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Der Pakt - The Covenant

 

The Covenant, 2006

 
Poster zu 'Der Pakt - The Covenant' kaufen
deutscher Start:2006
Herstellungsland:USA
Regie:Renny Harlin ("Mindhunters")
Drehbuch: J.S. Cardone
Darsteller:Steven Strait, Laura Ramsey, Taylor Kitsch u.a.
Verleih:

Sony Pictures
Genre:

Action/Horror/Thriller
Länge:97 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Website:

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Inhalt:


1692, Neuengland: Im kleinen Städtchen Ipswich leben fünf Familien, die über magische Kräfte verfügen. Aufgrund der Hexenverfolgung schließen sie einen Pakt, auf dass kein Außenstehender jemals etwas von ihren Kräften erfahren wird. Doch, wie das nun mal so ist, erweist sich eine der Familien als besonders gierig, hält sich nicht an den Pakt und will stattdessen die gesamte Hexenmacht für sich alleine haben, bis diese Gruppe urplötzlich wie vom Erdboden verschluckt ist. Zumindest wird diese Geschichte von Büchern in der Bibliothek von Ipswich erzählt. Die Stadt ist mittlerweile, nach über 300 Jahren, herangewachsen. Das Herz der Ortschaft bildet ein Eliteinternat, das auch die vier Freunde Caleb (Steven Strait), Pogue (Taylor Kitsch), Reid (Toby Hemingway) und Tyler(Chace Crawford) besuchen, die zu den beliebtesten Schülern überhaupt gehören.

Bild 1 zu Der Pakt - The Covenant
Die zauberhaften Söhne von Ipswich.

Keiner weiß allerdings, dass diese vier die Söhne von Ipswich sind und ebenfalls über magische Kräfte verfügen. Die neue Mitschülerin Sarah (Laura Ramsey) fackelt nicht lange und macht es sich zur Aufgabe Nachforschungen über die Legende anzustellen, da sich zunehmend mysteriöse Dinge abspielen. Nebenbei verguckt sie sich auch in Caleb, was selbstverständlich auf Gegenseitigkeit beruht. Als ein Schüler tot aufgefunden wird, drängt sich auch den vier Hexern der Verdacht auf, dass hier übernatürliche Mächte am Werk sind. Es scheint ihnen nicht nur jemand auf die Schliche gekommen zu sein, sondern auch der Gedanke ist naheliegend, dass ein Mitglied, der einst verschwundenen Familie, wieder zurückgekehrt ist.

Kritik:


Regisseur Renny Harlin ist mittlerweile nun wirklich kein unbeschriebenes Blatt mehr. Neben ganz großen Herren wie Michael Bay oder Stephen Sommers, hat er sich wohl, mit Filmen wie „Stirb Langsam 2“, „Deep Blue Sea“ oder „Mindhunters“, zum Garant für effektvolles Krach-Bum-Kino mit wenig Sinn, aber umso höherem Unterhaltungswert gemausert. Auch mit seinem neuen Film „Der Pakt - The Covenant“ verhält es sich nicht anders. Die Geschichte scheint wie für Harlin geschaffen zu sein, ist das Grundkonstrukt doch mehr als schlicht, alles andere als tiefsinnig, bietet aber genügend Platz für Hokuspokus, Action und Bildspielereien. Hier kann Harlin all seine Stärken ausspielen, die zweifellos vornehmlich auf optischem Bereich angesiedelt sind. Das „Der Pakt“ dennoch alles andere als ein Weihnachtsblockbuster ist, geht keines Falls auf die Kappe von Harlin. Diese traurige Bilanz geht ganz allein auf das Konto von Drehbuchautor J.S. Cardone, dem es völlig misslingt die Vorzüge der Geschichte gelungen auszuarbeiten.

Bild 2 zu Der Pakt - The Covenant
Neben dem Magieplot gibt es typische Teenie-Geschichten.

So ist die Handlung des Mystery-Thrillers, der diesen Titel eigentlich zu Unrecht trägt, nicht nur simpel, sondern sogar ziemlich einfälltig. Was gespielt wird, ist im Großen und Ganzen spätestens nach einer halben Stunde glasklar. Den Rest kann sich sogar der unerfahrene Zuschauer leicht selbst zusammenreimen, zumal in „Der Pakt - The Covenant“ ohnehin nicht all zu viel Bedeutsames geschieht. Das liegt daran, dass Cardone viel zu großen Wert darauf legt, seinen Plot mit klischeehaftem Teeniegeplänkel zu versehen. So wird hier nicht nur Jagd auf eine mysteriöse Kraft gemacht, sondern auch behutsame Annährungsversuche gestartet oder gegenseitig Köpfe eingeschlagen, um herauszufinden, wer denn nun den Größeren hat. Besonders in der ersten Hälfte sind Fortschritte in der Handlung geschweige denn reißerische Actionsequenzen sehr rar gesät, was beim Zuschauer zu akuten Gähn-Attacken führt. Ganz anders verhält es sich in Sachen Aufklärung der Rahmenbedingungen. Informationen über die Vorgeschichte und die magischen Fähigkeiten sind nur ganz nebenbei eingestreut und gehen im allgemeinen Dialoggeblubber ziemlich unter. Irgendwann ist es das Publikum auch leid, die wirren Puzzleteilchen irgendwie zusammen zu schustern und lässt den Rest des Films einfach über sich ergehen.

Bild 3 zu Der Pakt - The Covenant
Abra Kadabra Simsala Bim.

Gewürzt wird das Ganze mit Dialogen aus dem Telenovela-Textbaukasten, unzähligen Ungereimtheiten und nervigen, effekthascherischen Klischees. Lichtschalter scheinen in „Der Pakt“ nicht zu existieren, was die Protagonisten dazu zwingt ständig in finsteren Gängen herum zu watscheln, die nur gelegentlich von den allgegenwärtigen Blitzen erhellt werden. In Ipswich scheint jede Nacht ein Gewitter der ungemütlichsten Art anzustehen. Dreist werden einige mehr oder weniger wichtige Szenen ausgelassen, die nur später in ein paar Sätzen schnell geklärt werden. Man war offensichtlich sehr darauf bedacht, den Streifen auf eine Laufzeit unter 100 Minuten zu stutzen. Oftmals verhalten sich die Charaktere nicht so ganz nachvollziehbar, nur um den größtmöglichen Effekt zu erzeugen. Des Weiteren sollen die Schauspieler 17-18-jährige darstellen, sehen aber gut 5-10 Jahre älter aus.

Bild 4 zu Der Pakt - The Covenant
Laura Ramsey oder der einzige Grund für Männer ins Kino zu gehen.

Doch wer ein fast schon unverschämt gutaussehendes Ensemble beschäftigt, sollte diese Vorzüge natürlich auch ausreichend nutzen. So darf die hübsche Laura Ramsey schon in den ersten 20 Minuten beim Duschen beobachtet werden. Im Gegenzug hüpfen die vier strammen Burschen auch mal unbekleidet oder wahlweise in knappen Badeshorts durchs Bild. Rein schauspielerisch herrscht in „Der Pakt - The Covenant“ allerdings tote Hose. Das liegt zum einen daran, dass, außer Ms. Ramsey, keiner der Hauptdarsteller genügend Erfahrungen sammeln konnte, zum anderen lassen die überflüssigen Dialoge und die zähe Geschichte kaum Platz für darstellerische Großtaten. Hier muss man sich dann eben mit den Modellmaßen der Schauspieler zu frieden geben, was insbesondere den weiblichen Zuschauern auch genügen wird.

Bild 5 zu Der Pakt - The Covenant
Rein effekttechnisch spielt „Der Pakt - The Covenant“ ganz weit vorne mit.

Letztendlich ist es dann doch Renny Harlin, der den Karren aus dem Dreck ziehen muss. Und das kann er halbwegs. Verhüllt in hübscher Goth-Ästhetik ist „der Pakt“ zumindest optisch sehr gefällig. Wenn selbst eine langweilige Cabrio-Fahrt durch einen tristen, herbstlichen Wald zu einem Ereignis aufgebauscht werden kann, zeugt das von hohem inszenatorischem Können. Optisch ist der Streifen ein einziges, düsteres Kunstwerk und vielleicht die bislang stärkste Leistung von Harlin. Der Score, in Form von hartem Industrial-Metal, passt sehr gut zur Bildsprache. Auch mit den Effekten kann „Der Pakt - The Covenant“ noch einmal zaghaft punkten und auch gleich einige recht neue Ideen umsetzen. Wenn z.B. ein Auto in Einzelteile zerfällt um sich anschließend wieder zusammenzusetzen, ist das doch ziemlich beeindruckend. Auch beim großen Showdown wurde in Sachen FX keineswegs gespart. Allerdings wirkt das Finale sehr abgekürzt und hinterlässt zu allem Überfluss auch noch das Gefühl von nicht genutztem Potential.

Bild 6 zu Der Pakt - The Covenant
Ein ca. 25-jähriger Teenager: Steven Strait als Caleb.

Unterm Strich ist „Der Pakt“ also so etwas wie eine lahme Gothik-Teenie-Version von „Harry Potter“ oder eher noch eine überlange, effektreiche Folge „Charmed“ mit Jungs statt Mädels. Das braucht eigentlich kein Mensch, wird aber dennoch seine Zuschauer, nicht zuletzt durch seine knackige Darstellerriege, finden. Das erwünschte, spannende Mystery-Erlebnis bleibt allerdings aus.

Fazit:


Selbst die überdurchschnittlichen, optischen Fähigkeiten eines Renny Harlin können dieses zähe und hanebüchene Mystery-Thriller-vehikel kaum retten.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Kevin

Eingetragen am:

28.12.2006

Aufgerufen:

39238 Mal

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