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Der Fluch - The Grudge 2

 

The Grudge 2, 2006

 
Poster zu 'Der Fluch - The Grudge 2' kaufen
deutscher Start:2006
Herstellungsland:USA
Regie:Takashi Shimizu ("Ju-on")
Drehbuch: Takashi Shimizu, Stephen Susco
Darsteller:Amber Tamblyn, Arielle Kebbel, Edison Chen u.a.
Verleih:

Constantin Film
Genre:

Drama/Horror/Mystery/Thriller
Länge:101 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Website:

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Inhalt:


Bisher bei „Der Fluch - The Grudge“: Karen (Sarah Michelle Gellar) sah sich in Tokio mit dem mörderischen Fluch des Geisterhauses konfrontiert und entschloss kurzerhand die Bude abzufackeln, um das Treiben der bösen Geister ein für alle mal zu beenden. Doch Pustekuchen! Der Fluch ist noch immer aktiv und genau dort setzt nun die Fortsetzung „Der Fluch- The Grudge 2“ ein. Handlungsstrang 1:
Aubrey (Amber Tamblyn) macht sich auf den Weg, um ihre Schwester Karen zurück nach Amerika zubringen. Im Krankenhaus angekommen schwafelt Karen seltsames Zeug und stürzt sich bald darauf vom Dach in den Tod. Doch an Selbstmord will Aubrey nicht so recht glauben. Zusammen mit dem Reporter Ethan (Edison Chen) stellt sie Nachforschungen an und gerät schnell selbst ins Visier des Fluchs.

Bild 1 zu Der Fluch - The Grudge 2
Na? Wer bin ich?

Handlungsstrang 2:
Die schüchterne Schülerin Allison (Arielle Kebbel) will endlich Anschluss auf der internationalen Schule in Tokio finden. Um diesen zu erhalten geht sie, auf Wunsch von Lacey (Sarah Roemer) und Miyuki (Misako Uno), eine Mutprobe ein. Zusammen wollen sie das sagenumwobene Geisterhaus durchforsten. Das hätten sie mal besser nicht getan. Handlungsstrang 3:
Seltsame Dinge spielen sich in einem amerikanischen Mehrfamilienhaus ab. Auch hier scheint der Fluch sein Unwesen zu treiben. Doch wie ist er überhaupt dort hingelangt?

Kritik:


Innovation ist zurzeit in Hollywood bekanntlich Mangelware. Das bekommt vor allem das Horrorgenre heftigst zu spüren. Die letzten eigenständigen Gehversuchen beliefen sich auf mehr schlechte als rechte Hoodoo-Experimente („Der verbotene Schlüssel“) und grausige Geschichten aus der Klapsmühle („Gothika“). Ansonsten Sequels, Prequels und vor allem Remakes. Ob „Haunted Hill“, „Michael Bay`s Texas Chainsaw Massacre“, „House of Wax“ oder zu letzt „ Das Omen “; alle sollten sie ihre Neuauflage bekommen. Da blieben auch die japanischen Kassenschlager natürlich nicht unangetastet. Mit Gore Verbinskis grandiosem „Ring“-Remake wurde sogar ein Überfilm geschaffen, der so ziemlich alle Neuaufgüsse in den Schatten stellt. Und auch Japans Horrorspezi Takashi Shimizu hat sich nun daran gemacht seinen „Ju-on“-Stoff abermals durchzunudeln (mittlerweile die siebte Verfilmung!!!) und zum zweiten mal auf massentauglich zu trimmen. Somit erhält die Schublade „Sequel zum Remake“ Zuwachs. Neben Sonzeros „Pulse“ ist „Der Fluch- The Grudge 2“ nun schon das zweite J-Horror-Remake, das im November die deutschen Kinos entert und falls es tatsächlich zum Härtefall kommen sollte, in dem man sich für einen der beiden entscheiden muss, dann doch bitte Letzteren.

Bild 2 zu Der Fluch - The Grudge 2
Kuckkuck!

Wir erinnern uns. „Der Fluch - The Grudge“ hatte ein dickes Problem mit seinem Drehbuch. An allen Ecken und Enden klafften die Logiklücken; der gesamte Film glich einem Schweizer Käse (Der Director´s cut war aufschlussreicher). Doch Herr Shimizu ist nicht dumm, weiß er über seine Schwächen doch Bestens bescheid. Darum wurden die ganzen Fehler mit Schockmomenten im Familienpack kompensiert. Somit wurde „Der Fluch - The Grudge“ letztendlich doch noch zu einer netten, wenn auch hirnlosen Geisterbahnfahrt. Man ahnt es schon: Die Fortsetzung steht seinem Vorgänger in nichts nach. Auch hier poltert es in allen Winkeln. Die Geisterdame gibt wieder ihre fast schon kultigen Horrorsounds zum Besten und der kleine, japanische Junge macht böse Miene zu.....nun ja....bösem Spiel. Völlig egal, dass nicht alle Schocks zünden, schließlich sind ja genug da, um 3 Horrorfilme damit zu füllen. Ein paar gelungene werden da schon dabei sein.

Bild 3 zu Der Fluch - The Grudge 2
Ist sie nicht süß?

In „Der Fluch - The Grudge“ nutzte man auch die ausgedehnten Rückblenden als Nebenhandlung um den Zuschauer in Angst und Schrecken zu versetzen. Im vorliegenden Fall sieht es etwas anders aus. Zwar zieren auch hier verschiedene Handlungen (3 an der Zahl) das Machwerk, doch wird der Zuschauer stets in Unklarem gelassen, ob diese nun zeitgleich geschehen oder nicht. Diese 3 Storylines haben kaum etwas miteinander zu tun, außer natürlich dem Fluch. Damit erhält „Der Fluch- The Grudge 2“ eine episodenhafte Ästhetik, die für dicke Fragezeichen sorgt. Vor allem der Strang, der im amerikanischen Wohnhaus spielt, will sich gar nicht so recht in das Gesamtbild einfügen, ist aber der stärkste der 3 Erzählperspektiven, da er mit den meisten Mysterien aufwartet und für fröhliches Rätselraten sorgt. Wenn die verschiedenen Stränge fusionieren, läuft der ganze Quatsch auf eine originelle Schlusspointe hinaus, die der aufmerksame Zuschauer aber durchschauen kann. Eher störend ist allerdings der ständige Wechsel der Erzählebenen, der oft zu abrupt und alle 5 Minuten eintritt, so dass das Publikum sich in keine der drei Ebenen so richtig hinein finden kann.

Bild 4 zu Der Fluch - The Grudge 2
Als Gaststar wieder mit dabei: Sarah Michelle Gellar.

Wenigstens schauspielerisch ist „The Grudge 2“ auf der Höhe. Als Star wurde erneut Sarah Michelle Gellar verpflichtet, die allerdings nach gut 20 Minuten den Löffel ab gibt und die Bühne frei für recht unverbrauchte Gesichter macht. Neben der guten Leistung von Hauptmimin Amber Tamblyn, ist auch Edison Chen („Infernal Affairs“) zu erwähnen, der sein Hollywood-Debüt gibt. Als Screamqueen entpuppt sich Arielle Kebbel („Reeker“), die nebenbei auch noch Mut zur Hässlichkeit beweißt. Blickfang ist Sarah Roemer und um dem Cast noch eine gewisse Briese Starpower einzuverleiben wurde Flashdance-Hupfdohle Jennifer Beals engagiert, die allerdings nicht all zu viel zu tun hat. Selbstverständlich haben die Darsteller nicht viel mehr Arbeit als etwas schockiert aus der Wäsche zu gucken und hin und wieder ein bisschen zu kreischen, doch dies geschieht wenigstens solide.

Bild 5 zu Der Fluch - The Grudge 2
Nun muss sich Aubrey (Amber Tambly) mit dem Fluch herumschlagen.

„Der Fluch- The Grudge 2“ ist nicht zuletzt durch seine gut getimten, routiniert getricksten und en masse vorhandenen Schockeffekte, dem fast zeitgleich startenden „Pulse“ vor zu ziehen. Auch in Sachen Handlung und Auflösung weiß „The Grudge 2“ eher zu überzeugen. Wo Sonzeros „Pulse“-Remake über lange Strecken äußerst öde daher kommt, bietet Shimizus Werk zumindest passable Unterhaltung und einige gelungene Schrecksekunden, selbst wenn die altbewährten Mittel deutliche Abnutzungserscheinungen aufweißen. Etwas mehr Feingefühl hätte dem Film allerdings nicht geschadet und mal was Neues auszuprobieren statt immer und immer wieder „Ju-On“ durchzukauen würde auch einem Takashi Shimizu gut tun. Böse Zungen mögen gar behaupten, dass der Mann gar keine anderen Ideen hat. Aber wer weiß das schon?

Fazit:


Ein routinierter Schocker, der feige auf altbewährte Muster setzt. Somit macht „Der Fluch- The Grudge 2“ natürlich keine Quantensprünge, aber bietet immerhin über längere Strecken solide und teilweise auch etwas gruselige Unterhaltung.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Kevin

Eingetragen am:

05.11.2006

Aufgerufen:

52054 Mal

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