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 | American Beauty |  | | |
American Beauty, 1999 | |
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| deutscher Start: | 2000 | | Herstellungsland: | USA | | Regie: | Sam Mendes ("Jarhead") |
| Drehbuch: |
Alan Ball |
| Darsteller: | Spacey, Annette Bening, Thora Birch, Mena Suvari u.a. | | Verleih: | DreamWorks | | Genre: | Drama | | Länge: | 122 Minuten | | FSK:
| ab 12 Jahren |
| Website: | Link nicht vorhanden | | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "American Beauty" | 
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Inhalt:
Das schnöde Alltagsleben bröckelt nachdem Lester seinen Job gekündigt hat und stattdessen in einem Fastfoodrestaurant arbeitet, um so wenig Verantwortung wie möglich zu haben. Er fängt an zu trainieren, verkauft sein Auto und freundet sich mit einem Schulkameraden von seiner Tochter an, der ihn mit gelegentlichen Pott-Zigaretten versorgt.Unterdessen geht ihm seine penible Frau Carolyn mit dem erfolgreichen Immobilienmakler Buddy fremd, den sie schon so lange bewundert, dennoch keine Gefühle für ihn hegt, sondern so auf ihre Weise aus ihrer Frustration flieht. Auch Jane, das gemeinsame Kind ist deprimiert und steht im Schatten ihrer arroganten Freundin Angela, die mit ihrer sexuellen Erfahrung prahlt und nicht davor zurückschreckt, sogar Janes Vater anzumachen; bis sie schließlich Ricky Fitts kennenlernt, der selbe Freund ihres Vaters, der mit seinen Eltern in das Nachbarhaus gezogen ist.
Janes Gefühle gegenüber Angela bestehend aus Hass und Bewunderung zugleich. Während Carolyn alles an den amerikanischen Traum setzt, gibt Lester diese gesellschaftlichen Zwänge auf und wie es so kommen muss, endet alles in einem Eklat. Lester erwischt seine Frau mit Buddy, Ricky wird von zu Hause rausgeschmissen und will mit Jane nach New York, während Angela erkennen muss, dass sie genauso gewöhnlich ist, wie sie es immer an anderen kritisiert hat. |
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| Kritik:
Die 5 gewonnenen Oscars sprechen für sich; Endlich einmal ein Film, von dem man nicht genug bekommen kann, denn er bietet einen privaten Einblick in das graue Vorstadtleben.
Mit Kevin Spacey, unter anderen 2 Oscars für American Beauty undmehr als 30 andere Awards, hat Sam Mendes die ideale Besetzung gefunden. Sein absolut fantastisches Talent die Rolle des verbitterten Mittvierziger, der absolut nichts zu verlieren hat und obendrein einen herrlichen trockenen, zynischen Humor aufweist, zu spielen, verdient besondere Aufmerksamkeit. Es ist jedes mal ein Genuss, ihm dabei zuzusehen wie er eine Situation kommentiert und genau auf den Punkt bringen kann. Und das mit einer gewohnt lässigen Haltung (“Ich würd mich auch nicht an mich erinnern“). Jede andere Wahl wäre ein fataler Fehler gewesen. Aber nichts geht über das gesamte Zusammenspiel der Darsteller. Man kann eine klare Entwicklung erkennen, die allesamt durchmachen und das macht das Ganze so authentisch. Die Charaktere werden nicht langweilig, man fühlt mit ihnen und sie sind in der Lage die Leute zu überraschen. Tatsächlich mutiert Lester vom kleinen Pantoffelhelden zum glücklichen, selbstständigen Mann, der sein eigenes Ding durchzieht, während Carolyn die Fälle wegschwimmen.
Lesters Ursprung seiner feuchten Träume - Angela (Mena Suvari).
Genauso beeindruckend ist die Filmmusik. Thomas Newman leistete dabei ganze Arbeit. Seine Musik, passend zu den jeweiligen Szenen, geht definitiv unter die Haut und die Wahl Pink Floyd mit ins Boot zu nehmen, ist eine schöne Überraschung, denn sie beeinflusste massiv die damalige Rockmusik und steht für ein ausgeprägtes Lebensgefühl der 70er Jahre, das auch Lester Burnham in „´till the day he dies“ wiederfindet.
Auch die Traumszenen werden wunderbar unterstrichen und setzen sich hervorragend vom Rest des Films ab, sodass mein keine Schwierigkeiten hat, diese zu erkennen (Mena, wie sie an der Decke hängt oder sich genüsslich in der Badewanne räkelt, Lesters ganz persönliche „Traumtänzerin“).
Hauptmerkmal der genannten Tagträume ist die Rose, in jeglicher Form; sei es als "Rosenregen" oder als Badezusatz. Sehr symbolisch, vielleicht etwas einfallslos?
Ein weiteres Wiedererkennungsmerkmal sind die verschiedenen Videoaufnahmen des Ricky Fitts. Der Zuschauer wird allein durch diese Momentaufnahmen und die stimmungsvollen Monologe tatsächlich zum Nachdenken gebracht und für einen kurzen Moment vollkommen in die Welt der Schönheit entführt.
Ricky Fitss (Wes Bentley) und seine Kamera sind unzertrennlich. Und auch durch einzelne Aussagen, werden die verschiedenen Szenen miteinander verbunden. Man höre und staune, denn das Wort „spektakulär“ wird mehrmals verwendet, ohne das man das Gefühl hat dem Autor geht der Gesprächsstoff aus. Auch „Soll ich ihn für dich umbringen?“ hat eine große Bedeutung gewonnen durch die Wiederholung und ist eine unheilvolle Vorwegnahme was passieren könnte.
Durch die gezielte Kameraführung gelingt es, den Zuschauer omnipotent zu machen. Er kann sich dadurch sowohl in den jeweiligen Charakter hineinversetzen als auch die Geschehnisse objektiv beurteilen.
Den vielen tollen Zitaten soll hier ein extra Absatz gewidmet werden.
Sie stecken voller Wahrheit und man könnte mit ihnen ein ganzes Buch füllen, so passend sind sie. Ein kleiner schnieker Vorrat an Lebensweisheiten, prägnant und einprägsam. |
| | Fazit: Kurzum ein genialer Film, ohne den kleinsten Kritikpunkt und absolut sehenswert. "Spektakulär" :-) ! |
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