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 | Dark Woods |  | | |
Villmark, 2003 | |
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| deutscher Start: | 2003 | | Herstellungsland: | Norwegen | | Regie: | Pål Øie |
| Drehbuch: |
Christopher Grøndahl, Pål Øie |
| Darsteller: | Kristoffer Joner, Marko Iversen Kanic, Eva Röse, Sampda Sharma u.a. | | Verleih: | Sunrise Entertainment | | Genre: | Mystery/Thriller | | Länge: | 82 Minuten | | FSK:
| ab 16 Jahren |
| Website: | Link aufrufen | | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "Dark Woods" | 
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Inhalt:
Der Regisseur Gunnar (Bjørn Floberg) entwickelt eine neue Sendung. In dieser soll ein Leben ohne jeglichen zivilisierten Fortschritt dokumentiert werden. Um Erfahrung zu sammeln heuert er eine junge Crew an, bestehend aus Lasse (Kristoffer Joner), Per (Marko Iversen Kanic), Elin (Eva Röse), und Sara (Sampda Sharma). Sie sollen zusammen mit dem Regisseur, eine Woche in eine, aus dem zweiten Weltkrieg, umgebauten Munitionshütte mitten in einem riesigen Waldgebiet überleben. Doch schon bald bringt ein verlassener Rastplatz mysteriöser Ereignisse mit sich. Es beginnt ein Kampf um Leben und Tod… |
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| Kritik:
„Dark Woods“ erntet als Independentfilm im Genre Horror und Thriller zum größten Teil positive Kritiken. Geht man von dem geringen Budget aus, treffen die Publikumskommentare mit Sicherheit zu. Doch aus der Sicht eines regelmäßigen Filmjunkies und abseits der oberflächlichen Betrachtung, ist es nur eine schlechte „Blairwitch Project“ Kopie. Zwanghaft versucht Regisseur Pål Øie mit mittlerweile verbrauchten stilistischen Mitteln den bekannten Nervenkitzel zu erzeugen. Darunter fällt auch der Aufhänger, der dunkle Wald im Nirgendwo.
Der Schein trügt: gemütliches beieinander sitzen in der Waldhütte.
Die Geschichte ist ähnlich wie bei dem großen Kinobruder. Fünf Personen ziehen für eine Woche in eine, aus dem zweiten Weltkrieg, umgebaute Munitionshütte im Outback. Jegliche Kommunikation wird vom Gruppenleiter Regisseur Gunnar verboten. Die Begründung für diese Aktion bleibt recht schwammig. Scheinbar geht es um eine kommende TV-Produktion. So plätschern die 80 Minuten dahin. Als Schreckenspunkt wird ein verlassener Rastplatz mit Zelt und Feuerstelle ausgemacht. Der Zuschauer darf sich bis zum Ende mit dem dunklen Wald und natürlich einer Menge Taschenlampen rumlangweilen.
Das "Abenteuer" zerrt langsam an den Kräften der Teilnehmer.
Rätselhafte Tonaufnahmen werden gefunden und Gunnar mutiert zu einem psychischen Wrack. „Wieso? Weshalb? Warum?“ bleibt auch nach dem Ende ungeklärt. Stattdessen bekommt man ein stupides Finale geliefert und eine völlige 0815 Erklärung, die den letzten Zauber raubt. Es gibt aber auch Pluspunkte. Ein großer sind die unverbrauchten Schauspieler, deren Gesichter den psychischen Terror gut durch den Flimmerkasten auf sein Gegenüber übertragen. Des weiteren ist positiv anzumerken, dass mit Musik gegeizt wurde. Einige geheimnisvollen Geräusche bewirken manchmal mehr. |
| | Fazit: „Dark Woods“ ist mit Sicherheit für einen unerfahrenen Filmbetrachter das Schreckenswerk schlechthin, aber alte Hasen werden keine Offenbarung in dem norwegischen Werk finden und sollten lieber die Finger davon lassen. Dennoch schön eine Produktion aus dem sonst filmkargen Norwegen gesehen zu haben. Kompromissvolle 2 von 5 Punkten. |
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