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 | Alien Vs. Predator |  | | |
AVP: Alien Vs. Predator, 2004 | |
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| deutscher Start: | 2004 | | Herstellungsland: | Deutschland/Großbritannien/Kanada/Tschechische Republik | | Regie: | Paul W. S. Anderson ("Resident Evil") |
| Drehbuch: |
Paul W.S. Anderson, Dan O`Bannon, Ronald Shusett |
| Darsteller: | Sanaa Lathan, Raoul Bova, Lance Henriksen, Ewen Bremner u.a. | | Verleih: | 20th Century Fox | | Genre: | Action/Horror/Sci-Fi/Thriller | | Länge: | 104 Minuten | | FSK:
| ab 16 Jahren |
| Website: | Link aufrufen | | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "Alien Vs. Predator" | 
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Inhalt:
Ein Satellit ortet unterirdisch, eines in der Antarktis gelegenen
Niemandslandes, thermische Aktivitäten, welche bei näherer Betrachtung eine
Pyramide darstellen. Diese alarmierende und einzigartige Entdeckung gilt es
nun als Erster zu beanspruchen und Charles Bishop Weyland (Lance Henriksen)
trommelt in kürzester Zeit eine Truppe von Archäologen und Wissenschaftler
zusammen, die unvorbereitet unter der Führung von Expertin Alexa Woods
(Sanaa Lathan) ins ewige Eis aufbrechen, um die Pyramide zu untersuchen.
Na Hallo, das Tierchen kennen wir doch ;-).
Was sie dort vorfinden, entsagt jedoch allen Erwartungen und übertriff ihr
Vorstellungsvermögen. Doch nach und nach wird ihnen ihr Part der Geschichte
bewusst, in wessen Falle sie getappt sind und was sie nun ereilen wird, denn wer sich auf dem Schlachtfeld der im Universum gefürchtesten Alienrassen tummelt, hat kaum Überlebenschancen. |
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| Kritik:
Die beiden Kultaußerirdischen Alien und Predator gehören zu den bekanntesten Filmwesen überhaupt und spätestens seit dem gleichnamigen Videospiel war eine filmische Umsetzung ihres hochbrisanten Aufeinandertreffens geplant und von vielen Fans auch gefordert worden.
Die perfekten Opfer für unsere Aliens!
Auf dem Regiestuhl nimmt „Videospieladaptierer“ Paul W. S. Anderson platz
( Mortal Kombat, Resident Evil) und jeder halbwegs praktizierende Filmfreak
kann somit das entstehende Projekt zumindest ansatzweise vorhersehen. Die
Schlüsselworte heißen Action und CGI-Effekte und zwar im Überfluss. „Alien
vs. Predator“ ist ein typischer Paul W. S. Anderson Film, der noch
eindeutiger als andere Filme auf das breite Kinopublikum zugeschneidert
wirkt. Auffälligstes Indiz darauf ist die amerikanische Altersfreigabe von 13 Jahren (PG-13), bei welcher sich Aliens und Predators doch merklich in ihrem Tötungsrepertoire eingeschränkt fühlen müssen.
Predator und Alien stehen sich gegenüber, Aug in Aug.
„Alien Vs. Predator“ nutzt sein Potenzial nur spärlich, denn aus den
Vorgaben hätte man wahrhaftig Großartiges herausschlagen können. Die Story
ist wie erwartet nur Beiwerk, obwohl der Plot grundsätzlich spannend wäre,
wird der Stoff einfältig verbraten und dient eigentlich nur, um aus den
Szenen die nötige Action herauszupressen. In diesem wesentlichen Punkt
enttäuscht uns der Film aber nicht, denn die Actionszenen, welche
unverständlicherweise erst nach über 30 Minuten auflodern, entschädigen einen Grossteil der Dürftigkeiten. Immer hin hat man für eingefleischte Alien- und Predatorfans hin und wieder eine kleine Hommage eingestreut, an denen er sich etwas nostalgisch erfreuen darf. So spielt beispielsweise Lance Henriksen (Bishop) mit seinem Kugelschreiber genau wie in „Aliens“ mit seinem Messer herum.
Lauf Forest, lauf!!!
Die primären Hauptcharaktere, nämlich die Predators und die Aliens,
überzeugen in ihrem Handeln und Auftreten, bis auf einige storytechnische
Ungereimtheiten. Zum Beispiel das, wie im Zeitraffer Heranwachsen der Aliens nachdem der „Facehugger“ den Wirt mit dem Parasiten bestückt hat oder die untypisch direkte Angriffsweise der Aliens. Die Animationen und Effekte sind zeitgemäß und ziehen sämtliche Register, sodass der Actionfan nicht einmal auf die Bullet-Time verzichten muss.
Spot an, Lebenslicht aus.
Die menschlichen Akteure leiden hingegen unter ihren sinnfreien Dialogen und sind oftmals ungewollt komisch. Zudem hat man für „Alien Vs. Predator“ nicht unbedingt die Crème de la Crème der Schauspielerzunft in die Manege geführt, sondern auf eher unbeschriebene Blätter gesetzt, die dann auch so rasch vergessen sind, wie sie starben. Mich hat jedoch das Erscheinen von Lance Henriksen, der bekanntlich den Androiden Bishop in „Aliens“ verkörpert, und Ewen Bremner (Trainspotting) als unbeholfener Chemiker Graham Miller milde gestimmt. „Tough Girl“ Sanaa Lanthan (Alexa Woods) gibt sich merklich alle Mühe, hat aber ein schweres Los zu tragen, denn im nahe liegenden Vergleich mit Vorbild Sigourney Weaver wirkt sie wie ein buntes Alienhäppchen. |
| | Fazit: „Alien Vs. Predator“ ist erwartungsgemäß ein actionreiches
Aufeinandertreffen der Aliengiganten, bei dem man sich sowohl gut
unterhalten, als auch etwas ärgern kann. So sicher wie die Menschen in
diesem Film verlieren, hat er nichts von der Genialität oder vom Charme
seiner Vorbilder. |
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