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 | Die Rache der Kannibalen |  | | |
Cannibal Ferox, 1981 | |
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| deutscher Start: | 1980 | | Herstellungsland: | Italien | | Regie: | Umberto Lenzi ("Black Zombies") |
| Drehbuch: |
Umberto Lenzi |
| Darsteller: | John Morgehn alias Giovanni Lombardo, Lorraine De Selle, Zora Kerova u.a. | | Verleih: | Image Entertainment | | Genre: | Horror/Splatter | | Länge: | 93 Minuten | | FSK:
| ab 18 Jahren |
| Website: | Link nicht vorhanden | | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "Die Rache der Kannibalen" | 
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Inhalt:
Die Anthropologin Gloria (Lorraine De Selle) reist in das Amazonas-Gebiet um für ihre Doktorarbeit Informationsmaterial darüber zu finden, dass Kannibalismus heute noch existiert. Sie wird von ihrer Freundin Pat (Zora Kerova) und einem Freund begleitet. Im Dschungel treffen sie auf Mike (John Morgehn) und einen namentlich Unbekannten. Mike erzählt, dass sie ein Dorf von Eingeborenen entdeckt hätten und diese versuchten Greultaten an ihnen zu begehen. Jedoch stellt sich heraus, dass er log und eigentlich er selber diese Taten an den Eingeborenen vollzogen hat. Leider stellt sich das zu spät heraus, denn Mike hat Gloria, Pat und Freund bereits ins Dorf geführt. Die Eingeborenen proben den Aufstand und rächen sich. Mike muss bald am eigenen Leib erfahren, dass Kannibalismus heute noch existiert…
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| Kritik:
Was wären wohl für Filme von einige italienische Regisseure zwischen den ´70 und ´80 gedreht worden, wenn Umberto Lenzi nicht schon 1972 den Grundstein des Italo-Kannibalismus mit „Mondo Cannibale" gelegt hätte? Sie wären arbeitslos gewesen, aber dann wären uns wohl einige der lächerlichsten und schwachsinnigsten Filme der internationalen Filmgeschichte erspart geblieben. So auch „Cannibal Ferox", der eher unter der Kategorie „Lachnummer" zu finden sein sollte. Rechts oben auf der DVD-Hülle prangert der Vermerk „Banned In 31 Countries", wie schon bei so vielen anderen Filmen dieser Sorte (z.B. Men Behind The Sun). Kann sich ein Regisseur auf solch einen Vermerk etwas einbilden?
Umberto Lenzi anscheinend schon, denn der behauptet heute noch sein Werk sei „eine wichtige Abhandlung über das Thema Kannibalismus". Jedem dürfte klar sein, dass Lenzi sichtlich übertreibt und diese Aussage fast schon lachhaft ist. Lenzi hat es tatsächlich geschafft einen Film ohne wirkliche Handlung zudrehen. Der Film besteht eigentlich nur aus einer Aneinanderreihung von Ekelszenen und Gewalt. Dabei nimmt er auch keine Rücksicht darauf, ob nun Mann, Frau oder Tier (z.B. Pat wird mit Fleischerhaken durch ihre Brust aufgehängt; einem Eingeborenen wird bei lebendigem Leibe der Penis abgeschlagen; einer Schildkröte (es wurden echte Tiere verwendet) werden die Gliedmaßen abgetrennt). „Cannibal Ferox" ist der Inbegriff von Dilettantismus und man braucht dem Film keinerlei Tränen nachweinen, dass er in den meisten Ländern verboten ist. |
| | Fazit: „Cannibal Ferox" war der wohl letzte „Meilenstein" in dem Genre, das
nach besagtem Film in der Versenkung verschwand. Dort hoffentlich für immer Ruhen wird und uns mit solchen Filmen, die kein Mensch braucht, verschont. |
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