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Black Sheep

 

Black Sheep, 2006

 
Poster zu 'Black Sheep' kaufen
deutscher Start:2007
Herstellungsland:USA
Regie:Jonathan King
Drehbuch: Jonathan King
Darsteller:Nathan Meister, Danielle Mason, Peter Feeney u.a.
Verleih:

Ascot Elite
Genre:

Horror/Komödie
Länge:87 Minuten
FSK: nicht bekannt
Website:

Link nicht vorhanden

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Inhalt:


Seit dem Tod seines Vaters und einem dummen Streich seines Bruders Angus (Peter Feeney), hat Henry Oldfield (Nathan Meister) Angst vor Schafen, weswegen er die familiäre Farm verließ und in die Stadt zog. 15 Jahre später will er seine Angst endlich unter Kontrolle bekommen und kehrt in seine Heimat zurück. Außerdem will er die Gunst der Stunde nutzen, um seine Anteile an Angus, der die Farm mittlerweile mit strenger Hand führt, abzutreten. Mit der Hilfe der verrückten Genforscherin Dr. Rush (Tandi Right) hat Angus eine neue Schafrasse gezüchtet, die nun auf einem Investorentreffen vorgeführt und verkauft werden soll.

Bild 1 zu Black Sheep
Wem könnte dieses niedliche Tier Schaden zufügen?

Unglückicherweise sind auch die beiden Umweltaktivisten Experience (Danielle Mason) und Grant (Oliver Driver) auf dem Farmgelände unterwegs, die eine Probe der genveränderten Schafrasse stehlen und auf der Flucht einen Autounfall erleiden, wobei Grant fest stellen muss, dass der Mutant nicht ganz ungefährlich ist. Zum einen werden Schafe nach einem bis des Wesens in blutrünstige Zombieschafe verwandelt, zum anderen vollziehen infizierte Menschen eine Verwandlung zum Werschaf. Ein Schlachtfest ist vorprogrammiert.

Kritik:


Manchmal fühlt man sich von dem ganzen Hollywood-Geschwafel etwas in die Irre geführt. Peter Jackson, um jetzt mal den zu nennen, war in letzter Zeit durch seine Blockbuster „King Kong“ und vor allem „ Der Herr der Ringe“ so oft auf amerikanischem Boden unterwegs, dass man darüber hinaus doch glatt vergessen konnte, dass der Mann gar kein Amerikaner, sondern Neuseeländer ist und seine beiden letzten Filme nicht nur rein zufällig auf der grünen Insel gedreht wurden. Ebenfalls in Vergessenheit geraten ist, dass Hr. Jackson vor seinem Big-Budget-Dasein ganz andere Kaliber gedreht hat und seiner Kiwi-Heimat in den späten 80ern und frühen 90ern deswegen einen ganz besonderen Ruf in Sachen Film bescherte. Die Werke: „Bad Taste“, „Meet the Feebles“ und „Braindead“; Das Genre: Low-Budget-Splatter-Komödie. Auf diese filmgeschichtliche Wichtigkeit versucht der neuseeländische Regisseur Jonathan King nun wieder aufmerksam zu machen, indem er seine Splatter-Komödie „Black Sheep“ in die internationale Auswertung schickt. Und „Black Sheep“ hält was die Werbezeilen „Get ready for the violence of the lambs!“ oder „There are 40 million sheep in New Zealand...and they´re pissed off!“ versprechen.

Bild 2 zu Black Sheep
Henry und Experience trauen ihren Augen nicht.

Denn eines jeden liebster Wolllieferant ist hier nicht zum spaßen oder knuddeln aufgelegt und zum faul auf der Weide herum stehen und quäkende Laute von sich geben, schon mal gar nicht. Zugegeben, man kann sich wahrlich alptraumkompatibleres als niedliche Schafe vorstellen, sonst würde man sie wohl kaum zählen, um friedlich zu einzuschlummern, aber gerade das macht eben den Witz von „Black Sheep“ aus. Wenn die Wollknäuele hier alles in Gift und Galle ausarten lassen, ist das schon ganz schön lustig, vor allem weil sie keiner horrormäßigen Stilberatung unterzogen wurden, ganz normal ausschauen und dann für ulkige Momente sorgen, wenn sie irgendeinem armen Wicht die Eingeweide heraus reißen. Garniert wird dieses ohnehin schon gelungene Gag-Feuerwerk mit einigen Leuten, die sich aufgrund von Schafbissen in Werschafe verwandeln und einer Story, die gar nicht mal so dumm und mit einer Vielzahl an absurden Figuren daher kommt, mit einigen Sympathieträgern, wie der unter Schafophobie-leidende Henry und eine knackige Tofu-Liebhaberin mit dem merkwürdigen Namen Experience auf der einen Seite und reichlich unsympathisches Kanonen- bzw. Schaffutter auf der Anderen.

Bild 3 zu Black Sheep
Grant verwandelt sich in ein Werschaf.

Leider hält sich Jonathan King eine Zeitlang etwas störend zurück, scheint sich nicht so recht zu trauen, seine Geschichte auch wirklich in Fahrt kommen zu lassen und die Gore-Keule zu schwingen. Zwar sind zu Beginn immer mal wieder ein paar blutig-absurde Momente in den Plot eingestreut, doch wirkt „Black Sheep“ zu diesem Zeitpunkt noch etwas zahm und breitet seine Charaktere und ihre Beziehungen zu einander etwas überlang auf der Leinwand aus. Das sorgt für ein paar kleine Längen in der ersten Filmhälfte. Erst als die Schafe später über eine Horde ausländischer Investoren her fallen und dem Zuschauer die Gedärme und Gliedmaßen nur so um die Ohren fliegen, schöpft King auch tatsächlich aus dem Vollen. Positiv hinzu kommt, wie es sich für eine Splatterkomödie gehört, eine ordentliche Portion schwarzer Humor und gesellschaftskritische Züge, wenn sowohl die geldgierigen Genwissenschaftler, als auch die penetranten Öko-Nervensägen ihr Fett weg bekommen und treffend persifliert werden.

Bild 4 zu Black Sheep
Menschenfleisch statt Weidengras.

Ebenfalls auf der Habenseite zu verbuchen, ist die Inszenierung. Hier sind es besonders die Effekte die positiv auffallen, denn dafür zeichnet niemand Geringeres verantwortlich, als Peter Jacksons eigene Effektschmiede Weta Workshop, die bereits dreifach mit dem Oscar ausgezeichnet wurde („Der Herr der Ringe 1-3“). Auf PC-Animationen wurde komplett verzichtet. In „Black Sheep“ ist alles von vorne bis hinten handgemacht und das sehr gelungen. Sowohl die Schafe als auch die Gore-Effekte sehen für ihre spaßige Übertriebenheit angenehm realistisch aus, vor allem sind es aber die spektakulären Werschaf-Verwandlungen, die wirklich beeindrucken. Inszenatorisch liefert King eine solide Leistung ohne Schwäche, aber leider auch ohne echte Stärken ab. Ein bisschen mehr Profil hätte den Bildern sicherlich nicht geschadet. Die darstellerischen Leistungen sind hier natürlich völlig nebensächlich, allerdings ist es für das Genre keineswegs selbstverständlich, dass alle Rollen auch adäquat ausgefüllt werden, wie das hier der Fall ist.

Bild 5 zu Black Sheep
Von Killern umringt.

So hat das Fantasy Filmfest nach dem letztjährigen „Severance“ auch diesmal wieder einen spaßigen Fun-Splatter als Eröffnungsfilm vorzuweisen und Neuseeland endlich erneut den Ruf als kreative Horror-Brutstätte wieder erlangt. Natürlich reicht „Black Sheep“ nicht ganz an Peter Jacksons Meilensteine „Bad Taste“ und „Braindead“ heran, dazu ist er einfach nicht abgedreht und ideenreich genug, aber Trash-Freunde und alle, die mit absurd-überspitzter Gewaltdarstellung etwas anfangen können, werden hier sicherlich ihren Spaß haben und dürfen sich auf ein hübsches Gemetzel freuen.

Fazit:


Ein splatteriger Spaß mit ein paar kleinen Längen.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Kevin

Eingetragen am:

16.09.2007

Aufgerufen:

7189 Mal

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Weitere Kritik:

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