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Dead Birds

 

Dead Birds, 2004

 
Poster zu 'Dead Birds' kaufen
deutscher Start:2005
Herstellungsland:USA
Regie:Alex Turner ("Disposal")
Drehbuch: Simon Barrett
Darsteller:Henry Thomas, Nicki Aycox, Isaiah Washington u.a.
Verleih:

Sony Pictures
Genre:

Horror/Thriller
Länge:87 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Website:

Link nicht vorhanden

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Inhalt:


Während des amerikanischen Bürgerkriegs: Die skrupellose Gaunerbande um William (Henry Thomas) und Anna-Bell (Nicki Aycox) richtet zunächst in einer Bank ein Massaker an und zieht dann mit dem ein oder anderen Sack Gold von Dannen. Sie finden Unterschlupf in einem alten, verlassenen Herrenhaus. Doch das Häuschen erweist sich als nicht allzu sicherer Zufluchtsort.

Bild 1 zu Dead Birds
Die Bande auf den Weg in ihr Verderben.

Als sich die mysteriösen Ereignisse häufen und dann auch noch ein Gewitter ausbricht, dass die 6 vor der Weiterreise hindert, erschließen sich ihnen plötzlich die magischen Grausamkeiten die einst in dem Schuppen stattfanden. Und ehe sie sich versehen, sind sie inmitten eines Kampfes ums Überleben gegen einen unbekannten, übernatürlichen Gegner.

Kritik:


Zu Beginn könnte ich natürlich darüber schwadronieren wie passend der Untertitel „Es gibt Schlimmeres als sterben“ doch ist. Doch das verkneife ich mir jetzt mal, denn ganz so grausig endet es dann doch nicht. Aber wo wir schon mal bei Titeln sind: Der Haupttitel „Dead Birds“ erschließt sich mir persönlich doch nur spärlich. Tote Vögel kommen zwar vor, haben aber mit der eigentlichen Handlung am allerwenigsten zu tun. Aber jetzt erst mal von vorne.
Als Westernhorror eilt „Dead birds“ schon mal kein guter Ruf voraus. Schließlich sah man derartiges zu letzt in Schundfilmen wie „John Carpenter´s Vampire“ oder „From Dusk Till Dawn 3“. Wir haben es hier also mit einem Genre zu tun, dass nicht gerade eine Garantie für guten Unterhaltungsstoff bietet. Aber ich kann beruhigen. So schlimm wie bei den oben genannten fällt das Urteil nicht aus. Zum einen sind keine Vampire zu sehen, was ja schon mal ein Pluspunkt ist. Des Weiteren ist der Streifen eigentlich eher ein typischer Geisterhausfilm. Die Sache mit dem wilden Westen ist völlig nebensächlich und wurde scheinbar nur eingebaut um mal was anderes zu bieten.

Bild 2 zu Dead Birds
Ist der Kleine nicht herzallerliebst?

Jedenfalls wartet der Streifen mit allen Stilmitteln auf, die im Horrorgenre inzwischen zum guten Ton gehören: gruselige Fratzen, Blitze, verstörende Geräuschkulissen, blutige Visionen, düstere Grundatmosphäre, instrumentale Klanggewitter und, und, und.... Vorraussetzungen die zwar keinen Meilenstein hervor bringen können, aber immerhin das Zeug haben ein gutes Mittelmaß zu erreichen. Eine nette Grundidee ist auch gegeben. Bis zum Schluss weiß der Zuschauer nicht so recht was denn nun eigentlich los ist, obwohl im Laufe der Geschichte ständig Puzzleteilchen zur Lösung beitragen. Man weiß eben nur nicht wo man sie zuordnen soll. Der Titel des letzten Kapitels ist also gut gewählt: „Der Kreis schließt sich“, nicht nur handlungstechnisch sondern auch in Sachen Aha-Effekt. Ein Lob an den Drehbuchautor Barrett.
Aber auch nur eins. Denn die Art und Weise wie auf diesen großen Aha-Effekt hingearbeitet wird, ist grottig. Spätestens nach einer halben Stunde scheint alles nach Schema F zu laufen. Eine Szene, ein Schockmoment. Und dieser ist dann auch noch so schlecht gesetzt, dass es völlig offensichtlich ist wie und wann dieser in Erscheinung tritt. Wer sich hier erschreckt, hat wohl noch nie einen Horrorfilm gesehen. Das ist allerdings nur ein Grund, warum sich der Nervenkitzel doch stark bedeckt hält. Dann wären da noch einige Ideen, die sich dem Zuschauer einfach nicht erschließen wollen und deren Gründe er auch einfach nirgendwo herleiten kann. Diese mögen zwar in der kleinen, freakigen Welt von Alex Turner und Simon Barrett funktionieren, sind aber für den normalen Filmfan einfach nicht nachvollziehbar. Des weiteren will „Dead Birds“ nie so wirklich in Fahrt kommen bzw. erst in den letzten 5-10 Minuten. Regisseur Alex Turner macht gar keinen Hehl daraus das Tempo auf niedrigem Niveau zu halten, damit auch ja alle mitkommen. Noch dazu gibt es vor dem großen Finale zwischen den ja so unerwarteten Schockmomenten jede Menge unsinniges Gequatsche von den Gangstern, die teils so sympathisch sind wie Osama Bin Laden und Saddam Hussein zusammen.

Bild 3 zu Dead Birds
Die einzigen Sympathieträger des Films: William und Anna-Bell.

Komplettiert werden diese stupiden Charaktere von wirklich unterirdischen Dialogen. Diese bewegen sich auf dem intellektuellen Level einer VIVA-Moderatorin und sind an Stumpfsinnigkeit und Zusammenhangslosigkeit kaum zu überbieten. Die Protagonisten scheinen speziell in den ersten 45 Minuten konsequent an einander vorbei zureden, was weder sie noch den Drehbuchautor groß zu stören scheint. Es scheint eher so, als hätten die Darsteller, die aufgrund ihrer blassen Figuren ihr Talent nicht unter Beweis stellen können, in einigen Szenen einfach im Stile von „Schillerstraße“ improvisiert. So amüsant, um nicht zu sagen lächerlich, verenden dann auch einige Dialogsätze wie: „Verdammt! Ich bin auf einen toten Vogel getreten“; Antwort: „Ja. Komm mit! Ich muss deine Wunde noch verbinden.“ Und das ist wirklich kein Ausnahmefall! Fast alle 3-4 Minuten bekommt der Zuschauer so ein Ding geliefert. Auf das unerträglich klischeehafte Verhalten der leitenden Personen will ich gar nicht erst eingehen.

Bild 4 zu Dead Birds
Ein Hoch auf die Schöpfer dieser widerlichen Kreatur.

Jetzt fragt sich der aufmerksame Leser warum es, trotz aller vernichtenden Kritikpunkte, für „Dead birds“ dann doch noch ganze 2 Filmklappen gibt. 4 Gründe: Nette Grundidee; ansehnliche Optik was zum Beispiel die Gestaltung der Geister bzw. Dämonen angeht; ein doch recht fragwürdiger Unterhaltungswert; und sehr gute Gore-Effekte, bei denen es mich teils wundert wie der Streifen eine Jugendfreigabe erreicht hat. Wenn die Gangster z.B. die Bank ausrauben und mit einer ganz normalen Pistole auf einen Angestellten schießen, fliegt dem direkt der halbe Kopf weg, als hätte man ihm eine Handgranate gegen den Schädel geworfen. Zwar unlogisch, aber was tut man nicht alles um das Verlangen des blutdurstigen Zuschauers zu stillen.

Fazit:


Das Einzige was hier wirklich gut ist, ist die Grundidee. Der Rest sind stumpfsinnige Ungereimtheiten, verfeinert mit netter Optik und guten Splatter-Effekten.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Kevin

Eingetragen am:

02.06.2006

Aufgerufen:

70813 Mal

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