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 | Der Tag danach |  | | |
The Day After, 1983 | |
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| deutscher Start: | 1983 | | Herstellungsland: | USA | | Regie: | Nicholas Meyer ("Company Business") |
| Drehbuch: |
Edward Hume |
| Darsteller: | Jason Robards, JoBeth Williams, Steve Guttenberg, John Cullum u.a. | | Verleih: | Euro Video | | Genre: | Drama/Sci-Fi | | Länge: | 103 Minuten | | FSK:
| ab 12 Jahren |
| Website: | Link nicht vorhanden | | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "Der Tag danach" | 
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Inhalt:
Kansas City gibt es nicht mehr. Vom Tode gezeichnet steht Dr. Oates in den Trümmern seiner Heimatstadt. Der Tag nach dem atomaren Schlagabtausch von zwei Supermächten bietet ein Bild des Grauens: Sämtliche Versorgungssysteme sind zusammengebrochen, die Krankenhäuser überfüllt, die Ärzte überfordert. Wer den Feuersturm überstanden hat, kämpft jetzt ums nackte Überleben, um Wasser und Brot für die nächste Mahlzeit. Ein verzweifeltes Jeder gegen Jeden beginnt... |
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| Kritik:
„Der Tag danach“ fasst die größte Angst der Menschheit in bedrückenden Bildern zusammen. Die Angst vor einem nuklearen Atomkrieg in dem keiner der Gewinner sein würde. Durch die damalige angespannte Situation zwischen den USA und Russland in den 80ern, fühlte sich Regisseur Nicholas Meyer berufen den Bewohnern die möglichen Folgen bei einer Auseinandersetzung vor ihren Augen zu führen. Die Nachricht ist unverkennbar und wurde mit minutenlangen Szenen mehreren atomarer Explosionen grausam dargestellt. Die ruhige Idylle in Kansas ist dabei bewusste gewählt worden, denn nicht größer könnte der Kontrast zwischen einer friedvollen Weite und der daraus starteten Raketen mit atomaren Sprengköpfen sein. Nicht einmal der härteste Kerl mit etwas Allgemeinwissen könnte dann noch lässig dasitzen, wenn ihm die Bilder der drohenden Einschläge in diesem Moment ins Bewusstsein gerufen werden.
Atombomben überstanden, aber ist die neue Welt noch lebenswert?
Leider verpasst das Drehbuch die Chance den Zuschauer noch mehr ins Geschehene einzubinden und legt daher keinen großartigen Wert auf die Entwicklung der Charakteren in der Geschichte. Es werden nur einzelne Familien und Personen in Kansas angerissen, um später pulverisiert oder verseucht zu werden. Meyer hat sich einfach zu wenig Zeit (ca. 100 Minuten) für so ein brisantes Thema genommen. Zwar zeigt er einige Verletzungen, wie unter anderem Verbrennung wegen der Verstrahlung oder kurze Bilder von zerstörten Häusern, doch blickt er nie über den Tellerrand Kansas hinaus. Es fehlt einfach die komplette Einsicht in die Tragweite nach so einem Geschehen, welche dem Zuschauer begreiflich gemacht werden müsste.
Dr. Russell Oakes (Jason Robards)
Den Mittelpunkt des Films stellte meines Erachtens Jason Robards als Arzt dar. In der Rolle von Dr. Russell Oakes führt er durch das Elend und Chaos bis zum Schluss. Dass er ein fantastischer Schauspieler ist muss nicht extra betont werden.
Trotz des negativen Kritikpunktes lebt „Der Tag danach“ von seiner beklemmenden Atmosphäre, die bleibende Eindrücke hinterlässt. Zwar hat sich politisch mittlerweile einiges geändert, doch die Möglichkeit eines Atomkrieges wird uns immer begleiten. |
| | Fazit: „Der Tag danach“ sollte sich jeder zu Herzen nehmen. Für die Zukunft würde ich mir ein Remake mit mehr Budget und einem Skript mit besser ausgearbeiteten Figuren wünschen, denn die Thematik bleibt zeitlos. |
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