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Dead or Alive

 

DOA - Dead or Alive, 2006

 
Poster zu 'Dead or Alive' kaufen
deutscher Start:2006
Herstellungsland:Deutschland/Großbritannien/USA
Regie:Corey Yuen ("The Transporter")
Drehbuch: J.F. Lawton, Adam Gross, Seth Gross
Darsteller:Holly Valance, Devon Aoki, Jaime Pressly u.a.
Verleih:

Constantin Film
Genre:

Abenteuer/Action
Länge:86 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Website:

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Inhalt:


„Dead or Alive“ ist das härteste, illegal ausgetragene Kampfsportturnier der Welt. Hierfür werden die weltbesten Fighter ihres Kampfstils auserkoren, um in knallharten Kämpfen gegeneinander anzutreten und so zu ermitteln wer denn nun der beste Kampfsportspezialist aller Zeiten oder zumindest des Jahres ist. Im Mittelpunkt dieses Turniers stehen nun 4 Frauen.

Bild 1 zu Dead or Alive
„Dead or alive“ zeigt spektakuläre Kampfsequenzen.

Christie (Holly Valance) ist eine Meisterdiebin und qualifiziert sich für „Dead or alive“ indem sie mal eben die Polizei von Hong Kong so richtig aufmischt. Zusammen mit ihrem „Busenfreund“ plant sie den Tresor des Turniers, das auf einer idyllischen Insel stattfindet zu plündern. Prinzessin Kasumi (Devon Aoki) nimmt dagegen teil, um ihren verschollenen Bruder ausfindig zumachen, der vor einem Jahr angeblich beim „Dead or Alive“ verschwand. Des weiteren machen sich die sexy Wrestlerin Tina (Jaime Pressly), die schüchterne Helena (Sarah Carter) und ein paar Herren, die allerdings schnell von den Mädels vermöbelt sind zum Kampf bereit. Doch keiner der Teilnehmer ahnt, dass der geldgierige Veranstalter Dr. Victor Donovan (Eric Roberts) etwas ganz anderes mit ihnen vor hat.

Kritik:


Wenn ein neues Spiel aus der Reihe „Dead or Alive“ ansteht, herrscht Alarmstufe dunkelrot in den sonst so friedlichen Elektrofachgeschäften dieser Welt. Die meist pubertäre Fangemeinschaft schlägt Zelte vor den Ladentüren auf, mit samt Verlängerungskabel und Play Station versteht sich. Wenn dann punkt halb 10 die Pforten öffnen geraten die Teenies in Raserei; Es gibt kein Halten mehr. Schaum vor dem Mund ist keine Selten. Dann werden die Regale gestürmt und alles andere was im Weg steht gnadenlos überrannt, nur noch die bereiteten Play Station- Spiele zählen und spiegeln sich in Zahnspangen und der akneglänzenden Haut wieder, während Chaos und Verwüstung hinterlassen werden. Abermals ist mit der Fanmeute nun der Ausnahmezustand ausgebrochen, doch diesmal spielt sich dieser nicht in den Saturn- und Media Märkten ab. Nein, diesmal sind die Kinos die Opfer, denn Bernd Eichinger und sein Produzententeam haben es sich zur Aufgabe gemacht, die legendäre „Beat´em up“-Reihe auf die Leinwand zu zaubern. Vielleicht nicht die schlechtesten Leutchen, wo diese schon „Resident Evil“ mit wenig Hirn aber viel Boom Boom und Peng Peng in einen kommerziellen Kinohit verwandelten. Auch bei „Dead or Alive“ waren sie sich zu jeder Filmminute bewusst, welche Zielgruppe sie da vor sich haben. Es gilt pubertäre Jungs, die sich nicht großartig für die hohe Kunst des Filmemachens interessieren, buchstäblich zu befriedigen. Easy Job!

Bild 2 zu Dead or Alive
Hübsche Mädels prügeln sich im „Wet-T-shirt-look“: ein Publikumskracher.

Um das jugendliche Publikum auf keinen Fall zu verschrecken, herrscht in Sachen Handlung gähnende Leere. „Dead or Alive“ gibt seinem Publikum absolut nichts zu denken. Vielleicht auch gut so, denn ob die Zielgruppe beim Kinobesuch genug Blut im Kopf hat, um die grauen Zellen zu belasten, ist doch sehr in Frage zu stellen. Neben den Kämpfen gibt es die kleinen Nebenhandlungen um Christie und Prinzessin Kasumi, die nicht weiter störend sind. Viel anstrengender ist die überflüssige Verschwörungsstory in die sich „Dead or Alive“ nach und nach verwandelt. Diese hanebüchenen Sci-Fi-Sequenzen rauben dem Film ungemein viel Tempo und Spaßfaktor, womit sich der Streifen über kleinere Strecken wie Kaugummi zieht. Stattdessen hätte man es lieber bei der Non Sense-Parade belassen sollen, damit die Mädels etwas öfter die Fäuste schwingen können.

Bild 3 zu Dead or Alive
Lecker und kalorienarm.

Wie lautet also die geheime Zutat, um „Dead or alive“ unfraglich zu einem kommerziellen Hit zu machen? Richtig. Heiße Girls, die nur das Nötigste ihrer alles anderen als spärlich gesäten Reize bedecken und sich noch dazu bekämpfen. Am Besten geschieht dies im strömenden Regen oder im Schlamm. Zwischendurch gibt´s etwas Softpornogetue, pseudo-erotische Wortspielereien oder Beachvolleyball in äußerst knappen Bikinis. Na, dann können die schmutzigen Heftchen ja von nun an unter der Matratze bleiben. So wählte man die Schauspielerinnen natürlich nicht nach Talent, sondern legte auf ganz andere Dinge(r) wert. Mit Holly Valance hat man sich eine Popsängerin ins Boot geholt, die vor ein paar Jahren ein Hit mit einer Tarkan-Coverversion hatte, aber mehr durch das freizügige Video in Erinnerung blieb. Ebenfalls sind Devon Aoki („2 Fast 2 Furious“, „Sin City“), Jaime Pressly („Hart am Limit“) und Sarah Carter („Final Destination 2“) mit von der Partie. Also niemand der durch beachtliche schauspielerische Leistungen, sondern viel mehr durch Bodywork bekannt ist. Die Herren der Schöpfung sind nur als schmückendes Beiwerk zum Verhauen geeignet und Eric Roberts (der Bruder von Julia) versprüht den schurkischen Charme einer toten Blindschleiche.
Bild 4 zu Dead or Alive
Hier gibt´s die verschiedensten Bälle zu sehen.

Damit die Kämpfe genauso prall aussehen wie die agierenden Darstellerinnen, überließ man auch hier nichts dem Zufall. Martial Arts in ihrer wunderbarsten Form sind angesagt! So entpuppt sich das Ensemble nicht nur als mittelmäßige bis schlechte Darsteller, sondern auch, und das ist in diesem Fall sowieso viel wichtiger, als Großmeister der akrobatischen Künste. In sensationellen Kampfsequenzen, bis zum letzten Muskelzucken durchchoreographiert, wechseln sich hundertfache Salti plus anschließender tausendfacher Schraube mit kilometerlangen Flickflacks und sonstigen artistischen Ungeheuerlichkeiten ab. Des weiteren werden alle möglichen Gegenstände wie Schuhe, Bambusrohre und Eisenketten aus ästhetischen Gründen umfunktioniert. Selbstverständlich sind auch die Locations gut gewählt. So wird auf Steintreppen, Riesenrädern, Wasserbootchen, Türmen, in Bambuswäldern und durch Wände hindurch geprügelt. Ein wahrer, rasanter Augenschmaus! Allein in diesen Szenen offenbart „Dead or Alive“ seine Stärken. In diesen paar Minuten wird dem Publikum ein charmant-spritziges und optisch beeindruckendes Trash-Fest geboten. Sehr schade, dass diese Szenen aufgrund der albernen Komplottgeschichte viel zu kurz kommen. Hirn aus, Film ab!

Fazit:


Ein hirnloser, aber durchaus charmanter Non Sense-Spaß, der sich durch seine überflüssigen Nebenhandlungsstränge viel kaputt macht. Letztendlich ist „Dead or Alive“ nur für Fans der Spielreihe geeignet.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Kevin

Eingetragen am:

10.10.2006

Aufgerufen:

51590 Mal

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