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 | Tattoo |  | | |
Tattoo, 2002 | |
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| deutscher Start: | 2002 | | Herstellungsland: | Deutschland | | Regie: | Robert Schwentke ("Eierdiebe") |
| Drehbuch: |
Robert Schwentke |
| Darsteller: | August Diehl, Christian Redl, Nadeshada Brennicke, Johan Leysen u.a. | | Verleih: | Tobis Studio Canal | | Genre: | Drama/Krimi/Thriller | | Länge: | 105 Minuten | | FSK:
| ab 16 Jahren |
| Website: | Link aufrufen | | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "Tattoo" | 
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Inhalt:
Marc Schrader, ein junger Polizist, der gerade erst die Polizeischule absolviert hat und der eigenwillige Hauptkommissar Minks stehen vor einem mysteriösen Fall. Eine verbrannte Leiche einer Frau führt die beiden Ermittler auf die Spur weiterer Mordfälle. Alle haben eine grausame Gemeinsamkeit: ihnen wurden bestialische Verstümmelungen beigebracht. Man entfernte große Teile der Haut von ihren Körpern. Die Leichen führen das Duo auf die Spur von skrupellosen Tatto-Sammlern, die vor nichts zurück schrecken… . |
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| Kritik:
Regisseur Robert Schwentke kupferte wohl die ein oder andere Idee von David Finchers Meisterwerk „Sieben“ ab. Zwei, vom Alltag gekennzeichnete, Polizisten stehen einem grausamen und skrupellosen Serienmörder gegenüber, der sie an die Grenzen ihrer Psyche bringt. Auch die Charaktere der Beamten Minks und Schrader weisen Ähnlichkeiten zu Somerset (Freeman) und Mills (Pitt) auf.
Was die beiden Psycho-Thriller dann doch von einander trennt, ist dass „Tattoo“ noch viel weiter geht als „Sieben“ es tat. Die Brutalität und Gewalt, die in „Sieben“ zweifellos vorherrschten, kann „Tattoo“ noch toppen.
Marc Schrader (August Diehl) und Minks (Christian Redl)
Handwerklich ist der Film ein äußerst gelungenes Werk, der seinesgleichen sucht. Gerade weil es sich um einen Debütfilm handelt. Zumindest bildtechnisch arbeitet Schwentke wie ein alter Profi. Die düstere Mischung aus Gewalt, Blut, Erotik und Schrecken unterstreichen die Inszenierungsweise des Kino-Neulings. Es gelingt ihm ein beeindruckendes surrealistisches Bild von Berlin, das perfekt zur Grausamkeit des Films passt. Schauspielerisch kann Christian Redl als innerlich zerbrochener Polizist voll überzeugen. Immer einen bösen Spruch auf Lager und dazu diese wirklich erstklassige Demonstration der Auswirkungen seines brachialen Jobs.. ein echter Könner!
Marc Schrader (August Diehl) hat es satt...
Sein Kollege August Diehl („23“) wirkt als junger Cop ebenfalls gut besetzt. Überzeugend ist auch seine Leistung als Neuling im Job, der sich seiner Aufgabe zunächst nicht gewachsen fühlt, aber im Laufe des Films Stärke zeigt indem er versucht den Killer zu schnappen.
Was mich an dem Film jedoch stört ist, dass er noch viel mehr Potential hat als er zeigt. Die Thematik hätte problemlos anspruchsvoller gestaltet werden können. Hier findet man den einzigen Schwachpunkt, in dem sonst erstklassigen Thriller. Nichtsdestotrotz konnte Robert Schwentke mit seinem Kinodebüt unter Beweis stellen, dass Filme „Made in Germany“ sich nicht hinter großen und teuren Hollywoodproduktionen verstecken müssen. |
| | Fazit: Ein extrem spannender und harter Thriller, der wohl jeden deutschen Film meilenweit hinter sich lässt. "Tattoo" hätte es bis in die USA schaffen können, wenn hier nicht die mangelnde Erfahrung des Regisseurs dazwischen gefunkt hätte. Dennoch ist er ein wirklich harter und spannender Psychotrip in die Abgründe des menschlichen Verstandes. |
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