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 | Trainspotting |  | | |
Trainspotting, 1996 | |
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| deutscher Start: | 1996 | | Herstellungsland: | Großbritannien | | Regie: | Danny Boyle ("28 Days Later") |
| Drehbuch: |
Irvine Welsh (Novelle), John Hodge |
| Darsteller: | Ewan McGregor, Ewen Bremner, Jonny Lee Miller, Kevin McKidd u.a. | | Verleih: | Alligator DVD | | Genre: | Drama/Komödie | | Länge: | 94 Minuten | | FSK:
| ab 16 Jahren |
| Website: | Link nicht vorhanden | | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "Trainspotting" | 
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Inhalt:
Am Rand der Gesellschaft fristen Mark Renton (Ewen Bremner) und seine Alkoholiker- und Junkiefreunde ihr Dasein. Verkommene Abbruchbuden sind ihr Zuhause, der Kampf um den nächsten Schuss ihr Alltag. Ihr ganzes Glück ist der Augenblick, wenn der Stoff durch die Venen strömt. Erst als ein Freund Marks an Aids erkrankt und stirbt, zieht der obsessive Heroinabhängige die Handbremse. Doch damit ist er seinem Freundeskreis immer noch nicht entkommen... |
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| Kritik:
„Trainspotting“ ist wohl einer der bekanntesten Drogenfilme und reiht sich neben „Requiem for a Dream“ ein. Im Gegensatz zu deutschen Produktionen a la „Die Kinder vom Bahnhof Zoo“ oder „Kids“ versucht Buchautor Irvine Welsh und Regisseur Danny Boyle nicht mit erhobenem Zeigefinger das Publikum zu belehren, sondern regt mit jeder Menge witzigen Dialogen und Szenen zum nachdenken an. Dabei verleiht er den vier Figuren durch tragische Situationskomik Charakter. Die Story selbst zeigt auf, wie abhängig die Menschen auch ohne Drogen schon sind. Sei es das Streben nach Perfektionismus im Leben, der anerkannte Alkohol oder die beliebten Zigaretten.
Renton (Ewan McGregor)
Diese Aussage spiegelt sich in den Personen Begbie, dargestellt von Robert Carlyle und Rentons Eltern besonders wieder. Zwar haben sie scheinbar die richtige Einstellung in Sachen Drogen, dass sie aber selbst abhängig sind, fällt ihnen nicht auf. Sei es Begbie, der am laufenden Band seinem Hochprozentigen frönt oder die Eltern, welche ständig den blauen Dunst inhalieren. Ihr eben erwähnter Sohn spielt mit Glanzleistung Ewan McGregor. Er bringt den Zynismus und schwarzen Humor ideal rüber. Für seine restlichen zwei Freunde Jonny Lee Miller, im Film Sick Boy genannt, und Ewen Bremner als Spud, hat man für Ersteren nur noch Mitleid und Zweiteren eine Zwangsjacke übrig.
Spud (Ewen Bremner)
Aber die Charaktere sind, meiner Meinung nach, nicht der einzige Punkt, welche für den Erfolg von „Trainspotting“ verantwortlich sind. Nein, es sind genauso die genialen Kameraperspektiven und Schnitte. Bestes Beispiel ist der Entzug von Mark. Kenner werden hier bemerken, das „Requiem for a Dream“ sich davon inspirieren ließ. Selbst musikalisch fällt Boyles Werk heraus, da wirklich immer passende und gleichzeitig zeitlose Musikstücke gewählt wurden, die einem nicht ruhig sitzen lassen. Unter anderem von Iggy Pop, New Order und Lou Reed. |
| | Fazit: Wer mit schwarzen Humor und Zynismus umgehen kann, wird mit „Trainspotting“ glücklich. Durch seine versteckte Kritik ist er nicht umsonst ein oft von Sozialarbeitern verwendeter „Belehr“ - Film für Jugendliche. |
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