title=
Filmfans online
HOME
NEWS
KINO
FILM
CHARTS
SERVICE
COMMUNITY
Celluloid Dreams
KONTAKT
 /TD>


Kritik suchen erweiterte Suche

0-9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Dead Silence

 

Dead Silence, 2007

 
Poster zu 'Dead Silence' kaufen
deutscher Start:2007
Herstellungsland:USA
Regie:James Wan ("Saw")
Drehbuch: James Wan, Leigh Whannell
Darsteller:Ryan Kwanten, Donnie Wahlberg, Amber Valletta u.a.
Verleih:

Universal
Genre:

Horror/Mystery/Thriller
Länge:87 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Website:

Link nicht vorhanden

Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "Dead Silence"
DVD zu 'Dead Silence' kaufen
Musik zu 'Dead Silence' kaufen Musik zu 'Dead Silence' kaufen Buch zu 'Dead Silence' kaufen
 

Inhalt:


„Beware the stare of Mary Shaw. She had no children only dolls. And if you see her in your dreams, do not ever, ever scream.” Diesen Kinderreim bekam Jamie Ashden (Ryan Kwanten) als Kind in seinem winzigen Heimatdörfchen Ravens Fair öfter zu hören. Er handelt von der Bauchrednerin Mary Shaw (Judith Roberts), die vor einigen Jahren von den Dorfbewohnern zu Unrecht getötet wurde und deren Geist noch immer nach Rache sinnen und in ihren Puppen weiterleben soll.

Bild 1 zu Dead Silence
Noch ist bei den Liebenden alles in Ordnung.

Als Jamie vor seiner Haustür eine solche Puppe findet und kurz darauf seine Frau Lisa (Laura Regan) bestialisch ermordet wird, macht sich Jamie auf den Weg in seine alte Heimat, um das Geheimnis um Mary Shaw zu lüften und mit seiner Vergangenheit, u.a. mit seinem im Rollstuhl sitzenden Vater (Bob Gunton) und dessen neuer Frau Ella (Amber Valletta), abzurechnen. Der Polizist Jim Lipton (Donnie Wahlberg) hängt sich an seine Fersen, da er ihn für den Mörder von Lisa hält. Die beiden ahnen nicht, dass ihnen der wahre Schrecken noch bevor steht.

Kritik:


Erwartungshaltungen sind für junge, aufstrebende Regisseure eine schwierige Angelegenheit. Wer gleich mit seinem Debut-Film einen solchen Knaller raus haut, dass sich daraus sogar ein lang anhaltender Trend entwickelt, wie das bei James Wan und Leigh Whannell und deren Kultstreifen „Saw“ der Fall war, hat es mit der Zuschauergunst in Zukunft schwer, denn nun wird erwartet, dass diese Qualität mit den zukünftigen Werken gehalten wird. Wan und Whannell können eigentlich nur verlieren und so kommt es wie es kommen muss. Der neuste Streich der beiden, der übernatürliche Horrorthriller „Dead Silence“, ist eine Enttäuschung. Nicht dass „Dead Silence“ über alle Maßen schlecht geraten ist, aber er hat schlicht und einfach nicht die Qualität, die man von diesem umjubelten Duo erwartet. Statt einem innovativem Horror-Schocker bekommt man einen altbackenen Budenzauber ohne zündende Ideen. So ist es nicht verwunderlich, dass der Film an den amerikanischen Kinokassen floppte.

Bild 2 zu Dead Silence
Mary Shaw ist nicht zum spaßen aufgelegt.

Saw“ wurde durch 3 Zutaten zum Welthit: 1.) frische Ideen; 2.) der radikale Härtegrad; 3.) eine fintenreiche, wenn auch nicht zwingend logische Story. „Dead Silence“ hat nichts von alle dem. Viel mehr ist Wans und Whannells neuster Film eine riesige Ansammlung an uralten Versatzstücken. Die mörderischen Puppen, die in jeder unbeobachteten Sekunde mit den Augen rollen oder Köpfe drehen, wurden natürlich von Chucky inspiriert, die Eröffnungssequenz und die entstellten Gesichter der Opfer ähneln „Ring“, der Kinderreim wurde der „Elm Street“ gemoppst, die düsteren Kulissen erinnern an „Sleepy Hollow“ und auch sonst hat „Dead Silence“ nichts neues zu bieten, von der dunklen Vergangenheit des Dorfes bezüglich einer alten Frau und einer unfreiwilligen Heimkehr (u.a. „Der Fluch von Darkness Falls“), bis hin zu unheimlichen Begebenheiten („Poltergeist“). Das hat man alles schon oft gesehen und irgendwie besser. Vielleicht sehen die Macher ihren Film auch als eine Art Hommage an all ihre Lieblingsfilme an, doch Zitate funktionieren bekanntlich nur, wenn sie auch originell eingesetzt werden. Das gelingt im ganzen Film nur einmal, wenn die „Saw“-Puppe neben all den anderen zu sehen ist. Jedenfalls wird „Dead Silence“ storytechnisch niemanden begeistern und ein gelungener Spannungsbogen will sich auch nicht so recht entfalten, da sich das Gruselmärchen viel zu oft selbst ausbremst, statt mal ein bisschen Tempo zu machen, wodurch die sehr blassen Charaktere und einige Ungereimtheiten besonders negativ ins Gewicht fallen.

Bild 3 zu Dead Silence
Die gruseligen Puppen sind als Kinderspielzeug nicht wirklich geeignet.

Überzeugen kann „Dead Silence“ allenfalls in ein paar vereinzelten Szenen. Einsame Spitze ist hier eine Rückblende, in der ein Bauchredner-Auftritt von Mary Shaw gezeigt wird. Die morbide Präsenz von Darstellerin Judith Roberts ist hier gruseliger als alles andere im Film. Die Ausstrahlung ihrer hölzernen Gefährten hält sich dagegen eher in Grenzen. Mehr als etwas unheimlich auszuschauen, geben die Puppen eigentlich nicht her. Trotzdem funktionieren die meisten Horrorszenen im Film ganz gut, da James Wan es durchaus versteht Atmosphäre aufzubauen. Vor allem die Einleitung, der Showdown, wenn endlich mal Tempo gemacht wird, eine kurze Sequenz in einem Motel-Zimmer und auch der fast schon traditionell zu nennende Schlusstwist, der paukenschlagartig alles auf den Kopf stellt, fallen positiv auf, markieren allerdings auch, was hätte drin sein können, denn die Schock-Momente machen sich zu rar, um „Dead Silence“ noch aus dem Mittelmaß zu retten.

Bild 4 zu Dead Silence
Sexy und mysteriös: Amber Valletta als Ella.

Am besten funktioniert „Dead Silence“ noch auf visueller Ebene. Dichte Nebelwände und das kleine Dörfchen, in dem die Zeit still zu stehen scheint, sorgen mit Blauton für einige Schauwerte. Außerdem ist es Wan gut gelungen die altmodisch anmutenden Kulissen mit einer hippen Inszenierung zu kombinieren, womit „Dead Silence“ nicht ganz so angestaubt aus sieht, wie er in Wirklichkeit ist. Der Score bietet übrigens eine weitere Referenz. Der erinnert nämlich an die frühe Schaffensphase von John Carpenter. Ärgerlich ist dagegen, dass gerade die beiden wichtigsten Darsteller die schwächsten Leistungen erbringen. Während Donnie Wahlberg an seiner nervig angelegten Rolle zu Grunde geht, glänzt Hauptdarsteller Ryan Kwanten höchstens durch geistige Abwesenheit und nicht vorhandene Ausstrahlung. Neben der guten Leistung von Judith Roberts, die leider viel zu wenig Spielzeit hat, ist Laura Regan zu schnell tot um aufzufallen und Amber Valetta ist chronisch unterfordert, obwohl sie immerhin als geheimnisvolle Schöne überzeugen kann.

Bild 5 zu Dead Silence
Jamie und Jim sind dem Geheimnis auf der Spur.

Es ist James Wan und Leigh Whannell hoch anzurechnen, dass sie den Gewalt-Trend, den sie teilweise selbst ins Leben gerufen haben, nicht weiter verfolgen, sondern versuchen eigene, unblutigere Wege zu bestreiten, aber das macht ihren Film leider nicht besser, wobei es sich eigentlich verbietet in Zusammenhang mit „Dead Silence“ von neuen Wegen zu sprechen. Die absoluten „Saw“-Fanatiker werden sich diesen höchstdurchschnittlichen Streifen wahrscheinlich trotzdem ansehen. Sie sollten sich allerdings auf eine Enttäuschung gefasst machen, denn ohne den prominenten Stab und das daraus resultierende Budget von $ 20 Mio, wäre „Dead Silence“ auch in den USA direkt in den Videotheken gelandet.

Fazit:


Schade! Die „Saw“-Macher präsentieren mit „Dead Silence“ einen uninspirierten Budenzauber, der in fast allen Belangen durchschnittlich und streckenweise recht belanglos daher kommt.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Kevin

Eingetragen am:

06.10.2007

Aufgerufen:

24194 Mal

Diskutiere über "Dead Silence" im Forum

Weitere Kritik:

keine vorhanden


Eine Vervielfältigung oder Verwendung unserer Kritiken in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen ist ohne unsere ausdrückliche Zustimmung nicht gestattet. Jegliche Zuwiderhandlung bringen wir ohne Wenn und Aber zur Anzeige!




SEITENSUCHE

Web auf CD (lokal)
Anzeigen:
UMFRAGE

Welcher Film aus Mai 2009 gefiel dir am besten?

Simons Geheimnis
17 Again
Der Womanizer
Last House on the Left
Der Junge im gestreiften Pyjama
Zwölf Runden
Nachts im Museum 2
Illuminati
A Boy
Public Enemy No. 1 - Todestrieb
WIR sind Papst!
Ichi - Die blinde Schwertkämpferin
Star Trek
My bloody Valentine 3D
anderer Film

Ergebnis
Archiv
Umfrage vorschlagen
NEWSLETTER
Immer auf den neuesten Stand mit CD...

E-Mailadresse:
eintragen
austragen

VOTE FOR US
MovieNation.de - One Passion, One Nation! - Topliste

zum Seitenanfang
| • Hinweise zum Datenschutz | • Nutzungsbedingungen | • © 2003-2009 Celluloid-Dreams.de |
Sitemap 1 2 3 4
Blu-ray Filme Filmering.at Cineclub.de Bollywoodsbest.de Bolly-wood.de Filmfacts.de Movie-Infos.de Regiecut.de DVD Beilagen DVDimHeft.de