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Der Fluch - The Grudge

 

The Grudge, 2004

 
Poster zu 'Der Fluch - The Grudge' kaufen
deutscher Start:2005
Herstellungsland:Japan/USA
Regie:Takashi Shimizu ("Stranger from Afar")
Drehbuch: Stephen Susco
Darsteller:Sarah Michelle Gellar, Bill Pullman, Jason Behr u.a.
Verleih:

Constantin Film
Genre:

Horror/Mystery/Thriller
Länge:90 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Website:

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Inhalt:


Die Krankenschwester Karen (Sarah Michelle Gellar) wird in das Haus einer alten Frau gerufen. Vom ersten Moment an hat sie das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Erst sind es nur seltsame Geräusche. Doch als sie einen kleinen Jungen, der unerklärlicherweise in einem Schrank eingesperrt ist, entdeckt und die alte Frau plötzlich stirbt, weiß sie, dass sie in Lebensgefahr schwebt. Obwohl sie es schafft, das Horror-Haus zu verlassen, merkt sie schnell, dass der Schrecken noch nicht vorbei ist. Sie und alle, die je mit dem Haus in Kontakt waren, werden von einer übermächtigen, bösen Macht heimgesucht, die wie ein Fluch auf dem Gebäude lastet. Karens einzige Chance ist, das tödliche Rätsel um das Haus zu lösen und den bösen Bann zu brechen.

Kritik:


Es war klar, „The Ring“ sollte nicht das letzte Remake eines japanischen Films sein. Zu erfolgreich erschreckte das langhaarige Mädchen die Kinobesucher und sorgte für ordentliches Klingeln in den Ticketkassen. „Warum die Kuh nicht melken, solange sie Milch gibt.“, dachten sich die Produzenten in Hollywood und prompt wurde die nächste Lizenz eingekauft. Denn eins muss man dem Land der aufgehende Sonne lassen, im Punkto Gruseln sind sie, meiner Meinung nach, führend. Dementsprechend fiel die Wahl auf ein in Japan längst bewährtes Filmkonzept namens „Ju-on: The Grudge“. Bereits dort mehrmals verwertet, wurde seltener Weise demselben Regisseur die fragwürdige Ehre zu teil, sein Werk zu amerikanisieren und für einen erhofften Siegeszug durch amerikanische und europäische Kinos aufzubereiten.

Bild 1 zu Der Fluch - The Grudge
Karen Davis (Sarah Michelle Gellar) ist auf dem Weg zu ihrem ersten Fall.

Das Ergebnis ist befriedigend, aber leider nicht herausragend. Erlebte ich in der 2003 auf DVD erschienen Kinoversion noch Herzklopfen, dass dazu führte das ich mir nach 20 Minuten selbst eine Pause nah legte und nicht mehr den Mut aufbrachte weiter zu schauen, reicht es bei „Der Fluch – The Grudge“ gerade Mal für gelegentliches zucken. Hier treffen abermals die Sprichwörter „Weniger ist manchmal mehr“ und „Qualität statt Quantität“ den Nagel auf den Kopf. Anders als bei „The Ring“ kämpfte Regisseur Takashi Shimizu gegen sein selbstgeschriebenes Drehbuch, dass, neben einigen Logikfehlern, eine simple Erzählstruktur enthält und statt mit einem schockierendem Finale eher erwartungsgemäß typisch endet. Entfernt man dann noch die Mystifizierungen, bleibt ein kümmerliches, wenn auch tragisches Liebesdrama übrig. Um diesen Missstand zu kompensieren, greift Shimizu zu einer Vielzahl von Schreckmomenten. Komischerweise trifft er damit exakt den Untertitel des Films „The Grudge“, zu Deutsch Missgunst, und die gleichlautende Empfindung im Publikum. Angesichts der fortlaufenden Schauereffekte entsteht langfristig eine Abhärtung im Kopf und verhindert, dass die benötigte Ruhe einkehrt, welche entscheidend für aufsträubende Nackenhaare ist.

Bild 2 zu Der Fluch - The Grudge
Yoko (Yoko Maki) macht eine schreckliche Entdeckung.

Nun möchte ich „Der Fluch – The Grudge“ nicht völlig vom Gänsehaut-Feeling freisprechen, denn der Durchschnittskonsument findet garantiert seinen Spaß am Film und wird sicherlich Tage später noch ein Unwohlsein in den eigenen vier Wänden verspüren. Jedoch nicht wegen Sarah Michell Gellar, die zuvor unverständlicherweise den Mittelpunkt des Filmes in Sachen Promotion darstellte, selbst aber nur eine Nebenrolle spielt. Gott sei dank, kann hier nur angemerkt werden, weil die wenigen Szenen mit ihr alles andere als berauschend sind. Der Buffy-Star wirkt im Vergleich zu seinen japanischen Kollegen, wie Ryo Ishibashi (Detective Nakagawa), relativ einseitig in seiner Mimik. Das Glamour-Girl Gellar scheint in der Szenerie völlig deplaziert und harmonisiert irgendwie nicht mit den kulturell angehauchten Sets. Insgesamt macht die Mischung aus asiatischen und amerikanischen Darstellern einen ziemlich gezwungen und merkwürdigen Eindruck auf mich. Es wäre besser gewesen, hätte man die Geschichte komplett im westlichen Stil neu gestaltet, um unter anderem den öfters stattfindenden Wechsel zwischen deutscher und japanischer Sprache vermeiden zu können.

Bild 3 zu Der Fluch - The Grudge
Spieglein, Spieglein an der Wand,....

Dafür wurde im Bereich Musikuntermalung soweit alles richtig gemacht. Sparsam ging man mit den Tönen um und vermied spannungsgeladene Situationen durch pompöse Klänge zu zerstören. Das macht nämlich die Beklemmung im Kinositz aus: Eine alltägliche Geräuschkulisse gepaart mit nervenzerreisenden Szenen.

Fazit:


Kenner können „Der Fluch – The Grudge“ beruhigt links liegen lassen ohne etwas zu verpassen. Für alle anderen Gelegenheitsgucker ist das Grausen garantiert.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Tamas

Eingetragen am:

13.03.2005

Aufgerufen:

40238 Mal

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Weitere Kritik:

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