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 | Das doppelte Lottchen |  | | |
dto., 1950 | |
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| deutscher Start: | 1950 | | Herstellungsland: | Deutschland/Österreich | | Regie: | Josef von Baky ("Marili") |
| Drehbuch: |
Erich Kästner |
| Darsteller: | Antje Weisgerber, Peter Mosbacher, Jutta und Isa Günther u.a. | | Verleih: | Carlton Film, Universum Film | | Genre: | Familienfilm/Komödie | | Länge: | 99 Minuten | | FSK:
| ab 0 Jahren |
| Website: | Link nicht vorhanden | | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "Das doppelte Lottchen" | 
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Inhalt:
... ich denke nicht, dass es nötig ist, etwas über den Inhalt des „Doppelten Lottchens“ zu schreiben. Wer sich nicht mehr genau an alle Zusammenhänge erinnern kann, sollte dies als Anlass nehmen, sich Buch oder Film zu schnappen und in die Geschichte einzutauchen. |
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| Kritik:
Ich denke, jeder kennt die Geschichte vom „Doppelten Lottchen“, die zu den meistgelesenen aus der Feder von Erich Kästner gehört. Somit bot und bietet diese Geschichte auch einen hervorragenden und sehr beliebten Stoff für Filmemacher. Ich möchte nur einige Titel nennen, die nicht exakt dem Original entsprechen, aber sehr wohl an die Grundfassung angelehnt sind: „Charlie & Louise“ (dargestellt von Floriane und Fritzi Eichhorn), „Ein Zwilling kommt selten allein“ (mit Lindsay Lohan in Doppelrolle – übrigens auch sehr witzig und sehenswert), „Ein Zwilling ist nicht genug“ (die Zwillinge in einer Doppelrolle von Ann-Kathrin Kramer), „Eins und eins macht vier“ (mit den Olsen-Twins) und zu guter Letzt ein Film mit ganz wenig Ähnlichkeit: „Twins“ mit Arnold Schwarzenegger und Danny DeVito. Es gibt natürlich noch viele weitere und ich würde heute nicht mehr fertig werden, diese aufzuzählen, wenn ich die Liste komplettisieren wollte. Die meisten dieser Verfilmungen sind recht amüsant gestaltet, doch keine von ihnen reicht an die rührende Art der Original- bzw. Erstverfilmung nach dem Drehbuch von Erich Kästner persönlich heran. Ein weiterer Bonus dieser wunderbaren Schwarz-Weiß-Version ist, dass auch der Sprecher (wie er im Film bezeichnet wird; oder Erzähler) der Meister selbst ist. So lässt diese Verfilmung unmissverständlich in die Fantasien und Vorstellungen Kästners, als er den Roman schrieb, blicken.
"Du bist meine Schwester?!" Während der Erzählungen Kästners ziehen wunderbare Bilder in das Geschehen hinein und präsentieren amüsante, ironisch angehauchte Assoziationen, die ebenso gut das Lesen des Romans verursacht haben könnte. Diese Art der Erzählung provoziert ein Lächeln nach dem anderen und die Ironie in der Beobachtungsweise setzt noch „einen drauf“. Wer keinen Spaß am Gucken hat, ist selbst schuld – Erich Kästner verstand es nämlich vorzüglich, alles so zu gestalten, dass es jedermann anspricht und berührt: sowohl Männer, als auch Frauen, Kinder und alt Gewordene.
"Dann verbünden wir uns doch mal ..." Ein wenig hochnäsig und altklug wirken die Zwillinge (gespielt von Jutta und Isa Günther), sind in ihrer Art aber dennoch so liebenswert und entzückend, dass man sie einfach mögen muss. Auch Vater und Mutter werden sympathisch und authentisch von Antje Weisgerber und Peter Mosbacher dargestellt. Die Verfilmung in schwarz-weiß tut das Übrige, um den Zuschauer in frühere Zeiten zurück zu versetzen und sich ganz in den Verlauf der Geschichte, das Schicksal der Familie fallen zu lassen. Die Darstellungen sind wunderbar warm und herzlich (man kann schon fast das Wort „niedlich“ verwenden). Eine Identifikation fällt da nicht schwer und auch Sympathie stellt sich ganz automatisch ein. Es ist einfach ein großartiges Werk und ein ebenso grandioser Klassiker, der auch immer ein solcher bleiben wird.
"... und bringen unsere Familie wieder zusammen!" Dieser und einige weitere Erstverfilmungen der Werke Kästners wurden von Universum Film in einer speziellen Erich-Kästner-Reihe als DVD-Neuauflage herausgegeben. So lassen sich nun „Das doppelte Lottchen“ und ihre „Geschwister“ „Das fliegende Klassenzimmer“, „Die Konferenz der Tiere“, „Emil und die Detektive“ sowie „Pünktchen und Anton“ seit dem 15. Mai 2009 in den Regalen der Geschäfte finden. Ton und Bild sind natürlich nicht immer einwandfrei, dafür hat man allerdings ein unvergessliches Filmerlebnis, das bestimmt noch Generationen prägen wird. |
| | Fazit: Mit dem Roman „Das doppelte Lottchen“ von Erich Kästner sind schon Generationen aufgewachsen und es werden auch noch viele folgen. Einer Vielzahl von Regisseuren und Drehbuchautoren machten sich daran, diesen Stoff zu verfilmen. Viel Schönes kam dabei heraus und doch steht immer noch unangefochten die Erstverfilmung an der Spitze meiner persönlichen Lieblingsliste und ich kenne viele, denen es ebenso geht. |
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