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 | Das Vermächtnis der Tempelritter |  | | |
National Treasure, 2004 | |
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| deutscher Start: | 2004 | | Herstellungsland: | USA | | Regie: | Jon Turteltaub ("Instinkt") |
| Drehbuch: |
Ted Elliott, E. Max Frye, Lowell Ganz, Jon Turteltaub |
| Darsteller: | Nicolas Cage, Harvey Keitel, Jon Voight, Diane Kruger u.a. | | Verleih: | Buena Vista International | | Genre: | Abenteuer/Action | | Länge: | 131 Minuten | | FSK:
| ab 12 Jahren |
| Website: | Link aufrufen | | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "Das Vermächtnis der Tempelritter" | 
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Inhalt:
Benjamin Franklin Gates (Nicolas Cage) entstammt einer Familie von Archäologen, die bereits seit vier Generationen nach dem sagenumwobenen Schatz der Tempelritter sucht, um endlich das Geheimnis zu Lüften und die ihrer Familie aufgetragene Aufgabe zu erfüllen.
Benjamin Franklin Gates (Nicolas Cage) ist dem Vermächtnis auf der Spur.
Dieser unschätzbar wertvolle Schatz soll nämlich von den amerikanischen Gründerväter George Washington, Thomas Jefferson und Benjamin Franklin während den Revolutionskriegen an einem strenggeheimen Ort, welcher sich durch eine Reihe von ausgefeilten Rätseln vor der Außenwelt verbirgt, versteckt worden sein und auf seine Entdeckung warten. Doch alle Beteiligten verstarben und so kam es, dass der letzte lebende Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung, der 96-jährige Charles Caroll, im Sterben liegend und in den letzten Atemzügen begriffen, sich zum Präsidenten Andrew Jackson ins Weiße Haus fahren ließ. Dieser aber war nicht anwesend, so zog er ausgerechnet Thomas Gates ins Vertrauen und erzählte ihm den einzigen Hinweis der zum Schatz führt. Fort an war es das Bestreben der Familie Gates den Schatz zu finden und zu bewahren.
No risk, no fun! Mit der Unabhängigkeitserklärung ab durch die Mitte.
Nachdem alle Vorfahren versagt haben, oder zumindest Aufgrund der Vielzahl an Rätsel ihre Suche zermürbt hinschmissen, ist Benjamin Franklin Gates auf einen Hinweis gestoßen, welcher ihn dem Schatz näher bringt als alle vor ihm. Doch die Entschlüsselung führt zu einer höchstbrisanten Vermutung: Auf der Rückseite der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung soll eine unsichtbare Schatzkarte verborgen sein, die den endgültigen Standort des Schatzes preisgibt! Dass Gates nicht der Einzige ist, der sich auf der Suche nach dem Schatz der Tempelritter befindet, erklärt sich wohl von Selbst. |
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| Kritik:
Disney, Bruckheimer, Turteltaub und Cage; das verspricht bombastische und vor allem familienfreundliche Actionunterhaltung im Stile eines modernisierten Indiana Jones gekreuzt mit Tomb Raider. Dieses Konzept geht erstaunlich gut auf, denn Cage nimmt man den Abenteurer ab und die Story, so hirnrissig und unrealistisch sie auch sein mag, ist durchgehend spannend und unterhaltsam. Das Tempo des Films ist rasant und die Kamera kommt selten zum Stillstand. Die Action mit wilden Verfolgungsjagden und dem obligaten Wettlauf gegen die Zeit fügt sich nahtlos mit den genretypischen Dialogen und der Komik zusammen. Klischees werden am laufenden Band strapaziert, dabei sind besonders die Figuren zu einfarbig konstruiert und handeln mehr als nur vorhersehbar, allerdings schmälert dies nur geringfügig ihren Unterhaltungswert.
Selbst mit konventionellsten Methoden findet Gates die Hinweise.
Cage überzeugt in der Hauptrolle als Schatzjäger, für ihn scheinen solche einfachen Rollen, wo er keine hohe Schauspielkunst an den Tag legen muss, mittlerweile zur Routinearbeit geworden zu sein. Das Sprücheklopfen liegt Benjamin Franklin Gates im Blut, wie sein großes Vorbild Indiana Jones spart er nie mit flotten Einzeilern, egal wie prekär die Situation scheint. Im Vergleich mit Indys Vorgehensweisen ist Gates jedoch bedeutend weniger brachial und forsch, dafür knackt er jahrhundertealte Rätsel im Minutentakt. Auch bei der Besetzung der Nebenrollen wurde nicht gekleckert, sondern eher geklotzt, so findet man allerlei Hollywoodgrößen vor. Der Bösewicht des Films mimt Sean Bean (Ian Howe), der macht seine Aufgabe als hartnäckiger Verfolger ganz ordentlich, trotzdem; ich vermisse hier einfach so richtig fiese Nazis [anm. Redakteur: komisch, dass man so was mal sagen muss]. Jon Voight (Patrick Henry Gates) darf ein weiteres Mal den Vater eines Abenteurers spielen, nach Lara Croft (Voights Tochter Angelina Jolie) hat er nun auch den passenden Sohn. Justin Bartha (Riley Poole) als schmächtiger, bebrillter Gehilfe von Gates, ist, wie könnte es anders sein, der Informatiker, Techniker und Witzbold der Truppe. Dazu gesellt sich, zunächst unfreiwillig, die hübsche und intelligente Museumsdirektorin Dr. Abigail Chase (Diane Kruger). Harvey Keitel (Sadusky) übernimmt die gesetzliche Verfolgung auf Seiten des FBI und Christopher Plummer gibt sich ein Stelldichein als Großvater John Adams Gates.
Familieausflug in die Gruft, was die staunenden Gesichter wohl entdeckt haben?
Bruckheimer scheint sich in Bezug auf die Spezialeffekte dezent gezügelt zu haben, dennoch wird natürlich nicht mit Effekten gegeizt und Turteltaub inszeniert das Geschehen flüssig und spannungsgeladen, ohne Hektik aufkommen zu lassen. Die Sets sind abwechslungsreich und schön gestaltet. Die Musik führt einen stets stimmungsvoll mit meist pompösen Orchesterstücken durchs Abenteuerszenario und wie gewohnt explodiert oder kracht nebenbei allerhand, sodass dem Zuschauer eine intensive Soundatmosphäre geboten wird.
Gut festhalten! So einer hübschen Frau rettet man(n) gern das Leben. ;-)
„Das Geheimnis der Tempelritter“ kann man durchwegs empfehlen, solange man keine hohen Ansprüche an den Inhalt stellt. Jeder, der sich gerne durch einem aufheiternden Actionkracher berieseln lässt, kann bedenkenlos im Kinosaal Platznehmen, denn George Lucas und Spielberg jagen den 62 Jahre alten Harrison Ford erst 2005 wieder peitscheschwingend durchs Abenteurergefilde. |
| | Fazit: Mit Nicolas Cage auf großer Schatzsuche quer durch Amerika. Bruckheimer und Turteltaub präsentieren actionreiches, humorvolles und spannungsgeladenes Abenteuerkino für die ganze Familie. |
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