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Blade: Trinity

 

Blade: Trinity, 2004

 
Poster zu 'Blade: Trinity' kaufen
deutscher Start:2005
Herstellungsland:USA
Regie:David S. Goyer ("ZigZag")
Drehbuch: David S. Goyer, Marv Wolfman, Gene Colan
Darsteller:Wesley Snipes, Jessica Biel, Dominic Purcell u.a.
Verleih:

Warner Home Video
Genre:

Abenteuer/Action/Fantasie/Horror/Thriller
Länge:113 Minuten
FSK: ab 18 Jahren
Website:

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Inhalt:


In einer abgelegenen Wüstenregion erwecken die Vampirfürsten den Urvater ihrer Spezies zu neuem Leben: das grausige Monster Dracula. Der furchterregende Vampir trägt jetzt den Namen Drake und hat inzwischen sein Immunsystem in den Griff bekommen - jetzt erträgt er auch das Tageslicht.

Bild 1 zu Blade: Trinity
Er kann es einfach nicht lassen - Drake vernascht mal eben ein Gothic-Mädel.

Was die Sache für Blade nicht leichter macht: Die Vampirfürsten lancieren eine Verleumdungskampagne, stellen ihn als mörderische Bestie dar und hetzen ihm das FBI auf den Hals. Nachdem Blade und sein Mentor Whistler ein explosives Showdown mit dem Team des FBI-Agenten Cumberland knapp überstanden haben, ist dem Daywalker klar, dass er Hilfe braucht. Eher widerwillig verbündet er sich mit den Nightstalkers, einer Gruppe menschlicher Vampirjäger, angeführt von Whistlers schöner Tochter Abigail und dem Sprüche klopfenden Hannibal King.

Bild 2 zu Blade: Trinity
Selten, aber möglich! Hannibal (Ryan Reynolds) hält mal die Klappe.

Während Sommerfield, die blinde Wissenschaftlerin des Teams, nach einer endgültigen Lösung des Vampirproblems forscht, kämpfen die Nightstalkers unerbittlich gegen Draculas Untote unter der Führung der mächtigen Vampirin Danica Talos und ihrer langzähnigen Schergen Asher und Grimwood. Doch schließlich muss Blade höchstpersönlich dem gewaltigsten Vampir aller Zeiten gegenübertreten, denn diesmal steht nicht nur sein eigenes Schicksal auf dem Spiel, sondern das der gesamten Menschheit.

Kritik:


Cool zu sein ist ein echter Drahtseilakt. Während Hunderttausende von Jugendlichen daran regelmäßig scheitern - trotz breiter Hosen, lustigen Kopfbedeckungen und eine dazugehörige Sprache fernab der deutschen Grammatik - meistert Blade hingegen dreimal in Folge seine actiongeladenen Abenteuer auf höchstem Coolness-Niveau. Wesley Snipes („Passagier 57“) hat inzwischen den Dreh raus: Wortkarg und erbarmungslos rückt er der blutsaugenden Gemeinde wieder auf dem Pelz und hinterlässt gewohnter Maßen eine Spur der Zerstörung. „Blade: Trinity“ beendet vorerst die Trilogie von David Goyer auf zufrieden stellende Weise. Am Konzept wurde nicht großartig gerüttelt, dass Spiel und die Regeln bleiben gleich, nur die Teilnehmer wechseln. In seinem neuesten Abenteuer kann Blade die Story abermals nur abschließen, wenn der Endgegner den Löffel abgibt. Würdigerweise hat sich dafür Dracula persönlich zur Verfügung gestellt, der doch ganz anders aussieht als der klassische Vertreter aus Transsilvanien. Eine Kreuzung aus Werwolf und Hulk Hogan betritt die Bühne, jedoch passend zu Blade. Dominic Purcell („Equilibrium“) im feinen Zwirn und Cape hätte auch garantiert für deplazierte Lacher gesorgt.

Bild 3 zu Blade: Trinity
Blade (Wesley Snipes) ist mit Sicherheit ein verdammt guter Tänzer.

Teil 3 bringt trotz vieler Parallelen zu seinen Vorgängern ein neues Unterhaltungselement ins Geschehen – Komik! Das dürfte eingefleischten Fans zwar ein Dorn im Auge sein, aber ich finde es herrlich erfrischend. Seien wir mal ehrlich, lauwarme Dialoge und grimmige Drohungen öden einen doch irgendwann an. Den Part des Clowns übernimmt Ryan Reynolds. Einigen sagt der Name in Verbindung mit „Amityville Horror“ sicher etwas und ja, auch hier darf Reynolds offenherzige seinen supertollen Oberkörper in Gestalt von Hannibal King, in Blades Augen ein „Teenager“, wieder den Kameras entgegenstrecken. Doch nebst nackten Tatsachen nervt den schwarzen Helden vielmehr das Gesülze von King, dass des öfteren aus amüsanten Kommentaren besteht und so manche „böse, böse“ Situation auflockert. Damit die possenhaften Auftritte aber nicht völlig ausarten, sorgt unter anderem Parker Poseys („Frankenstein“) verführerisches Vampirness-Ego Danica für ordentlichen Schmerz und ausreichend Kämpfe, in denen sich alle Beteiligte, besonders der Daywalker, auch mal austoben dürfen. Seine Martial-Arts-Choreographie ist erwartungsgemäß grandios ausgefallen, wenngleich unser Held diesmal bedeutend weniger in die Schlacht zieht. Finde ich persönlich nicht tragisch, denn die Balance zwischen Dialoge und Handgemenge bleibt dadurch sehr ausgewogen.

Bild 4 zu Blade: Trinity
Gegen einen Biß von Danica hätte ich absolut nichts dagegen.

Auf Action muss man dennoch nicht verzichten. Die legendären Schwertkämpfe finden immer noch Platz. Ebenso die rasanten Autofahrten oder wilden Schießereien, wobei „Blade: Trinity“ allerdings ein bisschen an Brutalität einbüßt. Die Sets und Darsteller wirken alle ziemlich glatt poliert und auch an Blut wurde im Vergleich zu früher gespart. Mir fehlt einfach die Unbarmherzigkeit aus „Blade 1“. Ich erinnere nur an die anfänglich bekannte Szene im Hinterzimmer einer Fleischerei – rotes Blut auf weißen Fliesen- das alleine strahlt zum Beispiel schon angemessene Rohheit aus. Rohheit die der Daywalker jetzt leider in der falschen Situation ausspielt. (Spoilerbeginn) Sein bester Freund und langjähriger Partner Whistler (Kris Kristofferson, „D-Tox“) stirbt nämlich sehr früh im Film. Und wie dankt man es ihm? In Form einer kurzen Sequenz als untoter Beißer und eines Nasenrümpfens von Wesley Snipes in der Sterbeszene. (Spoilerende) Ein Paradebeispiel dafür, dass die Story seit dem ersten Teil immer mehr in den Hintergrund gerückt ist. Genauso fallen die viel zu ausgewogenen Stärken zwischen Normalsterblichen und Vampiren auf. Abigail („Jessica Biel , „Michael Bay`s Texas Chainsaw Massacre“) und Hannibal nehmen es ohne Problem gleich mit mehreren der Blutsaugern auf. Keine Spur von Problemen! Der Endkampf zwischen Drake und Blade scheint sich auch danach zu richten und verläuft ebenfalls relativ unkompliziert. Da hätte ich mehr erwartet, immerhin ist hier die Rede von Dracula! Goyers Drehbuch wird aber durch die schnelle, actionreiche Darbietung desselbigen und einem wie immer grandiosen Score aufgefangen, ohne den der Daywalker nur halb so markant auf den Bildschirm projiziert werden könnte.

Fazit:


„Blade: Trinity“ biete keine neuen Überraschungen oder Ideen wie zu Blade 2-Zeiten, unterhält aber mit witzigen Dialogen und anständiger Action. Man munkelt schon über einen Sequel, dass dann aber komplett ohne David Goyer stattfinden soll, wegen Differenzen zwischen ihm und Wesley Snipes. Ob das was wird?
 

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Userbewertung:

Autor:

Tamas

Eingetragen am:

11.08.2005

Aufgerufen:

55062 Mal

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