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Aliens vs. Predator 2

 

Aliens vs. Predator: Requiem, 2007

 
Poster zu 'Aliens vs. Predator 2' kaufen
deutscher Start:2007
Herstellungsland:USA
Regie:Colin Strause, Greg Strause ("Mute")
Drehbuch: Shane Salern
Darsteller:John Ortiz, Steven Pasquale, Johnny Lewis u.a.
Verleih:

20th Century Fox
Genre:

Action/Horror/Sci-Fi
Länge:93 Minuten
FSK: ab 18 Jahren
Website:

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Inhalt:


Als ein Aufklärungsschiff der Predatoren in einem entlegenen Kaff im Gebirgsstaat Colorado abstürzt, steht es schlecht um die Bewohner der kleinen Gemeinde. Sheriff Morales (John Ortiz) muss mit ansehen, wie die an Bord gefangenen Aliens entkommen und alle Predatoren bis auf einen töten. Der schreitet unverdrossen zur Tat, die Brut auszulöschen, bekommt es aber auch mit einem Pred-Alien-Hybriden zu tun. Im Duell der mythischen Kreaturen bangt Dallas (Steven Pasquale) um sein Leben.

Kritik:


Vor 3 Jahren beglückte uns Regisseur Paul W. Anderson mit einem Treffen der Superlative. Die in den 80ern geboren Kultfiguren „Alien“ und „Predator“ begegneten sich erstmals auf einer Leinwand. Schon vor dem Kinostart wussten die Fans, dass sie keine anspruchsvolle Umsetzung erwarten konnten. Andersons Filmographie wies und weist nämlich bis heute keine sonderlich guten Filme auf, außer eventuell „Event Horizont“. Umso wichtiger war das Sequel, was im allgemein als reine Geldmacherei tituliert wird, wollten die Rechteinhaber das Quäntchen Zuversicht der Zuschauer nutzen, um dieses Zusammentreffen endlich erfolgreich werden zu lassen. Also dachten sie sich wir nehmen zwei völlig unbekannte Typen, welche zwar eine enorme Erfahrung im Bereich visuelle Effekte sammeln konnten („Constantine, Fantastic Four, etc.“), hinsichtlich der Arbeit als Regisseur aber kein blassen Schimmern haben. Ihr Portfolio beinhaltet gerade mal einen mäßigen Spielfilm und einen doch recht erfolgreichen Kurzfilm. Offensichtlich wollte kein andere renommierter Regisseur sich für das schwache Drehbuch hergeben. Am offerierten Gehalt kann es nicht gelegen haben, hatte der damalige „Alien vs. Predator“ mehr als das doppelte seines Budgets von 45 Millionen Dollar eingespielt. So sollten also die Gebrüder Strause die Retter spielen und das letzte bisschen Kapitalpotential aus den Kinokassen abschöpfen.

Bild 1 zu Aliens vs. Predator 2
Alien versus Predator

„Weihnachten wird es keinen Frieden geben“, flimmerte der provokante Spruch über die Leinwand. Der Trailer versprach Suspense pur. Ich wurde direkt an die Alien-Teile erinnert, besonders den 2. . Wie der Kommander hilflos zusehen musste, wie seine Soldaten in den Katakomben niedergemetzelt wurden, untermalt von den ständigen Feuersalven der Kameraden. Gänsehaut-Feeling pur und „Alien vs. Predator – Requiem“ schien diese Schiene ebenfalls zu fahren. Falsch gedacht, obwohl er weitaus kompromissloser ist, mag in keinem Moment Spannung entstehen. Das lag nicht mal an der simplen Story, die Erwartungen an sie waren sowieso nicht hoch, sondern an den farblosen Rollen. Gewählt wurde die Klischeebesetzung 0815. Eine Blondine, ihr stupider Collegefreund, der Quotenschwarze, der Junge von Nebenan, die Kellnerin….usw. . Alles Stereotypen aus amerikanischen Nonsens-Streifen. Da konnte auch ein deplatziertes Minidrama nicht weiterhelfen, in der die Mutter versucht die Liebe ihrer Tochter zurück zu gewinnen, welche unter ihrem Job und die damit einhergehende wochenlange Abwesenheit leidet. Einzig hilft dieser Drehbuchpart nur dabei, nochmal zu unterstreichen, dass die Filmcharaktere zu jederzeit sterben können und keine „Leitfiguren“ existieren. Letzte Hoffnung der Cast könnte das Ganze etwas aufwerten ist auch vergebens.

Bild 2 zu Aliens vs. Predator 2
Man spielt nicht mit seinem Essen!

Die Besetzung kommt nicht über das Niveau einer Daily-Soap hinaus, obwohl doch jedem Schauspieler angeraten ist, das Beste aus seiner Rolle herauszuholen und über das beschriebene Maß hinaus zu gehen. Wenngleich die Dialoge auch wenig dazu beitragen. Hieraus ein Zitat – Es wird gestritten, ob man der Aussage des Colonels trauen sollte betreffend des Rescue-Points: „Die Regierung würde uns nie anlügen!“, an ähnlich „witzigen“ Aussagen, reihen sich nahtlos auch abgekauten Jokes und coole Sprüche. Mehr als genervtes Augenrollen erzeugen sie nicht. Nun denkt der eine oder andere, es ist ein Actionfilm, was erwartest du? Zumindest keine unlogischen Handlungen. Würde ein Predator innerhalb des eigenen Raumschiffes seine Schulterkanonen benutzen? Warum vernichtet er auf der Erde teilweise Opfer von Alienangriffen, um Beweise unter den Tisch fallen zu lassen und seine Spuren zu verwischen, tötet hingegen aber einen Polizisten und hängt ihn gehäutet auf. Wieso prüft er nach dem Absturz nicht seinen Kameraden auf Facehuggerattacken ? Und das ist nur ein kleiner Auszug… .

Bild 3 zu Aliens vs. Predator 2
Wie, wo, was? Durchblick...Fehlanzeige!

„Wo Geschichte fehlt, müssen wir optisch überzeugen“, war wohl dann die Idee gewesen. Dass Colin und Greg Strause ein fundiertes Wissen über visuelle Effekte haben, beweisen sie ohne Zweifel in den knappen 90 Minuten. Die Umweltansicht von Alien als auch Predator wird mehr als oft genutzt, um zu betonen ZU OFT. Es fällt mit jeder Minute schwerer beide Rassen während der Kämpfe auseinanderzuhalten. Scheinbar soll über das kleine Budget, sind ja nur wieder knapp 40 Millionen Dollar, oder die Unfähigkeit die Rassen bei besserer Ausleuchtung gut darzustellen hinweggetäuscht werden. Das Wort Ausleuchtung ist besonders hervorzuheben Die meisten Konfrontationen finden in der Kanalisation oder in engen Räumen statt und lassen wenig Platz, um eine gescheite Kameraführung auf die Beine zu stellen. Es wird kein größere Blickwinkel zugelassen, worunter die Übersicht stark leidet. Gepaart mit den viel zu schnellen Schnitten, kommt wenig Spaß auf und statt den Film zu genießen, versucht man krampfhaft durchzublicken. Der Punkt wurde in Teil 1 wesentlich besser umgesetzt.„Alien vs. Predator 2“ rettet nur die FSK 18. Gnadenlos stirbt einer nach dem anderen ohne Rücksicht auf dessen Historie im Film. Sogar vor makaberen Szenen wurde kein Abstand genommen. So nutzen beispielsweise die Aliens Schwangere als Ersatzbrutstätte.

Fazit:


Das Sequel ist wie bereits sein Vorgänger kein würdiger Schauplatz für die Bestseller Alien und Predator. Er hält sie aber zumindest kontinuierlich auf Trap und nutzt alle Mittel um der Bezeichnung Actionfilm gerecht zu werden. Dennoch haben die Brüdern Colin und Greg Strause ihre Chance vertan und keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Tamas

Eingetragen am:

06.01.2008

Aufgerufen:

20987 Mal

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