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 | Spun |  | | |
Spun, 2002 | |
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| deutscher Start: | 2003 | | Herstellungsland: | Schweden/USA | | Regie: | Jonas Åkerlund ("Try") |
| Drehbuch: |
Will De Los Santos, Creighton Vero |
| Darsteller: | Jason Schwartzman, John Leguizamo, Mena Suvari, Patrick Fugit u.a. | | Verleih: | Universum Film, UFA | | Genre: | Drama/Krimi/Komödie | | Länge: | 96 Minuten | | FSK:
| ab 16 Jahren |
| Website: | Link aufrufen | | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "Spun" | 
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Inhalt:
Ross (Jason Schwartzman) wird von seinem Schwarm Amy (Charlotte Ayanna) trotz seiner ständigen Anrufe ignoriert - nicht zuletzt, weil er ihr schon ewig Geld schuldet. Als er sich vom Kleindealer Spider Mike (John Leguizamo) eine Portion Dope abholen will, hat der seinen Vorrat mal wieder verloren. Also geht er mit Nikki (Brittany Murphy) zu deren Lover (Mickey Rourke), der das Zeug in seinem Motel-Zimmer zusammenkokelt und besorgt sich bei ihm seine Dröhnung.
Der stellt ihn sogleich als Chauffeur ein. Dabei vergisst Ross glatt die Bartänzerin April Love (Chloe Hunter), die er abgeschleppt und nackt an sein Bett gekettet hatte. Bei einer Razzia wird der öfter bei Spider verkehrende Frisbee (Patrick Fugit) verknackt und von den Cops als Spitzel angeheuert. Er soll Beweise für den Drogenhandel liefern. Doch da läuft einiges schief, denn die Gesetzeshüter schnüffeln selber nicht nur an Spuren... |
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| Kritik:
Nach seinem durchaus erfolgreichen 15-minütigen Kurzfilm „Try“ im Jahre 2000, servierte Regisseur Jonas Åkerlund 2 Jahre später einen ebenbürtigen Film neben „Requiem for a Dream“. „Spun“ lautet der Titel und ist ein Synonym für das „High“ sein. Im Gegensatz zu den üblichen Standartwerken a la „Trainspotting“, ist Åkerlunds Produkt nicht darauf aus seine Zuschauer zu moralisieren. Stattdessen beschreibt die Geschichte einfach nur sechs Menschen und Ihren Trip ohne den erhobenen Zeigefinger. Dabei verlässt sich „Spun“ hauptsächlich auf visuelle und akustische Finessen, die durchaus gelungen sind und sogar „Requiem for a Dream“ übertreffen.
Nicki (Brittany Murphy) und Cookie (Mena Suvari) treffen Vorbereitungen.
Zu Anfangs gewöhnungsbedürftig, später eher hypnotisch wirkend, sind die schnellen Kameraschnitte und comicartigen Abdriftung während des Konsumrausches der Charakteren. Fast süchtig machend die knirschenden Sprünge, wenn Methamphetamine konsumiert werden oder der bekannte Zoom-Pupillen-Effekt aus „Requiem for a Dream“ auf den Plan tritt.
Ab der ersten Minute ist einem schnell klar, dass die Protagonisten schon lange nicht mehr in Verbindung mit der Realität standen. Egal ob Dope, Meth, Crystal, Ice, Zip oder Tweed, die Schauspieler bringen auf witzige Art und Weise die Suche nach dem nächsten Gramm auf die Leinwand.
Drogentest garantiert positiv..Cookie (Mena Suvari).
Im Film lebt jede Figur in einer anderen Welt mit ihren eigenen, oft belanglosen Problemen, die jedenfalls allesamt unterhaltsam sind. Jonas Åkerlund Produktion konzentriert sich auf die kleinen Details, sinnlose Dinge, völlig abgedrehte Szenen und reizt des öfteren die Ekelgrenze aus, doch das macht „Spun“ so entspannend und unterhaltsam. Der Film ist ein perfektes Zusammenspiel zwischen wahnwitzigen Dialogen seiner Darsteller, den gezeigten Bildern und der „chilligen“ Musik.
Ross (Jason Schwartzman) könnte `ne Nase gebrauchen.
Die Schauspielerriege besteht aus „alten Hasen“ und einigen vergangenen Newcomern aus Hollywood. Zimperlich durfte jedenfalls keiner für seine jeweilige Rolle sein, denn selbst, die sonst hübsche, Mena Suvari verliert ihre Attraktivität und das soll schon etwas heißen.
Geehrt darf sich Mickey Rourke als Cowboy und Drogenproduzent „Cook“ fühlen. Er steht bei mir ganz oben in der Liste der wohl smartesten Schauspieler. Seine humorvolle Ansprache vor der amerikanischen Flagge und der trockene Umgang mit einem Mexikaner in der Tankstelle sind extrem belustigend.
Nicki (Brittany Murphy) ist fix und fertig, aber sexy.
Die tragende Rolle in den verrückten 3 Tagen übernimmt Ross, gespielt von Jason Schwartzman. Glaubte ich noch in den ersten Minuten jemanden gefunden zu haben, an dem man sich als normaler Mensch halten kann, wurde mir spätestens nach seinem nächtlichen Drogenexzess inklusive Stripperin klar, dass der junge Mann auch nicht mehr alle Tassen im Schrank hat. Dafür bleibt er aber bis zum Ende der ruhige Pol in dem verrückten Drehbuch und bgleitet einen bis zum Ende. |
| | Fazit: „Spun“ spaltet sicher die Meinung der Zuschauer. Entweder man mag die belanglose Geschichte oder hasst sie. Ich zähl mich zu der ersten Gruppe und kann diesen Streifen für einen ruhigen, entspannten Abend mit Freunden oder alleine weiter empfehlen. |
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