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 | Tränen der Sonne |  | | |
Tears of the Sun, 2003 | |
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| deutscher Start: | 2003 | | Herstellungsland: | USA | | Regie: | Antoine Fuqua („Training Day“) |
| Drehbuch: |
Alex Lasker, Patrick Cirillo |
| Darsteller: | Bruce Willis, Monica Bellucci, Cole Hauser, Fionnula Flanagan u.a. | | Verleih: | Columbia Pictures | | Genre: | Action/Thriller | | Länge: | 147 Minuten | | FSK:
| ab 16 Jahren |
| Website: | Link aufrufen | | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "Tränen der Sonne" | 
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Inhalt:
Die Navy Seals-Einheit unter der Führung von A.K. Waters(Bruce Willis) bekommt den Auftrag die Wissenschaftlerin Dr. Lena Hendricks (Monica Bellucci) aus dem Kriesengebiet Nigeria herauszuholen. Denn es herrschen Aufstände und ethnische Säuberungen. Kein Problem für die Seals, denn Ihre Fähigkeiten beruhen auf unmögliche Rettungseinsätze. Doch die Ärztin gibt sich nicht sehr kooperativ und fordert, dass die, von ihr versorgten Flüchtlinge, ebenfalls gerettet werden sollen. Sie sehe sich sonst nicht in der Lage Waters Befehle folge zu leisten. Dieser trifft daher erstmals eine persönliche Entscheidung und bezahlt dafür teuer. Denn der Bürgerkrieg in Nigeria kennt keine Gnade für menschliches Verhalten… |
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| Kritik:
Der Trailer ist schwach, aber der Film dafür um einiges besser. Als ich die Vorschau gesehen habe, dachte ich, „Oh nein, bitte nicht noch ein patriotischer Kriegsfilm, durchzogen mit „1 Mann gegen alle“ Szenen.“ Das mag man mir auch nicht verübeln. Denn die „Die Hard“-Fans kennen Bruce Willis Filme. Da sieht man Explosionen im Überfluss und Menschen sterben im Sekundentakt, nur er selbst nicht. Ich mag die Reihe ja, aber von diesen Actionstreifen hat die Filmbranche fürs erste genug produziert. Umso überraschter war ich über „Tränen der Sonne“. Es wird ein Thema behandelt, welches oft in den Nachrichten untergeht. Der Bürgerkrieg in Afrika und seine ungeheure Gewalt gegen die Menschlichkeit. Genau das macht den Film anziehend, weil dies ein Problem ist, welches Aktualität bietet im Gegensatz zu „Windtalkers“ oder „Wir waren Helden“.
Bruce spielt hier A.K. Waters, zwar immer noch mit dem „Ich habe gerade eine Zitrone gegessen“-Gesicht, aber dafür in einer, für ihn, ungewöhnlichen, zurückhaltenden, nachdenklicheren und zu Anfangs emotionslosen Rolle. Leider passt das ganze irgendwie gar nicht zu Ihm, daher hat mich der Charakter nicht wirklich überzeugen können. Was aber überzeugt, sind die Szenen der ethnischen Säuberung. Zu vergleichen mit denen aus „Der schmale Grat“. Man möchte am liebsten mitkämpfen gegen diese Sinnlosigkeit des Tötens. Es darf also ausgiebig nach dem Abspann nachgedacht werden.
Die Schauspielerkollegen, die als Seals-Einheit agieren, sind relativ unscheinbar und spielen die zusammenhaltende Truppe. In der Hinsicht habe ich keine Mängel entdeckt. Der Soundtrack von „Tränen der Sonne“ gefällt mir sehr. Aber wie kann es auch anders sein, wenn Hans Zimmer dafür verantwortlich war. Bekannte Musikstücke von ihm sind zum Beispiel auch in „Gladiator“ zu finden. Ein Punkt der den Film sicher zum Hit werden lässt. „Tränen der Sonne“ lässt sich mit dem, ebenfalls unter der afrikanischen Sonne, spielenden Kriegsdrama "Black Hawk Down" auf eine Stufe stellen. Jedoch sollte erwähnt werden, dass das Ende mich nicht wirklich überzeugt hat. |
| | Fazit: "Tränen der Sonne" ist auf alle Fälle ein Kinogang wert und eine Erholung zwischen den ganzen Fortsetzungen diesen Jahres! Also in den Kinositz kuscheln und genießen. |
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