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Be Cool - Jeder ist auf der Suche nach dem nächsten großen Hit

 

Be Cool, 2005

 
Poster zu 'Be Cool - Jeder ist auf der Suche nach dem nächsten großen Hit' kaufen
deutscher Start:2005
Herstellungsland:USA
Regie:F. Gary Gray ("Extreme Rage")
Drehbuch: Peter Steinfeld
Darsteller:John Travolta, Uma Thurman, Vince Vaughn u.a.
Verleih:

20th Century Fox
Genre:

Komödie/Krimi/Musik
Länge:120 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Website:

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Inhalt:


Chili Palmer (John Travolta) hat die Schnauze voll vom Filmbusiness und dem ewigen Trott Hollywoods - ja, auch von ihrer „Fortsetzungspolitik“. Als er sich mit seinem Kumpel Tommy Athens (James Woods), einem Musik-Produzenten, über einen Film unterhält, der von Tommys Musikgeschäft handeln soll, wird dieser vor Chilis Augen erschossen.

Bild 1 zu Be Cool
Chili Palmer (John Travolta) is back in town! Searching for the next big hit.

Wie sich herausstellt, war das finanziell angeschlagene Label von Tommy Athens in eine Schuldenfalle der russischen Mafia getappt. Die Witwe, die Tommy hinterlässt, steht vor einem Problem. Chili Palmer lässt sich jedenfalls nicht ein zweites Mal bitten und macht sich auf, in die Musikindustrie einzutauchen. Leichter gesagt als getan, denn nicht nur schiesswütige Russen, schlagkräftige Rapper und die hinterlistige Konkurrenz gilt es auszutricksen, auch ein Starlet muss gefunden und promotet werden.

Kritik:


Eine Dekade ist bereits wieder vergangen - zehn Jahre seit Barry Sonnenfelds („The Addams Family“, „MiB 1&2“, „Wild Wild West“) Erfolgskomödie "Get Shorty", wo der unbeugsame und charmante Kredithai Chili Palmer (John Travolta) die Branche wechselte und kompromisslos ins Filmgeschäft einstieg. "Get Shorty" gilt zurecht als einer der besten Unterhaltungsfilme der 90iger und erreichte durch seine skurrilen Charaktere und die originelle Handlung den Kultstatus. Das Drehbuch zu „Be Cool“ ist wie bei „Get Shorty“ eine Adaption eines Romans von Elmore Leonard („Jackie Brown“, „Out of Sight“), und daher nicht einfach eine abgehalfterte Fortsetzung in Zeiten des risikounfreudigen Hollywoods. „Be Cool“ ist eine der besseren Fortsetzungen, die in letzter Zeit über die Leinwand flimmerte; dennoch aber schafft Regisseur F. Gary Gray („Friday“, „The Negotiator“, „A Man Apart“, „The Italian Job Remake“) nicht diesen „Drive“ aufzusetzen, den „Get Shorty“ oder Vorbilder wie „Pulp Fiction“ und „Snatch“ haben. Die Figuren, ihre Dialoge und die zahlreichen Zitate wirken montiert, übermotiviert und manchmal gar etwas deplaziert. Wenn ein Dwayne „The Rock“ Johnson (Elliot Wilhelm) einem John Travolta die Schau stiehlt und man mehr über die Manierismen Schwarzer zu lachen hat als über die stilisierten Sprüche der Hauptcharaktere, dann fragt man sich, ob „Get Shorty“ ein Sequel braucht. Neben der offensichtlichen Ungleichsamkeit, die der Film im Vergleich mit seinem Vorgänger aufweist, bleibt ein unterhaltsames Wiedersehen und eine vergnügliche Geschichte mit einer Masse an Stars.

Bild 2 zu Be Cool
Elliot (Dwayne „The Rock“ Johnson) und Raji (Vince Vaughn)

Stichwort „Coolness“: Wer zwanghaft cool sein will, wirkt zwangsläufig uncool. Das Verhängnis vieler Filme, die auf eine gewisse Weise kopieren und dabei nicht diese Mühelosigkeit und Leichtigkeit ihrer Vorbilder erreichen, was eine essentielle Eigenschaft der „Coolness“ darstellt. „Tough ain`t enough“, wenn ich Clint Eastwood in „Million Dollar Baby“ zitieren darf. Doch auch für solche Filme gibt es Rettung und zwar in Form der Schauspieler, die durch ihre Performance die Sache gerade noch rumreißen können. „Confidence“ hatte Dustin Hoffman und „Be Cool“ hat The Rock. Ganz recht! Dwayne „The Rock“ Johnson ist eindeutig der „heimliche“ Höhepunkt des Films. Er spielt den homosexuellen Bodyguard vom möchtegern-schwarzen Manager Raji (Vince Vaughn) und zeigt sich dabei wunderbar selbstironisch und überdreht. Die „Schwarze Hip-Hop Society“ wird ebenfalls gelungen auf die Schippe genommen. Wer sich also ohnehin schon über die „Coolness“ der Pop-Hip-Hop MTV-Generation amüsieren kann, der wird zufrieden vor sich hin grinsen, denn Cedric the Entertainer (Sin LaSalle), André 3000 (Dabu) und auch die muskulösen No-Names sind ein köstliches Gespann. Die eigentlichen Nebendarsteller überflügeln sogar geringfügig die Hauptakteure Chili Palmer (John Travolta) und Edie Athens (Uma Thurman). Das Traumduo wieder vereint, eine Hommage an die gute alte Zeit, in der man im „Jack Rabbit Slim`s Twist Contest“ das Tanzbein schwang.

Bild 3 zu Be Cool
Linda Moon (Christina Milian) soll der große Star werden; dafür sorgt Chili.

Die Rolle des Chili Palmer ist John Travolta nach wie vor auf den Leib geschnitten und auch die Frau an seiner Seite könnte passender nicht sein. Harvey Keitel steht seinen Mann als bewährter Krimineller in der Figur des listigen Produzenten Nick Carr. Die Story dreht sich im Grunde um die kleine angehende Popdiva Linda Moon (Christina Milian), die sich von ihrem Manager Raji loslösen möchte. Sie darf also auch fleißig singen und für ihre Karriere werben - für meinen Geschmack zuviel des Guten. Regisseur F. Gary Gray holt einfach nicht das heraus, was ich erwartet hatte. Die Fortsetzung kommt auch ein paar Jahre zu spät. Der Film will einfach zuviel und macht zuwenig her, um die Klasse von „Get Shorty“ zu erreichen oder ihm zumindest gerecht zu werden. „Get Shorty“ ist sowieso Pflichtprogramm und für die Fortsetzung unentbehrliche Vorkenntnis; „so be cool and get Shorty first“.

Fazit:


„Be cool“ ist keine plausible Fortsetzung von „Get Shorty“ geworden. Darüber hinaus ein solider Unterhaltungsfilm mit dem Starbonus, der sowohl ein paar humorvolle Höhepunkte als auch gute Musik bietet - leider etwas überzüchtete „Coolness“.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Mr. Blonde

Eingetragen am:

03.04.2005

Aufgerufen:

18131 Mal

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