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Die Herzogin

 

The Duchess, 2009

 
Poster zu 'Die Herzogin' kaufen
deutscher Start:2009
Herstellungsland:USA
Regie:Saul Dibb ("Bullet Boy")
Drehbuch: Jeffrey Hatcher, Anders Thomas Jensen, Saul Dibb, Amanda Foreman (Buch)
Darsteller:Keira Knightley, Ralph Fiennes, Charlotte Rampling u.a.
Verleih:

Kinowelt
Genre:

Drama/Geschichte
Länge:110 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Website:

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Inhalt:


Schon mit 16 Jahren wird die lebenslustige Georgiana Spencer von ihrer Mutter mit dem Herzog von Devonshire verheiratet. Es ist das späte 18. Jahrhundert und Georgiana existiert wirklich. Auch die äußeren Umstände sowie die Verhaltensweisen des Herzogs entsprechen der Realität. Betrogen und gedemütigt von ihrem Mann, sogar vergewaltigt mit dem Ziel, einen Nachfolger zu zeugen, schrieb die Stärke einer Frau in einer Gesellschaft, in der Frauen nichts zu sagen hatten, Geschichte. Georgiana war eine Frau, die ihr Leben und ihr Glück für das ihrer Kinder opferte. Dennoch ließ sie sich nie vollends von ihrem mächtigen Mann und der Gesellschaft mit ihren Idealen unterdrücken. Sie darf ihre Liebe nicht leben, ihr Mann hingegen zeigt stellt in aller Öffentlichkeit seine Geliebte zur Schau – die einstige beste Freundin Georgianas.

Kritik:


„Die Herzogin“ ist eine wunderschöne und herzanrührende Literaturverfilmung. Doch hinter dem Film verbirgt sich mehr, als nur ein Buch – die wahre Geschichte einer starken Frau im 18. Jahrhundert, die von ihrem allzu mächtigen Mann unterdrückt wird, sich allerdings so gut es geht dagegen wehrt. Georgiana Spencer steht im Mittelpunkt des Geschehens – „Die Herzogin“ ist ihre Biografie. Doch zeigt sie nicht die Sonnenseiten des Lebens einer Herzogin am Hofe, sondern das Gegenteil. Der Zuschauer wird mit der grausamen Wahrheit konfrontiert, die diese Frau durchleben musste. Historiendrama ist genau das treffende Wort.

Bild 1 zu Die Herzogin
Die frischgebackene Herzogin in einem wundervollen Kleid.

Wie schon vielfach unter Beweis gestellt, hat BBC mit diesem Film auch wieder wahrhaftes Können gezeigt. Eindrucksvolle und aufwendige Bilder machen den Film authentisch, lassen den Zuschauer in die damalige Zeit eindringen. Keinen geringen Anteil an der Wirkung des Films haben die Darsteller. Keira Knightley in der Hauptrolle verkörpert wie schon in „Stolz und Vorurteil“ oder „Abbitte“ die Figur einer starken Frau, die sich mit den Regeln und Idealen der Gesellschaft um sie herum nicht so ganz identifizieren kann. Mit den beschränkten Mitteln einer Frau in dieser Zeit rebelliert sie, wenn auch nicht zu offenkundig. Bei diesen historischen Rollen ist Keira Knightley voll und ganz in ihrem Element. Auch der Herzog von Devonshire ist Ralph Fiennes wie auf den Leib geschnitten. Gefühlskalt und arrogant wirkt er, herrisch und bestimmt. Doch unter dieser Maske befinden sich wahre Gefühle und Regungen, die manchmal – selten – auch hervor brechen. Diese Rolle des immer gequält wirkenden, älteren Herzogs spielt er so überzeugend, dass der Zuschauer ihm gern die ein oder andere Lektion erteilen würde (gelinde formuliert). In weiteren Rollen überzeugen Dominic Cooper, der den Geliebten Charles Grey spielt und Hayley Atwell, als Lady Bess. Alles in allem eine grandiose Besetzung!

Bild 2 zu Die Herzogin
Mit ihm hätte sie glücklich werden können...

Gefühlvolle, anrührende Dialoge ziehen sich durch den gesamten Film. Kleine bewusst hervor gehobene Gesten unterstreichen Handlung und Gefühle der Figuren. Die Trauer, das Leid und die Schmerzen der Herzogin gehen auf den Zuschauer über. Tränen glitzern in den Augen der Zuschauer im Kinosaal; Gemurmel, Seufzer und verächtliche bzw. verärgerte Laute gehen durch die Reihen. Alles fiebert mit, leidet mit, will Georgiana helfen und dem Herzog den Großmut austreiben. Doch all das hilft der armen Herzogin nicht. Sie muss sich weiterhin beweisen, ihren Platz in dieser so ungerechten Gesellschaft finden und verteidigen. Nicht zuletzt muss sie ihre eigene Liebe aufgeben, nur weil der Herzog es so will. Dieser jedoch lebt seine „Ménage-à-trois“ freimütig in der Öffentlichkeit aus und hat Affären, uneheliche Kinder – ganz offensichtlich seinen Spaß.

Bild 3 zu Die Herzogin
...doch für ihre Kinder gibt sie alles auf.

Besonders beeindruckend sind auch die Kostüme. Aufwendig wurden sie im Vorhinein von Kostüm-Designer Michael O’Connor entworfen. Doch es ist nicht das erste Mal, dass er an komplizierten Kostümen mitwirkte – auch „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“, „Killing Me Softly“ und einige andere Filme boten ihm bereits im Vorfeld Raum für interessante Schöpfungen. Doch nicht nur die Kostüme, sondern auch die atemberaubenden Frisuren wecken die Bewunderung der Zuschauer. Die preisgekrönte Hair-Stylistin Jan Archibald hat sich selbst übertroffen. Zuletzt wurde sie mit einem Oscar und einem BAFTA Award für ihre Arbeit mit Marion Cotillard in „La Vie en Rose“ ausgezeichnet.

Fazit:


Eine wundervoll umgesetzte, herzzerreißende Literaturverfilmung auf Grundlage einer wahren Begebenheit. Eindrucksvolle und aufwendige Bilder, hervorragende Schauspieler und grandiose Dialoge machen „Die Herzogin“ zu einem Filmerlebnis der besonderen Art. Das nennt man erlebte Geschichte – als wäre man selbst dabei gewesen.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Kathi

Eingetragen am:

03.05.2009

Aufgerufen:

7264 Mal

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