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Clever & Smart

 

La gran aventura de Mortadelo y Filemón, 2003

 
Poster zu 'Clever & Smart' kaufen
deutscher Start:2005
Herstellungsland:Spanien
Regie:Javier Fesser ("P. Tinto`s Miracle")
Drehbuch: Guillermo Fesser, Javier Fesser
Darsteller:Benito Pocino, Pepe Viyuela, Dominique Pinon, Janfri Topera u.a.
Verleih:

Falcom Film
Genre:

Abenteuer/Action/Komödie
Länge:88 Minuten
FSK: ab 6 Jahren
Website:

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Inhalt:


Professor Bakterius (Janfri Topera), hauseigener Tüftler und genialer Erfinder der TIA (Transinternationaler Agentenring), hat erneut eine bahnbrechende Erfindung gemacht: Eine Wunderwaffe namens „DDT“ (Demoralisator Der Truppen), dessen Eigenschaft es ist, jegliche Moral im Keim zu ersticken. Natürlich wird diese gefährliche Waffe von einem Dieb entwendet und bei der TIA bricht der Notstand aus.

Bild 1 zu Clever & Smart
Clever & Smart“ - die Profichaoten in einem neuen Abenteuer.

Mr. L (Mariano Venancio), dem Chef der TIA, steht das Wasser bis zum Kopf: Einerseits ist das Hauptquartier nicht mehr sicher, weshalb schleunigst ein Umzug von Bakterius Erfindungen erfolgen muss, und andererseits darf der DDT auf keinen Fall in die falschen Hände geraten - aber wozu hat man schließlich Geheimagenten! Mr. L schickt allerdings den großkotzigen Detektiv Fredy Muskulus (Dominique Pinon) hinter dem „DDT“ her, während er den beiden Haudegen Fred Clever (Benito Pocino) und Jeff Smart (Pepe Viyuela) mit den lästigen Umzugsarbeiten beauftragt - doch die lassen sich bekanntlich nicht so einfach ausstechen, und das Chaos nimmt seinen Lauf.

Kritik:


„Clever & Smart“ (Mortadelo y Filemón) kannte früher jedes erwachsene „Kind“, der spanische Kultcomic von Francisco Ibañez bahnte sich in den 70igern auch im deutschsprachigen Raum seinen Weg und ist mit weltweit ca. 50 Millionen verkauften Exemplaren ein Riesenerfolg. Es gibt auch eine Zeichentrickfilmserie, in der die beiden Haudrauf-Agenten ihr Unwesen treiben. Kaum verwunderlich, dass die ideenlose Filmindustrie auch zu diesem Comic eine Realverfilmung anstreben musste.

Bild 2 zu Clever & Smart
Chef Mr. L und Professor Bakterius rufen vergebens um Hilfe.

Die Comichefte rund um die Abenteuer der TIA-Agenten Fred Clever und Jeff Smart zeichnen sich durch ihren brachialen Slapstickstil aus; bei der Aufklärung ihrer Fälle blieb selten ein Stein auf dem anderen und bestimmt keiner ihrer Knochen heil. „Clever & Smart“ zogen stets eine Spur der Verwüstung hinter sich her, um am Ende dem Zorn des Vorgesetzen Mr. L zu entfliehen, dabei sind allem voran Freds „legendäre“ Verwandlungskünste von Nutzen. Die filmische Umsetzung orientiert sich diesbezüglich immerhin ziemlich stark an der Comicvorlage, spannt sich aber ungewohnt über eine fast 90minütige Geschichte. Dies ist eigentlich auch das Manko des Filmes, denn meiner Meinung nach eignet sich „Clever & Smart“ schlicht nicht für eine Realfilmumsetzung in Spielfilmlänge. Die Figuren sind dafür zu skurril, der Humor ungeeignet perfide und der Zeichnungsstil zu markant. Die Gags wirken plump und tumb und ergießen sich in einer CGI-Schlacht ohne den gewünschten Effekt beim Publikum zu erzielen. Der Film kommt zwar stellenweise überraschend nahe an die Comicvorlage heran, aber dennoch fehlt ganz eindeutig dieses von „Bild zu Bild“ - „Schlag auf Schlag“ Prinzip des Comics. Die Verwandlungen von Clever sind viel zu selten und einseitig, die Gewaltausbrüche zu gezügelt und die Stimmung des Comics bleibt auf der Strecke.

Bild 3 zu Clever & Smart
„Clever & Smart“ sitzen in der Klemme - im wahrsten Sinne des Wortes.

Gut gefallen haben mir die Schauspieler und ihre Kostüme, auch wenn sie nicht an ihr Vorbild heranreichen können. Man versuchte auf jeden Fall, was möglich war - es reicht aber bei Leibe nicht. Die deutschsynchronisierte Kinofassung von „Clever & Smart“ ist zusätzlich um einige Szenen gekürzt worden (org. Fassung rund 102 min.): So wird beispielsweise ein Kätzchen durch einen Wäschetrockner gedreht oder es kommt eine Guillotine zum Einsatz etc. - all dies natürlich wiedereinmal um die Altersfreigabe nach unten zu schrauben. Wer also die Möglichkeit hat, den Film im spanischen Original mit Untertitel zu schauen, der soll dies unbedingt machen, denn die Stimmen von Benito Pocino und Pepe Viyuela sind um Welten besser als die deutsche Synchronisation. Diese nämlich übernimmt das Komikerduo „Erkan und Stefan“ und ihre Stimmen sind „konkret krass“ nervig und unpassend, sodass man das Gefühl hat, sie leiern die Texte während einer Werbepause ihrer Sendung runter und verschlingen dazu einen Döner.

Bild 4 zu Clever & Smart
Anstelle von Fred verkleidet sich auch Jeff hin und wieder.

Dieser Film zeigt deutlich die Grenzen auf, in wie fern eine Comicverfilmung Sinn macht. Trotz all der löblichen Ansätze scheitert das Unterfangen kläglich, und aus dem charmanten, kurzweiligen Spaßbringercomic wird eine neunzigminütige Blödelorgie ohne Niveau. Fans von „Clever & Smart“ ersparen sich eine Enttäuschung und greifen mit nostalgischer Vorfreude auf die guten alten Heftchen zurück, während für jüngere Semester ein Kinobesuch zumindest etwas heiter ausfallen kann.

Fazit:


„Clever & Smart“ erklimmen mit Müh und Not die große Leinwand. Dort gehören sie dennoch ohne „Wenn und Aber“ nicht hin und wirken weder clever noch smart.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Mr. Blonde

Eingetragen am:

13.02.2005

Aufgerufen:

24893 Mal

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