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 | Anacondas - Die Jagd nach der Blut-Orchidee |  | | |
Anacondas: The Hunt for the Blood Orchid, 2004 | |
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| deutscher Start: | 2004 | | Herstellungsland: | USA | | Regie: | Dwight H. Little ("Mord im Weissen Haus") |
| Drehbuch: |
Hans Bauer, Jim Cash, Jack Epps Jr. |
| Darsteller: | Johnny Messner, KaDee Strickland, Matthew Marsden u.a. | | Verleih: | Columbia TriStar Home Entertainment | | Genre: | Abenteuer/Horror/Thriller | | Länge: | 93 Minuten | | FSK:
| ab 12 Jahren |
| Website: | Link aufrufen | | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "Anacondas - Die Jagd nach der Blut-Orchidee" | 
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Inhalt:
Im Dschungel ist niemand, egal ob Mensch oder Tier, seines Lebens sicher... Das erfährt auch eine Gruppe von Wissenschaftlern am eigenen Leib, als sie im Urwald von Borneo zu einer Expedition aufbricht. Eine ebenso seltene wie wertvolle rote Orchideenart – die Blut-Orchidee – deren Serum ewige Jugend verspricht, soll ihnen Geld und Ruhm bescheren. Doch schon bald werden die Jäger zu Gejagten. Denn mitten im Dschungel haben sie nicht nur mit schlechtem Wetter und unwegsamer Vegetation zu kämpfen, sondern auch mit einem weitaus gefährlicheren, todbringenden Gegner, der in seinem tropischen Revier an der Spitze der Nahrungskette steht – und Dank der besonderen Wirkstoffe der gesuchten Orchidee schneller, größer und cleverer ist als je zuvor. |
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| Kritik:
Oh Wunder, erneut haben Regisseur und Autor nicht aus den Fehlern ihrer Vorgänger gelernt. Nach der mehr oder weniger passablen Verfilmung des possierlichen Tierchens, der Anakonda, im gleichnamigen Streifen („Anaconda“ - 1997), in dem Jennifer Lopez ums nackte Überleben kämpft, beehrt uns Hollywood erneut mit Ideenlosigkeit und Dialogen so spannend wie Sendungen der Sparte „Tiere suchen ein zu Hause“. Ich wage es „Anacondas - Die Jagd nach der Blut-Orchidee“ der Kategorie „B“ zu zuordnen, denn das selten auftauchende „Monster“ könnte unechter nicht wirken und die Unterhaltung sowie Heldensprüche an Einfallslosigkeit kaum zu übertreffen sein.
Jack Byron (Matthew Marsden) würde für seinen Karriere über Leichen gehen.
Obwohl sagenhafte zehn Menschen am Screenplay und Buch getüftelt haben, hat es keiner von ihnen geschafft minimal Spannung aufzubauen. Der Ablauf der Story ist in jeder Minute voraussehbar und die Erzählweise ziemlich kurz angebunden. Der Einstieg in die Geschichte verläuft rasch und schnell befindet man sich Mitten in der Handlung ohne weitere Informationen über die einzelnen Personen zu erfahren. Der Zuschauer müsste sich ja sonst in die verschiedenen Typen hineinversetzen. So verbleibt es allgemein dabei, dass das Ableben der Akteure ohne großes Interesse zur Kenntnis genommen wird.
Die Expeditioncrew ist für das ewige Leben zu allem bereit.
Umgeben von dilettantischen Schauspielern, monotonen Gesprächen zwischen den Betreffenden und linearen Charakteren sorgt die Beobachtung des Uhrzeigers währenddessen für Unterhaltung. Insbesondere Ex-Marines Bill Johnson, dargestellt von Johnny Messner, sollte hierbei hervorgehoben werden. Die Figur strotzt nur so von Widersprüchen. Auf der einen Seite der harte Kerl, der mal hier und da 50.000 € abkassiert, früher böse böse Erlebnisse als Marine hatte und darüber hinaus auch ein Rambo der ersten Stunde ist, anderseits ein gutherziger, verständnisvoller Mensch, welcher für Fremde gerne sein Leben riskiert. Typisch amerikanisch hat Mr. Messner natürlich gleich nach der Niederlassung in dem fremden Land einen Einheimischen an die Kette gelegt. Passt alles nicht wirklich zusammen, fällt aber neben den weiteren klischeehaften Verhaltensweisen nicht wirklich mehr ins Gewicht.
Krokodil töten? Kein Problem, wenn man Bill Johnson (Johnny Messner) heißt.
„Anacondas - Die Jagd nach der Blut-Orchidee“ mangelt es einfach am „Survival“-Feeling. Der Urwald transportiert sich als Abenteuerspielplatz in das heimische Wohnzimmer und nicht als eigentliche Todeszone sondergleichen, mit einer geringen Überlebenschance. Um dagegen zuwirken helfen auch keinesfalls die animierten Schlangen, die ebenso keine bessere Alternative zum Film „Anaconda“ darstellen. Seltsamer Tausch: Plastikschlange gegen künstlich wirkende Schlange. Wenigstens wurde der Soundtrack an den richtigen Stellen platziert und sorgt für Aufmerksamkeit in kritischen Situationen.
Die Story wirft für über anderthalb Stunden wenig Fragen auf und man verliert nach der Hälfte der Zeit die Lust weiter zu zuschauen. Was bleibt ist eine hohes Maß von absolutem Desinteresse, dass aber ironischerweise, in stetiger Erwartung des Abspanns, erstmals Spannung aufbaut. |
| | Fazit: Auch zum Zweiten mal überzeugt das in Wirklichkeit gefährliche Raubtier als Horrorfigur nicht. „Anacondas - Die Jagd nach der Blut-Orchidee“ ist nur für absolute Fans oder Leute, wie ich, die alles Mal gesehen haben müssen. |
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