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 | The Gift - Die dunkle Gabe |  | | |
The Gift, 2000 | |
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| deutscher Start: | 2000 | | Herstellungsland: | USA | | Regie: | Sam Raimi ("Spider-Man") |
| Drehbuch: |
Billy Bob Thornton, Tom Epperson |
| Darsteller: | Cate Blanchett, Giovanni Ribisi, Keanu Reeves, Katie Holmes, Hilary Swank u.a. | | Verleih: | Helkon (Columbia TriStar) | | Genre: | Mystery/Thriller | | Länge: | 112 Minuten | | FSK:
| ab 16 Jahren |
| Website: | Link aufrufen | | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "The Gift - Die dunkle Gabe" | 
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Inhalt:
Seit dem Tod ihres Mannes verdient Annie Wilson (Cate Blanchett), ausgestattet mit seherischen Fähigkeiten, mit Kartenlegen den Unterhalt für sich und ihre drei Söhne. Kundin ist auch Valerie Barksdale (Hilary Swank), die von ihrem Mann Donnie (Keanu Reeves) verprügelt wird. Als Annie zur Scheidung rät, wird sie von ihm massiv bedroht. Da verschwindet die junge Jessica King (Katie Holmes) zunächst spurlos, und Annie erhält Visionen von ihrer Leiche. Aufgrund ihrer Hinweise findet man sie schnell - im Teich auf Donnies Grundstück... |
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| Kritik:
Bekannt geworden durch sein Kultschocker „Tanz der Teufel“ stellte Sam Raimi sich nicht zuletzt in „Spider-Man“(2002) in einem, ihm fremden, Genre auf die Probe. Zwei Jahre zuvor versuchte er sich bereits in dem Horror/Thriller/Mystery/Krimi Mix „The Gift“ und warf damit einen überdurchschnittlichen Film auf den Markt. Schon zu Anfangs bemerkt der Fan deutlich die Handschrift von Raimi. So beginnt das Intro mit einer Kamerafahrt in Mitten eines Sumpfgebietes, umgeben von Bäumen, das einen irgendwie an „Tanz der Teufel“ erinnerte. Doch ist das nicht das letzte Merkmal in den rund zwei Stunden, auch eine Leiche fand in bizarren Visionen von Annie Wilson ihren Platz sowie etliche kleine „Schock“-Effekte. Das Kuriose an „The Gift“ ist der Genremix. Es ist also wirklich für jeden etwas dabei. Rechtsanwälte können in den Gerichtssequenzen mit Paragraphen um sich werfen, Polizisten Detektiv spielen und Gruselfans, bei den unter anderem eben erwähnten Visionen, rumzucken. Damit das ganze Chaos aber auch an Härte gewinnt fügte Billy Bob Thornton(„Monster`s Ball“ (2001)) und Tom Epperson die oben genannte tragische, aber charakterlich starke Figur Annie Wilson ein. Sie verfügt über eine hellseherische Fähigkeit, einen toten Mann, drei Kinder und als Abschluss wenig Geld. Schwups, hat der Zuschauer einen Charakter, um den er sich ängstigen darf. Die Besetzung ist jedem Fall mit Cate Blanchett gelungen. Ihr zerbrechliches Aussehen schreit nach Hilfe, aber ihr Gesicht zeigt Selbstbewusstsein und Stolz. Dieser Gegensatz zeichnet Blanchett für die Rolle aus. Weiter herausstechen tut Giovanni Ribisi in der Verkörperungen des verstörten jungen Mechanikers Buddy Cole. Hier zeigt Ribisi seine gute emotionale Ausdrucksstärke durch die Zerrissenheit von Buddy. Bekannte Schauspieler wie Keanu Reeves und Katie Holmes runden das Akteurangebot positiv ab.
Der Spannungsbogen von „The Gift“ steigt gleichmäßig und sackt nur in der Mitte des Films etwas ab. Lob an den hervorragenden Umgang mit dem Mörder, der wirklich bis zum Ende nicht erraten werden kann. Bedingt durch die vielen Tatmotive, welche die Personen im Film bieten. Besonders gut aufgefallen ist mir der Südstaatenflair, der sich mit kleine Nebenrollen, Kleidung sowie Umgebung bemerkbar macht. |
| | Fazit: Trotz der klischeehaften Geschichte stellte Sam Raimi sein Können außerhalb vom puren Horror mit „The Gift“ unter Beweiß. Unterhaltsame zwei Stunden mit düsterer Atmosphäre sind garantiert. |
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