-Blockbusters umgesetzt. Strohdumm, aber die gesunde Portion Selbstironie und zwei, drei Bier machen „Doom“ zum ehrlichen Partyfilm.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Christoph

Eingetragen am:

14.10.2005

Aufgerufen:

24957 Mal

Diskutiere über "Doom - Der Film" im Forum

Weitere Kritik:

keine vorhanden


Eine Vervielfältigung oder Verwendung unserer Kritiken in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen ist ohne unsere ausdrückliche Zustimmung nicht gestattet. Jegliche Zuwiderhandlung bringen wir ohne Wenn und Aber zur Anzeige!




SEITENSUCHE

Web auf CD (lokal)
Anzeigen:
UMFRAGE

Welcher Film aus Mai 2009 gefiel dir am besten?

Simons Geheimnis
17 Again
Der Womanizer
Last House on the Left
Der Junge im gestreiften Pyjama
Zwölf Runden
Nachts im Museum 2
Illuminati
A Boy
Public Enemy No. 1 - Todestrieb
WIR sind Papst!
Ichi - Die blinde Schwertkämpferin
Star Trek
My bloody Valentine 3D
anderer Film

Ergebnis
Archiv
Umfrage vorschlagen
NEWSLETTER
Immer auf den neuesten Stand mit CD...

E-Mailadresse:
eintragen
austragen

VOTE FOR US
MovieNation.de - One Passion, One Nation! - Topliste

zum Seitenanfang
| • Hinweise zum Datenschutz | • Nutzungsbedingungen | • © 2003-2009 Celluloid-Dreams.de |
Sitemap 1 2 3 4
Blu-ray Filme Filmering.at Cineclub.de Bollywoodsbest.de Bolly-wood.de Filmfacts.de Movie-Infos.de Regiecut.de DVD Beilagen DVDimHeft.de