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Cry in the Woods

 

Som frykter ulven, Den, 2004

 
Poster zu 'Cry in the Woods' kaufen
deutscher Start:2004
Herstellungsland:Norwegen
Regie:Erich Hörtnagl
Drehbuch: Karin Fossum
Darsteller:Lars Bom, Laila Goody, Aksel Hennie, Kristoffer Joner u.a.
Verleih:

e-m-s
Genre:

Krimi/Thriller
Länge:98 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Website:

Link nicht vorhanden

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Inhalt:


Bankräuber Morgan (Stig Henrik Hoff) nimmt bei einem Überfall den kürzlich aus der Anstalt getürmten und übernatürlich veranlagten Psychopathen Erkki (Kristoffer Joner) als Geisel, ohne zu ahnen, mit wem er fortan flüchtig durch die Wildnis streift. Der Dänische Cop Skov (Lars Bom) nimmt an seinem letzten Arbeitstag die Verfolgung beider Fälle auf, zumal er und seine Kollegen annehmen, dass Erkki (Kristoffer Joner) bereits einen Menschen brutal ermordet hat. Gegen die Indizien wettert Ärztin Rask (Laila Goody), die den Schlingel für verrückt, aber ausgesprochen harmlos hält.

Kritik:


„Cry in the Woods“ richtet sich nach typischen Merkmalen eines Thrillers. Es gibt wie erwartet einen Jäger, diesmal zwei Gejagte, Rätselrein über die Motive und eine ungeklärte Tat. Aber etwas ist an dem norwegischen Titel anders…..die Recht verquerte Situation. Eine sonst ruhige Gegend hat es am selben Tag zugleich mit zwei schwerwiegenden Verbrechen zu tun. Für eine knapp besetzte Ortspolizei eigentlich schwer zu händeln, doch zum Glück treffen sich die scheinbaren Verursacher und begehen, zuerst unfreiwillig, gemeinsam die Flucht. Regisseur Erich Hörtnagl und sein Kameramann treffen genau meinen Geschmack in der Ausführung von Schnitt und Perspektivenwahl. Ich liebe sterile Szenen, die in „Cry in the Woods“ zum tragen kommen. Relativ Leere räume, Weitwinkel und kaum musikalische Untermalung lassen den Thriller echt wirken.

Bild 1 zu Cry in the Woods
Karsten Skov (Lars Blom) hat familiäre Probleme.

Die Darsteller stehen merklich im Vordergrund und besonders Lars Bom hat mich als Ermittler Karsten Skov überzeugt. Zuerst dachte ich, Jason Statham („The Transporter“) hätte sich mal für eine unbekannte Produktion engagiert, so gravierend ist die Ähnlichkeit auf dem ersten Blick.
Bankräuber Morgan liegt unter der Kontrolle von Stig Henrik Hoff. Er baut trotz des Raubüberfalls Sympathie zu dem psychisch labilen Erkki und sogar dem Zuschauer selbst auf. Seine indirekte liebevolle Art zeigt, dass in ihm kein eiskalter Mensch ohne Moral steckt, sondern eher ein unruhiger Geist. Von Morgans wahren Gründen wird aber in dem ganzen Film nichts preisgegeben, denn die angeblich am Krebs „erkrankte“ Mutter kauf ich ihm nicht ab.
Sein Fluchtkumpane und eigentliche Hauptperson Kristoffer Joner verkörpert Erkki, der durch ein Kindheitstrauma, ein klassischer Fall für die Psychiatrie geworden ist. Durch immer wiederkehrende Nacht- und Tagträume ist er total eingeschränkt in seinem Leben. Die Wahl ist nicht ohne Grund auf Kristoffer gefallen. Der kühle und vom Leid gezeichnete Gesichtsausdruck vermittelt glaubwürdig wie fern Erkki von der Realität ist.

Bild 2 zu Cry in the Woods
Morgan (Stig Henrik Hoff) und Erkki (Kristoffer Joner) kommen ins Gespräch.

Trotz all der positiven Eigenschaft von „Cry in the Woods“ ärger ich mich hier wirklich, dass die Geschichte zu viele Facetten aufweist. Es ist schwer für den Zuschauer sich mit dem eigentlichen Thema, dem Mord, zu befassen. Der Schmerz und die Qual für Karsten Skov als Vater und sein Entschluss seinen Sohn allein zurückzulassen, bekommt in der Umsetzung mehr Raum und atmosphärische Spielereien. Genauso wie sein Liebesleben. So trottet der Film bis 30 Minuten vor dem Ende recht langweilig dahin. Wer kein Gefallen an den erwähnten Szeneaufbauten hat oder einem Familienschicksal aus der Sicht des Vaters, wird sich langweilen. Das Ende entschädigt dafür aber teilweise, denn die ursprüngliche Auflösung geschieht für das aufmerksame Publikum etwas verfrüht. Des Rätsels Lösung ist aber letztendlich logisch und rückt so manche Situation ins rechte Licht.

Fazit:


„Cry in the Woods“ ist ein anständiger Thriller, der bei dem einen oder anderen für gute Unterhaltung sorgen wird. Es ist wirklich schade, dass mehr Atmosphäre bei der Problembewältigung von Karsten Skov entsteht als für den roten Faden der Geschichte.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Tamas

Eingetragen am:

19.12.2004

Aufgerufen:

13108 Mal

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