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Das Omen

 

The Omen, 2006

 
Poster zu 'Das Omen' kaufen
deutscher Start:2006
Herstellungsland:USA
Regie:John Moore ("Der Flug des Phoenix")
Drehbuch: David Seltzer
Darsteller:Predrag Bjelac, Carlo Sabatini, Bohumil Svarc
Verleih:

20th Century Fox
Genre:

Horror/Thriller
Länge:110 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Website:

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Inhalt:


Das Glück scheint perfekt als Katherine (Julia Stiles) glaubt ihren ersten Sohn zur Welt zu bringen. Was sie nicht weiß ist, dass der wahre Damien bei seiner Geburt eigentlich gestorben ist und Vater Robert (Liev Schreiber) ihn durch ein anderes Kind ausgetauscht hat. Fort an häufen sich die mysteriösen Ereignisse um den Sohnemann.

Bild 1 zu Das Omen
Ein echter Satansbraten: Damien.

Der Umzug nach London tut dem keinen Abbruch und es gestaltet sich schwierig ein Kindermädchen für Damien zu finden, da diese wie die Fliegen weg sterben, bis die ominöse Mrs. Baylock (Mia Farrow) die Stelle antritt und das Unheil weiterhin seinen Lauf nimmt. Mehr und mehr beschleicht das Elternpärchen ein grauenvoller Verdacht: Haben sie sich da etwa die Wiedergeburt des Satans höchstpersönlich mit ins traute Heim geholt?

Kritik:


Mittlerweile sind Filmkenner an einem Punkt angekommen, wo sie sich ernsthaft fragen wozu diese ganzen Remakes eigentlich gut sein sollen. Sind die Filmemacher vielleicht der Meinung das jede Generation ihr eigenes „Texas Chainsaw Massacre“, „The Hills Have Eyes“ oder eben „Das Omen“ verdient oder sind ihnen wirklich einfach nur die Ideen ausgegangen und wollen mit den Dutzenden Wiederbelebungen der alten Schinken über ein Kreativitätsloch hinwegtäuschen. Ersteres wäre ja noch ein lobenswerter Ansatz, denn die bisherigen Originale der Neuverfilmungen waren ja tatsächlich zeitlose Filme, die durch die Neuauflage wieder zu unverhofften Ruhm gelangten und schließlich waren nicht alle Remakes unter aller Kanone. Aber wo man dachte, dass mit „The Fog“ der absolute Tiefpunkt erreicht war, schafft es Regisseur John Moore mit Leichtigkeit noch mal einen drauf zusetzen. Mit „das Omen“ sind wir nun am untersten Punkt der Niveauleiter angelangt. Noch tiefer sinken ist kaum möglich. Es fängt schon damit an, dass der Geschichte rund um Satansbraten Damien nichts ansatzweise Neues hinzugefügt und bei genauerem Betrachten auch gar nichts mehr hinzuzufügen war. Durch das Original und dessen gefühlte 100 Sequels ist dieser Filmstoff ausgelutscht bis aufs Letzte. Wer also den Klassiker kennt, weiß automatisch was im Remake als nächstes passiert, womit der Spannungsfaktor in etwa so hoch wie beim Spiel England gegen Ecuador ist. Bei genauerem darüber nachdenken erweist sich die Tatsache der 1:1-Kopie aber als zweischneidiges Schwert: Wenn man der neuen Generation schon die alten Kultfilme in neuem Glanz präsentieren möchten, dann doch zumindest originalgetreu. Mit dem Aufguss von „Omen“ wäre dies damit erledigt, nur Schade das die Vorlage ohnehin nicht allzu qualitativ hochwertig ist.

Bild 2 zu Das Omen
Ein echter Satansbraten: Damien.

Die Handlung dümpelt hoffnungslos vor sich hin und der Zuschauer wird lediglich vom Hauptdarstellerpärchen Stiles (eine der hoffnungsvollsten Jungstars) und Schreiber vor dem Einnicken bewahrt, die sichtlich aber vergebens bemüht sind dem uninspirierten Drehbuch eine gewisse Tiefe zu verleihen. Auch die von den Toten auferstandene Mia Farrow legt sich als höllisches Kindermädchen ordentlich ins Zeug, aber auch sie kann nicht retten, was nicht mehr zu retten ist. Seamus Davey-Fitzpatrick als Damien bleibt völlig blass, da er leider im ganzen Film nicht mehr als 5 Sätze zum Besten geben kann. Sein Part besteht darin ab und an mal etwas gruselig aus der Wäsche zu schauen. Damit wäre seine Karriere dann auch vorzeitig beendet. Andere Rollen wie der Teufel in Kindergestalt wird er wohl nicht mehr ergattern können.

Bild 3 zu Das Omen
Robert kommt seinem Sohn auf die Schliche.

Die ambitionierten Schauspieler sind leider das einzige, das den Zuschauer davor hindert das Kino vor Schluss zu verlassen. Der Handlungsverlauf ist nicht der Rede wert. Die halbe Weltreise die Liev Schreiber antritt um die Machenschaften seines teuflischen Sohns zu verhindern ist mindestens ebenso narkotisch wie die Todesfälle, bei denen alle 20 Minuten mal jemand in „Final Destination-Style“ geköpft, aufgespießt oder in die Luft gejagt wird. Das hat man alles schon gesehen und um Längen besser. Auch optisch bzw. stilmitteltechnisch bleibt Omen blass. „Michael Bay`s Texas Chainsaw Massacre“ überzeugte durch seinen dokumentarischen Stil, bei „The Hills Have Eyes“ war es Alejandro Aja´s übertriebene Gewaltorgie, die den Zuschauer so fesselte. Das Neuartige war das, was die bisherigen, gelungenen Neuaufgüsse auszeichnete. Beim vorliegenden Machwerk ist so etwas einfach nicht zu finden. Hier sind lediglich ein paar stimmungsvolle Bilder vorhanden, die man so oder so ähnlich in jedem zweiten besseren Horrorstreifen sehen kann. Eine clevere Erzählweise, wie es Moores Art ist, reißt da auch nichts mehr raus, wenn der Erzählstoff alles andere als ein Renner ist. Eigentlich ist alles an „Das Omen“ von Anfang bis Ende konsequent altbacken und somit öde und das muss man erstmal schaffen!

Bild 4 zu Das Omen
Auch Katherine ahnt schreckliches.

Fragt sich was in Zukunft noch auf uns zukommt? Vielleicht werden wir demnächst mit Neuauflagen der alten Vincent Price Schocker beglückt. Mit „Haunted Hill“ und „House of Wax“ wurde da ja schon mal der Grundstein gelegt. Wie wär´s mit einer detailgetreuen Kopie von „Halloween“ statt der tausendsten Fortsetzung? Und was ist mit „Rosemary´s baby“? Da könnte ja auch Mia Farrow wieder die Hauptrolle übernehmen, schließlich hat diese ja nun mit Omen ein fragwürdiges Comeback gefeiert. Wir warten ab und bereiten uns auf das Schlimmste vor.

Fazit:


Langweiliger, uninspirierter Aufguss des einstigen Okkultschockers. Das hat selbst eine schwache Vorlage wie „Das Omen“ nicht verdient.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Kevin

Eingetragen am:

23.07.2006

Aufgerufen:

19738 Mal

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Weitere Kritik:

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