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 | Die Maske 2: Die nächste Generation |  | | |
The Son of the Musk, 2005 | |
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| deutscher Start: | 2005 | | Herstellungsland: | USA | | Regie: | Lawrence Guterman ("Cats & Dogs - Wie Hund und Katz") |
| Drehbuch: |
Lance Khazei |
| Darsteller: | Jamie Kennedy, Alan Cumming, Ryan Falconer, Bob Hoskins u.a. | | Verleih: | Warner Bros. | | Genre: | Abenteuer/Action/Fantasie/Komödie | | Länge: | 95 Minuten | | FSK:
| ab 6 Jahren |
| Website: | Link aufrufen | | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "Die Maske 2: Die nächste Generation" | 
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Inhalt:
Zehn Jahre ist es her, dass die legendäre Loki-Maske das Leben eines ahnungslosen Mannes in absolutes Chaos verwandelte – in der Familienkomödie „Die Maske 2“ ergreift die Zaubermaske nun Besitz von einem Kind.
So sieht eine glückliche Familie aus – wenn doch bloß das Kind nicht wäre.
Gerade versucht sich der ehrgeizige Cartoon-Zeichner Tim Avery (Jamie Kennedy) damit abzufinden, dass er Vater wird, da wird sein Sohn Alvey geboren und stellt mit den spektakulären Kräften der Maske das Familienleben auf den Kopf – was vor allem dem eifersüchtigen Hund der Familie gar nicht passt: Im unerbittlichen Duell Kid gegen Köter geht es nur darum, wer die Maske unter seine Kontrolle bekommt. Was noch niemand weiß: Der boshafte nordische Gott Loki (Alan Cumming) sucht seine Maske und schreckt vor nichts zurück, um sie wieder an sich zu reißen. |
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| Kritik:
1994 schuf Charles Russel mit „Die Maske“ eine von den Werken des berühmten Tex Avery inspirierte Comic-Verfilmung, die geschickt erwachsene Sehnsüchte mit kindlichen Phantasien paarte. Gummi-Gesicht Jim Carrey spielte einen Bankangestellten, der sich mit Hilfe einer Göttermaske in einen grünen, durchgeknallten aber vor allem selbstbewussten „Helden“ verwandeln konnte, der geheime Wünsche ohne Rücksicht auf Verluste auslebt. Mit viel Naivität und Gesichtsakrobatik zog er alle Sympathien auf sich und sorgte beim Publikum für ungläubiges Staunen. Die Fortsetzung „Die Maske 2“ von Lawrence Guterman (sein zweiter Film nach seinem ebenfalls im Kinder-CGI-Genre angesiedelten Weltherrschafts-Epos „Cats & Dogs“) sorgt ohne Carrey bestenfalls für ausgedehntes Gähnen. Es fehlen die Sympathien, das Mitfiebern mit den Charakteren. Der Zuschauer hat nicht mehr das Gefühl einem Traum zu folgen, den jeder von uns schon einmal hatte, sondern einer trockenen Produzentensitzung, in der Leute im Streifenanzug, die die Zukunftswünsche ihrer Jugend schon lange vergessen haben, darüber sinnieren, was bei den „heutigen“ Kindern den so „in“ und „cool“ ist.
Dem Zuschauer fällt es bei diesen gequälten Szenen schwer mitzulächeln.
Immerhin ist der Film ehrlich, erzeugt keine falschen Erwartungen, verfolgt keine überhöhten Ziele. Schon im Vorspann wird dem Zuschauer bitter vor Augen geführt, auf was er sich da eigentlich eingelassen hat. Die Szenen und Credits wirken wie eine Kopie der Eröffnungssequenz aus „Scoopy-Doo 2“, selbst der Handlungsort, ein unheimliches, mit okkulten Artefakten bestücktes Museum, ist derselbe. Im Hintergrund gehen Blitze nieder und Donner erschüttert das alte Gemäuer, dieses Szenario gepaart mit dem lächerlich-übertriebenen Sounddesign scheint der Mitschrift eines drittklassigen Regie-Studenten zur ersten Stunde „Gruselfilm für Anfänger“ entsprungen. Nur Kleinkindern würde ein Schauer über den Rücken laufen, für die aber sind die Plots um Konflikte zwischen nordischen Gottheiten, Vaterphobien, Arbeitsmarktprobleme und Spermienwettrennen zu kompliziert und die Hammer-auf-den-Kopf-Szenen zu rar gesät um sie über die gesamten 86 Minuten bei der Stange zu halten. Schnell wird klar, dass der Film der späteren Zeichentrickserie nachfolgt und damit eher dem Kinder-Fantasy-Genre zuzuordnen ist, als der romantischen Komödie, wie das Original eine war.
Was sehen sie auf diesem Bild? Richtig! Hass, Terror und Zerstörung.
Die größte Schwäche des Films, wenn man sich den eine der vielen herauspicken will, ist Hauptdarsteller Jamie Kennedy. Etabliert als Nebendarsteller, vor allem seine Rolle als Video-Freak in der Scream-Triologie ist der Erinnerung wert, schafft er es als Hauptattraktion nicht, Interesse für sich zu wecken. Vor allem in den Szenen, in denen Tim die Maske trägt, ist sein Gesicht durch die verschiedenen Anbauteile (z.B. falsches Kinn) so unbeweglich wie seine rote Plastik-Perücke. Keiner will sein, wie dieser unsympathische Giftzwerg und so fehlt es an der notwendigen Identifikation. Aber auch in allen anderen Situationen nimmt man Kennedy seine Rolle nicht ab, die Liebe zu seiner Frau (nie im Leben würde eine solche Frau etwas mit so einem Idioten anfangen), die Hingabe zu seinem Job und die Überforderung in Sachen Baby. Dabei wäre er nicht einmal ein Kandidat für die goldene Himbeere, die gibt es für schlechte Schauspieler und nicht für torkelnde Schlaftabletten.
Zumindest kann man ihn noch als Schauspieler bezeichnen – Alan Cumming
Verschwinden die „echten“ Menschen und überlassen den CGI-Charakteren das Feld wird es erträglich. Spielen Monsterbaby und eifersüchtiger Hund die Zeichentrickserie Roadrunner nach, und zwar mit allen Extras von Dynamitstangen bis hin zu aufwändigen Fallen-Konstruktionen, macht das Zuschauen sogar richtig Spaß. Hier werden Konventionen und störendes Hirn über Bord geworfen und es wird dem Instinkt, dem Spieltrieb, gefolgt. Diese Szenen entsprechen eher dem Anarcho-Humor eines „Clever & Smart“-Comics, als dies bei der eigenen Verfilmung der Fall ist. Ähnlich kommt dann auch der Showdown daher. Trotz der nervigen Menschen, die hier wieder durchs Bild springen (ausgenommen Alan Cumming als Bösewicht-Gott Loki, der seine Rolle aus „Spy Kids“ zumindest solide kopiert), wird der Film mit riesigen Handgranaten, häusergroßen Hämmern und überdimensionierten Gliedmaßen vor dem kompletten Absturz bewahrt. |
| | Fazit: Unnötige Fortsetzung, die trotz aufblitzender Anarcho-Kreativität die ohnehin schon niedrigen Erwartungen noch unterbietet. Die imdb-Bewertung (gewählt zum fünft schlechtesten Film aller Zeiten) scheint aber in Anbetracht der Unbedeutendheit des Werkes übertrieben. |
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