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Catwoman

 

Catwoman, 2004

 
Poster zu 'Catwoman' kaufen
deutscher Start:2004
Herstellungsland:USA
Regie:Pitof
Drehbuch: Theresa Rebeck, John D. Brancato, Michael Ferris
Darsteller:Halle Berry, Sharon Stone, Benjamin Bratt, Lambert Wilson u.a.
Verleih:

Warner Home Video
Genre:

Action/Fantasie/Krimi
Länge:104 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Website:

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Inhalt:


Patience stellt ihr Talent zu sehr unter den Scheffel – sie arbeitet in einem undankbaren Job – als Grafikerin beim Kosmetik-Branchenriesen Hedare Beauty unter Leitung des despotischen George Hedare (Lambert Wilson) und dessen eiskalter Gattin, Supermodel Laurel (Sharon Stone), die sich „Jugend und Schönheit um jeden Preis“ auf die Fahnen geschrieben haben.

Bild 1 zu Catwoman
Mit Ihrem Atem weckt das Kätzchen sogar Tode auf.

Das Schicksal reißt Patience aber unwiderruflich aus ihrem Mauerblümchendasein heraus: Zufällig erfährt sie ein brisantes Geheimnis: Hedares angeblich revolutionäres Anti-Aging-Wundermittel, das kurz vor der Markteinführung steht, hält in Wahrheit ganz und gar nicht das, was es verspricht. Doch weil Patience sich zur denkbar schlechtesten Zeit am falschen Ort befindet, wird sie ermordet, denn Hedare muss sein Geheimnis unter allen Umständen bewahren. Dennoch ist noch nicht alles verloren.

Kritik:


Um Himmels Willen, Daredevil, war ja noch zu verschmerzen, aber meine geliebte Selina Kyle aus „Batmans Rückkehr“ so zu verschandeln, Pitof gehört an den Pranger gestellt! Der Film hat rein gar nichts mit der wahren „Catwoman“ zu tun und ist wohl eher ein Produkt von MTV. Sicherlich gibt es die eine oder andere Sequenz, bei der mich die hippe Musik zum leichten Hüftschwung animiert hat, aber diese Figur ist einfach nicht für ein Musikvideo geschaffen. Es wird eine völlig andere Story erzählt und eine abstruse Entstehungsgeschichte zusammengereimt, dass sich mir die Nackenhaare sträuben. Das fängt bei dem Namen schon mal an und setzt sich in ihrem Verhalten fort. Michelle Pfeiffer war im Film eine Katze, ob nun im Lederoutfit oder allein rein optisch, aber Halle Barry? Nein, hier hilft nicht einmal die Vielzahl an computergenerierten Moves mehr. Da wirkt jegliches „Fauchen“ wie eine geöffnete Sprudelflasche und jeder „böse“ Blick erinnert an eine verzogene Göre, aber nicht an eine Frau bzw. Katze mit Stolz.

Bild 2 zu Catwoman
"Ich schau Dir in die Augen, Kleines...WIRKLICH!!"

Dann auch die Story selbst, Katze gegen Schönheitsindustrie? Geht es denn bitte noch lächerlicher? Warum denn keine klassische Mafia, oder ein selbstsüchtiger Herrscher, der die Welt, zumindest die Stadt, an sich reißen will. Wieso muss die Heldin uns vor einer Creme gegen Falten retten?
Wenigstens bekommt die Böse Seite durch Sharon Stone einen halbwegs anständigen Fiesling. Aber als wäre das nicht schon schlimm genug, der Erklärungsversuch des anmutenden Tieres wirkt in „Catwoman“ wie einen Aufruf an all die weiblichen Teenager, worauf die Aufmachung des Films setzt, zur Emanzipation und Selbstständigkeit. Die werden dessen sicher nachkommen und erstmal die neuesten Trends auf MTV studieren. „Hilfe Alice Schwarzer!“, kann ich dazu nur noch sagen.

Bild 3 zu Catwoman
Laurel Hedare (Sharon Stone) besitzt eine gefährliche Anti-Falten-Creme!

Mal von dem inhaltlichen Fehlschlag abgesehen ist mir Patience Phillips recht suspekt. Eine Frau, völlig verschüchtert und schlecht gekleidet, kreiert zeitgemäße Werbung und weiß sich zu schminken? Die eigentlichen Beweggründe zu der Verwandlung in „Catwoman“, nämlich unter anderen die Enttäuschung allgemein von Männern, werden erst gar nicht in die Geschichte integriert. Stattdessen findet man nur eine einfache graue Maus vor. Auch der schleichende Wahnsinn, wie in „Batmans Rückkehr“, der sie eigentlich langsam befallen sollte, bleibt aus. Dafür ist das Kostüm, bis auf das Geweih auf ihrem Kopf, sehr sexy ausgefallen und, ich gebe es zu, hat mich hier und da entzückt.

Bild 4 zu Catwoman
Tom Lone (Benjamin Bratt) ist Catwoman (Halle Berry) verfallen.

Geschmacklich betrachtet wäre mir dennoch eine Jennifer Connelly viel lieber gewesen. Traum natürlich Michelle Pfeiffer, aber mit über 40 wohl scheinbar schon zu alt für den Job, hätte für einen anständigen und ernsthaften „Stand Alone“-Film gesorgt. Beide haben übrigens schon von Natur aus verführerische Augen, die ein wichtiger Punkt sind für die Rolle als Katze. Wer würde ihnen denn nicht auf der Stelle verfallen?
Detectiv Tom Lone (Benjamin Bratt) ist eher die Light Version des "Beverly Hills Cop" inklusive kopierten Riesenradunfall. Wenigsten spielt Catwoman nur mit ihm, wie die Natur es ihr vorgibt, und beginnt nicht noch eine familiäre Beziehung.

Bild 5 zu Catwoman
Süß, Catwoman (Halle Berry) will spielen.

Nun zu den technischen Aspekten: die Schnittführung ist in manchen Kampfszenen viel zu schnell und weißt geradezu auf das Motiv hin, den Zuschauer von den unmengen eindeutig animierten Bildern abzulenken. Letztendlich sorgen sie nur für Verwirrung statt Unterhaltung. Die Musik ist zeitgemäß und passt recht gut in das Kitschwerk.

Fazit:


Wieder hat Hollywood 85 Millionen Dollar in den Wind geblasen, einen weiteren belanglosen Film produziert und eine wertvolle Lizenz verschandelt. Pfui, ich bitte um sofortige Neuumsetzung nach Fanmaßstäben! Das Publikum ohne Bezug zu der Comicfigur wird einen mittelmäßigen Popcornfilm vorfinden.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Tamas

Eingetragen am:

04.01.2005

Aufgerufen:

32855 Mal

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Weitere Kritik:

keine vorhanden


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