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Der Klang des Herzens

 

August Rush, 2007

 
Poster zu 'Der Klang des Herzens' kaufen
deutscher Start:2007
Herstellungsland:USA
Regie:Kirsten Sheridan ("Disco Pigs")
Drehbuch: Nick Castle, James V. Hart
Darsteller:Freddie Highmore, Keri Russell, Jonathan Rhys Meyers u.a.
Verleih:

Tobis Home Entertainment, UFA, Universum Film
Genre:

Drama/Musik/Romanze
Länge:109 Minuten
FSK: ab 6 Jahren
Website:

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Inhalt:


Die eigene Leidenschaft zur Musik kann einsam machen. Das erleben die Ausnahme-Cellistin Lyla Novacek (Keri Russell) und der irische Rockmusiker Louis Connelly (Jonathan Rhys Meyers) am eigenen Leibe. Beide sind nicht nur grandiose Musiker, sondern haben auch ein Gehör für die natürliche Musik, die sie tagtäglich umgibt. Dieses Talent oder feine musikalische Gespür hat auch der 11-jährige Waisenjunge Evan Taylor (Freddie Highmore), der nicht glauben will und kann, dass seine Eltern tot sind oder ihn – noch schlimmer – nicht wollen. Wer wohl seine Eltern sind?! Genau: Lyla und Louis! Doch die beiden konnten nach ihrer einen leidenschaftlichen Nacht nicht zusammen bleiben und haben nun keine Ahnung von der Existenz ihres Sohnes, bis wiederum die Musik die Familie zusammenführt ...

Kritik:


„Der Klang des Herzens“ ist eine rührende Geschichte über die Magie der Musik und die Macht der Liebe. Es ist ein Märchen, das in „unserer“ Welt und Zeit spielt, in dem aber alles möglich ist und es ein wunderschönes Happy End gibt

Freddie Highmore spielt den Waisenjungen Evan Taylor, der sich später nur noch August Rush nennt. Dieser Junge bringt die Herzen zum Schmelzen und die Augen zum Tränen. Schon ein Blick in seine großen treuen und ehrlichen Augen genügt, um sich darin zu verlieren. Er spielt einen Jungen, der noch an die Magie der Welt, besonders der Musik glaubt und auf sie hört. Er sieht das Gute im Menschen und bringt es in allen, die ihm begegnen zum Vorschein. Er ist das Herz des Filmes.

Bild 1 zu Der Klang des Herzens
"Evan alis August (Freddie Highmore) findet einen musikalischen Gleichgesinnten ..."

Die Star-Cellistin Lyla Novacek (Keri Russell) und der irische Rockmusiker Louis Connelly (Jonathan Rhys Meyers) sind Musiker mit Leib und Seele. Doch genau das macht sie einsam – keine verwandte Seele weit und breit … bis sie sich treffen. Eine leidenschaftliche Nacht folgt. Zu mehr kommt es nicht, da Lylas Vater nur auf ihre Karriere fixiert ist und sie von Louis fernhält. Nach der Trennung und der vermeintlichen Fehlgeburt Lylas verlieren beide ihre Leidenschaft an der Musik. Louis wird zum gehetzten Business-Man und Lyla eine Musiklehrerin, die selbst keine Musik mehr macht. Doch eines können sie nicht einfach abstellen: ihr Gespür für die Musik um sie herum.

So sind alle unglücklich: Evan, Lyla und Louis. Doch Evan ist der einzige mit der Hoffnung auf ein Wiedersehen. Wird es das geben? Natürlich! Vorher müssen sich jedoch alle drei auf den Weg nach New York machen und ihr Ziel auf eine ganz eigene Weise, dem Ruf der Musik zu folgen, finden. Kitschig? Sentimental? Ja! Und das ist da Schöne an „Der Klang des Herzens“! Der Zuschauer taucht in eine Welt ein, die voller Musik und Liebe, aber auch voller Verlust und dennoch Zuversicht ist und verliert sich darin. Die Regisseurin Kirsten Sheridan nutzte alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel, um den Zuschauer auf sentimentale, emotionale Weise zu greifen und festzuhalten. Es ist einer der schönsten und anrührendsten Filme der letzten Jahre!

Besonders eindrucksvoll wird nicht nur die Wirkung der Musik in Szene gesetzt, sondern auch die Musik an sich. Drei eigens für den Film komponierte Titel wurden von Schauspieler Jonathan Rhys Meyers selbst gesungen. Sie wurden speziell auf die jeweilige Situation und Louis’ Lebensphase abgestimmt. Das sorgt dafür, dass sich der Zuschauer besonders in den Musikszenen, in denen Louis singt, direkt angesprochen fühlt. Durch diese hohe Authentizität lässt sich in das Innere dieses so musikalischen und einfühlsamen Mannes blicken. Für die Cello-Szenen hat Keri Russell die Bogenführung mühsam einstudiert, um auch hier so überzeugend, wie möglich zu sein. Die Musik selbst kam jedoch von Profis. Am schönsten sind aber doch die Szenen, in denen sich Evan bzw. August ganz seiner Liebe zur Musik hingibt. Es erwärmt jedes Herz, wenn der kleine Wunderjunge zu musikalischen Mitteln greift, um von seinen Eltern gehört und gefunden zu werden.

Bild 2 zu Der Klang des Herzens
"... und wird schließlich von seinen Eltern gehört!"

Bei der fundamentalen Rolle, die die Musik in diesem Film spielt, wundert es keinen, dass am Ende ein Soundtrack entstand, der über 40 Stücke umfasst. Von Klängen einer einzelnen Mundharmonika bis zu Vorträgen eines kompletten Symphonieorchesters ist alles vorhanden; von Klassik bis Rock und sogar Gospel kann man alles finden – direkt auf den Film, die Charaktere und die Handlung abgestimmt. Da schlägt jedes Musikerherz höher, doch es ruft keinen Neid, sondern Staunen und Bewunderung hervor.

Nun habe ich bereits die drei Familiemitglieder als Hauptfiguren erwähnt, aber es gibt noch eine weitere wichtige Figur: Maxwell „Wizard“ Wallace. Wie ich finde, der komplexeste der Charaktere, gespielt von Robin Williams. Der ehemalige Musiker und nun Vagabund, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kindern die Macht der Musik zu zeigen – und gleichzeitig damit seinen Lebensunterhalt zu finanzieren – zeigt uns seine harte, aber tiefgründige, verletzlich und durchaus verwirrende Persönlichkeit. Was dahinter steckt, kann man nur erahnen. Eindrucksvoll wie eh und je, findet diese Rolle die Top-Besetzung mit Williams, der den unberechenbaren Mann mimt, als wäre er es selbst.

Zu Recht wurde der Film vom „KulturSPIEGEL“ mit dem Prädikat „Große Kinomomente“ ausgezeichnet. Im Mediabook mit 12-seitigem Booklet ist er seit April 2009 in dieser 50-teiligen Reihe erhältlich. Das Booklet ist unbedingt lesenswert, da es viele interessante Hintergrundinformationen enthält, aber auch die „Deleted Scenes“ auf der DVD sollte man sich anschauen!

Fazit:


„Der Klang des Herzens“ ist ein grandioses Meisterwerk über Liebe und Musik, das sich in der „wirklichen Welt“ wahrscheinlich nie so zugetragen hätte. Nicht nur wer „nah am Wasser gebaut“ ist, wird während des Filmes Tränen in den Augen haben. Der Kitsch in diesem schönen Märchen stört keinesfalls – einfach fallen lassen und genießen!
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Kathi

Eingetragen am:

28.06.2009

Aufgerufen:

12897 Mal

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