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 | Donnie Darko |  | | |
Donnie Darko, 2001 | |
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| deutscher Start: | 2001 | | Herstellungsland: | USA | | Regie: | Richard Kelly ("Visceral Matter") |
| Drehbuch: |
Richard Kelly |
| Darsteller: | Jake Gyllenhaal, Drew Barrymore, Jena Malone, Patrick Swayze, James Duval u.a. | | Verleih: | McOne | | Genre: | Drama/Fantasie/Mystery/Thriller/Sci-Fi | | Länge: | 113 Minuten | | FSK:
| ab 16 Jahren |
| Website: | Link aufrufen | | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "Donnie Darko" | 
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Inhalt:
In einer kleinen amerikanischen Stadt 1988: Donald Darko (Jake Gyllenhaal) durchlebt mit seinen 16 Jahren eine schwere Pubertät und muss daher regelmäßig Sitzungen bei einer Psychiaterin über sich ergehen lassen. Grund ist sein imaginärer Freund Frank (James Duval), der ihn seit kurzen in einem Hasenkostüm besucht. Er warnt Donnie vor einem angeblichen drohenden Unheil. Trotz Zweifel rettet Frank ihm sein Leben, denn wenig später stürzte ein Flugzeugtriebwerk in sein Zimmer während er schlafwandelte und mit dem Hasenmann redete. Als Donnie am nächsten Morgen auf dem örtlichen Golfplatz aufwacht, ist ein Datum auf seinen Arm geschrieben: 26. Oktober. Was wird an diesem Tag geschehen ? |
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| Kritik:
„Donnie Darko“ vereint auf eine erfolgreiche Art und Weise Genres verschiedener Bereiche. Da wären unter anderem Fantasy, Horror, Mystery und Drama. Regisseur Richard Kelly schafft ähnliche wie David Lynch („Mulholland Drive - Strasse der Finsternis“) eine fantasievolle und realitätsübergreifende Atmosphäre mit der er den Zuschauer in den Bann der Geschichte zieht. Es brauchte nur wenige Minuten Spielzeit und ich war mit Donald Darko auf einer Wellenlänge. Nur wenige Werke haben mich bisher so fasziniert und berührt. Richards Projekt baut auf die, nicht neue, umgekehrte Erzählerweise auf sowie überraschenden geschichtlichen Wendungen.Im Gegensatz zu dem schwer verdaulichen Titel „Lost Highway“ geht „Donnie Darko“ mit dem bekannten roten Faden behutsamer um und ist daher für Anfänger, die dem Mainstream mal den Rücken kehren möchten, als Einstieg zu empfehlen.
Donnie Darko (Jake Gyllenhaal) und Lehrerin Karen Pomeroy (Drew Barrymore)
Dennoch bleibt dabei noch viel Platz für Spekulationen. Hauptfigur Donald verleiht der, noch recht, unbekannte Jake Gyllenhall („Moonlight Mile“) das Leben. Sein Auftritt ist ein eindeutiger Beweiß für sein schauspielerisches Können, denn der schmale Grad zwischen Psychophrenie und dem sympathischen Kerl von Nebenan ist darstellerisch mit Sicherheit nicht einfach. Um den Zwiespalt im „Donnie Darko“ zu betonen wird er unterstützt von Jena Malone, welche in die Rolle von Donalds Freundin Gretchen schlüpft und als einzige ihm wirklichen Halt in der Geschichte gibt. Aber auch bekannte Schauspielgrößen wie James Duval oder Drew Barrymore haben sich die Teilnahme an diesem Genremix nicht nehmen lassen.
Was Donnie (Jake Gyllenhaal) wohl denkt...
Oberflächlich betrachtet ist die Story zu „Donnie Darko“ ein einfaches Teeniedrama, in welcher derselbige nicht zurecht kommt und sich daher seine eigene Welt schafft. Doch dahinter steckt mehr, viel mehr. Der Film kritisiert gerade diese Oberflächlichkeit der Gesellschaft, die versucht das Leben in zwei Zustände (Liebe und Hass) einzuteilen und meint, dass es für alles eine einfache Lösung gibt. Die Nachricht ist so simpel und klar. Der Zuschauer sollte einfach mal hinter die Maske eines Menschen blicken, denn das verborgende Gesicht ist meist grässlich. Und so scheint auch nur Donald Darko die Wahrheit in seiner kleinen Stadt sehen zu wollen, während der Rest sich von Äußerlichkeiten und engstirnigen Einstellungen blenden lässt.
Hinter Donnie (Jake Gyllenhaal) läuft seine Freundin Gretchen (Jena Malone).
Der Film wäre aber mit Sicherheit ein anderer, wenn die musikalische Untermalung nicht so fesselnd wäre. Michael Andrews erweckt erst durch seine Musikstücke die Geschichte zum Leben und erzeugt dabei eine derart unheimliche dichte Spannung, dass eine Gänsehaut garantiert ist. Finaler Höhepunkt des Scores ist der Track „Mad World“ von Gary Jules, dessen melancholischer Wert kaum zu schlagen ist. |
| | Fazit: „Donnie Darko“ ist der Geheimtipp des Jahres 2004 und ist Pflicht für David Lynch Fans. Gelegenheitszuschauer die erstmals in Berührung mit komplexen Storyverknüpfungen kommen möchten, sei er ans Herz gelegt. |
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